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CITES - 14. Internationale Artenschutzkonferenz 2007

Die Gewinner und Verlierer

Die 14. Weltartenschutzkonferenz (CoP 14) ist vorüber, wichtige Entscheidungen für die Zukunft bedrohter Tiere und Pflanzen wurden getroffen.

Besonders erfreulich sind das deutliche Bekenntnis zu besserem Schutz der letzten wild lebenden Tiger und der Konsens zur Zukunft der Afrikanischen Elefanten. Mehr Schutz gibt es auch für Nashörner, Saiga-Antilopen, Sägerochen, Europäische Aale und Brasilholz.
 
Sehr schmerzhafte Rückschläge für den Artenschutz waren aber, dass wirtschaftlich bedeutende und stark gefährdete Hai- und Tropenholzarten nicht geschützt werden.
Für die bedrohten Roten Korallen wurde zunächst die Unterschutzstellung beschlossen (und der WWF hatte sich in einer Presseaussendung schon darüber gefreut), am letzten Tag der Konferenz wurde diese Entscheidung aber gekippt – die Meerestiere bleiben weiterhin ohne Schutz.

Für Jutta Jahrl, die für den WWF bei der CoP 14 dabei war, ist die Bilanz gemischt: „Ernüchternd war vor allem, dass es oft nicht um Artenschutz, sondern ganz stark um wirtschaftliche und politische Motive ging.“

Zu den Presseaussendungen:

Lesen Sie hier eine Zwischenbilanz nach der 1. Woche der CoP 14:



14. Internationale Artenschutzkonferenz 2007

Afrikanischer Elefant - Gruppe

Von 3. bis 15. Juni 2007 wurden in Den Hague (NL) die Weichen für den Schutz gefährdeter Arten neu gestellt. Mehr:

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