Großer Erfolg für die WWF-Initiative gegen Elfenbeinhandel: Die thailändische Premierministerin Yingluck Shinawatra kündigte im Rahmen der CITES-Konferenz an, den Elfenbeinhandel in Thailand zu verbieten. Der Schritt könnte ein Meilenstein im Kampf gegen den illegalen, internationalen Elfenbeinhandel sein, in dem Thailand bisher als Drehkreuz galt.
Der WWF hatte am 27. Februar
eine halbe Million Unterschriften aus aller Welt gegen den immer noch legalen Handel mit Elfenbein in Thailand an Premierministerin Shinawatra übergeben. Die Petition fordert eine Reform der thailändischen Gesetzgebung, denn derzeit kann noch immer Elfenbein von gewilderten afrikanischen Elefanten von Thailand aus in alle Welt verkauft werden.
Bild: Petitionsübergabe an Thailands Premier Yingluck Shinawatra30.000 Elefanten werden jedes Jahr in Afrika für ihre Stoßzähne von Wilderern abgeschlachtet. 6.000 der Unterschriften stammen aus Österreich und werden an die thailändische Botschaft in Wien übergeben. „Elefanten haben einen hohen kulturellen Stellenwert in Thailand“, sagte die thailändische Premierministerin anlässlich der Übergabe der WWF-Petition mit den Unterschriften aus 200 Ländern und versprach sich um das Problem zu kümmern.

Auch Hollywood-Schauspieler Leonardo DiCaprio zählt zu den Unterzeichnern der WWF-Petition:
„Der illegale Artenhandel ist die größte Bedrohung für Tiger, Elefanten und Nashörner. Die Tiere werden getötet nur um die Nachfrage nach ihren Körperteilen zu befriedigen“, sagte DiCaprio.
Mehr Infos: