Weit über eine Million Gnus ziehen jedes Jahr in Ostafrika
von der Serengeti im Süden zur Masai Mara im Norden und zurück. Immer dem Wasser hinterher. Ihnen folgen
400.000 Thomson-Gazellen und 250.000 Zebras. Begleitet werden die Huftiere von wachsamen
Löwen, Geparden, Schakalen und Elefanten.

Die Regenzeit verbringen die Tiere am Ngorongoro-Krater in Tansania, von dort ziehen sie Richtung Viktoriasee und im August weiter nach Norden zum Mara-Fluss.
Der Mara ist mit seinen zahlreichen Zuflüssen aus dem Mau-Wald
der einzige Fluss, der das ganze Jahr über Wasser führt. Es ist sein Wasser, das den
Tierreichtum Ostafrikas am Leben erhält und die über 1,3 Millionen Menschen versorgt, die in seinem Einzugsgebiet leben.
Aber der Mara-Fluss droht zu versiegen!
Helfen Sie uns jetzt, diesen Prozess zu stoppen! Wälder werden abgeholzt
Schon ein Viertel des Waldes, das sind 100.000 Hektar, wurden abgeholzt und in Felder umgewandelt. Ohne Wald wird das Regenwasser nicht mehr gespeichert und die
Pegel der Flüsse sinken vor allem in der Trockenzeit extrem.
Um die Felder zu bewässern, entnehmen besonders die großen Farmer dem Fluss jeden Tag unzählige Kubikmeter Wasser. Das Wasser wird verschmutzt und zu intensiv genutzt.

Unterstützen Sie den WWF-Rettungsplan und helfen Sie
- einen Streifen Mau-Wald mit 500.000 Baumsetzlingen wieder aufzuforsten, und ihn nachhaltig zu nutzen.
- die kleinen Quellen des Mara zu sichern, in dem sie als Brunnen gefestigt werden.
- 10 Meter Flussbett mit 30 Meter breiten Grünstreifen naturnah zu befestigen, damit das Flussbett nicht abrutscht.
- die Großfarmer zu bewegen, dem Fluss während der Trockenzeiten deutlich weniger Wasser zu entnehmen.
- mit den Kleinbauern Wassernutzergruppen zu bilden, die das kostbare Nass und die Quellen zu ihrem Nutzen und zum Nutzen der Tiere bewahren.
HELFEN SIE JETZT mit einer WWF-WILDLIFE-PATENSCHAFT! 
Das WWF-Ziel
Oberstes Ziel ist ein binationales Management der Wasserressourcen im Einzugsgebiet des Mara-Flusses. Damit sollen die lebenswichtigen ökologischen Funktionen der Region dauerhaft gesichert und ein
Zusammenbruch dieses außergewöhnlichen Lebenskreislaufs verhindert werden.
Eine grenzüberschreitende Flusskommission für das Einzugsgebiet des Mara-Flusses soll die
Erhaltung und Bewirtschaftung der Wasserressourcen kontrollieren und steuern. Auf diese Weise, so das WWF-Ziel, soll bis Ende 2009 die Verschlechterung der Wasserqualität und die Verringerung der Abflussmenge gebremst und
bis Ende 2012 eine Verbesserung der Verhältnisse erreicht werden. Dazu sollen ökologisch notwendige Mindestabflüsse ermittelt und festgelegt werden – Grundlage für die Tierwanderungen wie auch Lebensgrundlage für die lokale Bevölkerung der Region.
Wir brauchen Ihre Hilfe: Unterstützen Sie uns JETZT mit einer WWF-Wildlife-Patenschaft! 