Bärengipfel in Kärnten
Anfang Mai fand in Klagenfurt ein Gipfeltreffen zum Thema Braunbär und einer eventuellen Bestandesstützung in Kärnten statt. Der Gipfel wurde von LH-Stv. und Naturschutzreferent Uwe Scheuch geleitet, mit dabei waren Jägerschaft, Landwirtschaft, Wissenschaft, Bärenanwälte und der WWF.
Das Ergebnis dieses Gesprächs ist für den WWF durchaus erfreulich: beschlossen wurde die Etablierung und Durchführung eines genetischen Monitoringsystems des Kärntner Bärenbestandes, wie es in den Nördlichen Kalkalpen bereits seit dem Jahr 2000 durchgeführt wird. Dieses Monitoring-Projekt soll in den kommenden 2-3 Jahren in Zusammenarbeit mit den slowenischen und italienischen Beobachtungen grundlegende Daten über die in der Dreiländerregion vorkommenden Braunbären liefern. Nach Vorliegen dieser Daten soll dann gemeinsam entschieden werden, ob sich der Bestand aus eigener Kraft in der Region erhalten kann oder ob Ergänzungsmaßnahmen notwendig sein werden und Weibchen importiert werden müssen.