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Bärige Schulstunden

Was frisst ein Bär? Wo wohnt er? Gibt es Bären in Österreich?

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  • Bärenausstellung mit Schulklasse
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Geschulte ÖkopädagogInnen kommen in Ihre Schule und
erzählen mehr über das Leben von Meister Petz. Angeboten werden zweistündige Unterrichtsstunden. Hauptzielgruppe sind 9-12jährige SchülerInnen
 
„Wandern ist Bärensache!“
Bärige Schulstunden & Ausstellung

Wie leben Bären? Was frisst ein Bär? Wie groß ist ein Bär? Gibt es Bären in Österreich? Mit welchen Problemen haben Bären zu kämpfen? Wie schnell läuft ein Bär? Was mache ich, wenn ich einem Bären begegne?

Auf den Spuren weit wandernder Tiere tourt die WWF-Ausstellung „Wandern ist Bärensache!“ 2008 durch Tirol und Südbayern. Dabei steht sie in öffentlichen Gebäuden oder in Schulgebäuden zur kostenlosen Besichtigung. Schulklassen im Umkreis der Ausstellung können dabei die Möglichkeit nutzen, einen Unterricht mit geschulten Ökopädagogen wahrzunehmen.

Auf interaktive, spielerische Weise lernen die Kinder Meister Petz, sein Leben und Probleme, mit denen er zu kämpfen hat, kennen und werden selber zum Nachdenken angeregt, wie man den Bären helfen könnte.

Altersgruppe: 9 - 12jährige
Dauer: zweistündig
Kosten: 3,- €/Kind

Kontakt:
Koordination „Wandern ist Bärensache“
alpen@wwf.at 
Tel.: 0043-512-573534

Braunbär
Bären brauchen große überlappende Wandergebiete. Die Größe dieser Streifgebiete - zwischen 100 und 1000 Quadratkilometer - hängt in erster Linie vom Nahrungsangebot ab. Am liebsten halten sich Bären in waldreichen Gebieten auf, die ihnen Nahrung und Schutz bieten. Durch die Zerschneidung der Landschaft durch Straßen, Schienen und sonstigen Infrastruktureinrichtungen wurde den Bären allerdings viel von ihrem ursprünglichen Lebensraum genommen und ausgedehnte Wanderungen a uf der Suche nach neuen geeigneten Habitaten erschwert. Für das Überleben dieser ehemals heimischen Wildtiere ist die Sicherung des besiedelten Lebensraumes ebenso wichtig wie die Möglichkeit „gefahrlosen“ Wanderns. Die bedeutenden Korridore sind hinreichend bekannt. Im Wesentlichen geht es um die Errichtung von Grünbrücken über Autobahnen und Schnellstraßen.

Ein friedliches Zusammenleben von Bär & Mensch ist möglich! Um ein konfliktfreies Nebeneinander von Mensch und Bär zu ermöglichen, regelt ein gemeinsam entwickelter Managementplan alle Belange des Zusammenlebens. Mehrere Bärenanwälte und die Bäreneingreiftruppe stehen für Forschung, Monitoring, Schadensbegutachtungen und als Ansprechpartner für die Bevölkerung zur Verfügung. Es bedarf aber auch noch einiger kleiner Anpassungen der Menschen, an denen jeder arbeiten kann. Zum Beispiel:
• Müll nicht im Wald liegen lassen
• Rapsölkanister in der Garage aufbewahren
• Bienenstöcke mit Elektrozäunen schützen
usw.

Zum Zeitplan Ausstellung "Wandern ist Bärensache"
 
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