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Lebensmittel Einkauf: Sieben Tipps und Lösungsvorschläge

 
1. Saisonale Lebensmittel schmecken besser!

Das macht sich auch beim Einkaufspreis bemerkbar – aber nicht nur. Obst und Gemüse, das zu „seiner Zeit“ geerntet wird, ist eben besonders frisch und vitaminreich – und das schmeckt man dann auch! Zusätzlich bedingen Lebensmittel, die der Natur zu ungeeigneten Jahreszeiten abgerungen werden, natürlich auch einen höheren Chemikalieneinsatz.

2. Regional erzeugte Lebensmittel sind die bessere Lösung!

Wer zu regional produzierten Produkten greift, die lange Transportwege und beheizte Glashäuser unnötig machen, schont die Umwelt. Österreichs Landwirtschaft arbeitet mit hohen Qualitätsstandards, die strengen Kontrollen unterliegt. Gütesiegel garantieren, dass hohe und gentechnikfreie Qualität im Einkaufskorb landet. Wer heimische ländliche Produkte kauft, hilft zusätzlich Arbeitsplätze zu sichern und stärkt insgesamt die Regionalentwicklung.

3. Bio-logisch!

Biologisch erzeugte Lebensmittel, die die CO2-Erzeugung und Abwasserverschmutzung durch die Landwirtschaft reduzieren, sind immer weiter im Vormarsch. Die höhere Nachfrage lässt die Produkte auch für kleinere Geldbörsen leistbar werden und trägt zur Existenzsicherung von BioproduzentInnen- und HändlerInnen bei. Außerdem werden Umwelt und KonsumentInnen von den "Nebenwirkungen" des konventionellen Landbaus verschont: Kein Pestizideinsatz für Intensivproduktion, keine großflächigen Monokulturen für den Maximalertrag – dafür ein Ökosystem im Gleichgewicht. bio schmeckt einfach besser!

4. Fair gehandelte Produkte helfen den Ländern des Südens

Mit gutem Gewissen fair zu essen bedeutet beispielsweise, bei Lebens- und Genussmitteln wie Kaffee oder Kakao, Reis oder Gewürzen zu Produkten aus fairem Handel zu greifen. Fair trade-Produkte garantieren, dass die Menschen, die sie herstellen, nicht mit Hungerlöhnen abgespeist werden, sondern eben faire Preise für ihre Arbeit erhalten, die die Existenz ihrer Familien sichert.

5. Auch auf die Verpackung kommt's an

Verpackung lässt die Müllberge wachsen und kann auch gesundheitliche Probleme verursachen – Stichwort PVC als Verpackung von Käse oder Fleisch. Der krebserregende Weichmacher DEHA (Diethylhexyladipat) findet sich nicht nur im Kunststoff, sondern entweicht leider auch in die Lebensmittel. Auch auf die Verpackung sollte man also achten.

6. Weniger Fisch ist Meer

Der Konsum von Fisch und Meeresfrüchten nimmt stetig zu. Die Situation der kommerziell genutzten Wildfischbestände ist weltweit kritisch. 75 % der Bestände sind bereits überfischt oder von der Überfischung bedroht.

Fangmethoden wie Grundschleppnetze belasten zusätzlich den Meeresboden; und in Fischnetzen erstickt vielfach unerwünschter "Beifang" wie Delfine oder Robben. Gütesiegel wie jenes des MSC (Marine Stewardship Council)  garantieren für eine nachhaltige Fischerei mit strengen Fangquoten und schonenden Fangmethoden. Doch auch wer maßvoll Meeresfisch isst und Bioprodukte bevorzugt, schont die Bestände.
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