Jetzt downloaden: Der WWF Sushi-Ratgeber

Umweltfreundliche Fischhäppchen für nachhaltigen Genuss
Sushi – die Spezialität aus Japan – erfreut sich auch bei uns steigender Beliebtheit. Die beliebtesten Sushi-Fische und Meeresfrüchte sind allerdings Großteils bereits durch Überfischung bedroht. Als Orientierungshilfe für den Restaurantbesuch oder den Einkauf im Supermarkt hat der WWF deshalb den Sushi-Ratgeber entwickelt. Damit erkennen Sie auf einen Blick, welche Sushi-Kreationen Sie mit gutem Gewissen essen können und welche heimischen Fischarten sich als meeresschonende Alternative eignen.

Hier können Sie den aktuellen Sushi-Ratgeber downloaden:
PDF-Dokument, 774,48 KB WWF Sushi-Ratgeber: Orientierungshilfe für nachhaltigen Sushi-Genuss

Der WWF Sushi-Ratgeber bietet Ihnen mittels Ampelsystem eine schnelle Orientierungshilfe für den Restaurantbesuch oder beim Einkauf im Supermarkt. Der Ratgeber listet Empfehlungen für die gängigsten Sushi-Fische und -Meeresfrüchte sowie für alternativ geeignete heimische Fischarten. WWF-Experten bewerteten dazu den Zustand der Fischbestände, die Fangmethode, die Umweltauswirkungen der Fischereien sowie die Produktionsbedingungen, Futtermittel und gesetzliche Rahmenbedingungen bei Fischzuchten.


Setzen Sie auf MSC- und Bio-Produkte


Eine gute Wahl sind demnach Gelbflossenthun aus dem West- und Zentralpazifik aus Handleinenfang, Lachs aus dem Nordostpazifik, Bio-Garnelen oder, der meist für das Krabbenimitat Surimi verwendete, Alaska Seelachs aus dem Nordostpazifik mit MSC-Zertifikat. Auf den vom Aussterben bedrohten Blauflossenthun oder den mit viel Beifang gefangenen Butterfisch sollten Sie hingegen komplett verzichten. Das blaue MSC-Zeichen ist weltweit das einzige anerkannte Siegel für nachhaltige Fischerei und das Bio-Siegel garantiert umweltverträgliche Zuchten ohne den Einsatz von Chemikalien, Antibiotika oder die Zerstörung von beispielsweise Mangrovenwäldern.


Sushi aus Österreich: Karpfen, Forelle oder Saibling


Oder probieren Sie doch einmal Sushi mit heimischen Fischarten. Forelle, Saibling und sogar Karpfen lassen sich zu köstlichen Maki-Röllchen verarbeiten, die den klassischen Meeresfischen geschmacklich um nichts nachstehen. Darüber hinaus sind österreichische Fische dank kurzer Transportwege und dem immer größeren Bio-Angebot in Sachen Umweltschutz unschlagbar.

Die Meere werden leergefischt: Jetzt helfen!


Fast 80 Prozent der weltweiten Fischbestände sind bereits überfischt oder bis an ihre Grenzen ausgebeutet. Zu den am stärksten bedrohten Arten zählen beispielsweise Haie, Kabeljau und Blauflossenthun. Der WWF kämpft gegen die Ausbeutung der Weltmeere.

Helfen Sie jetzt mit und schenken Sie den Meeren und ihren Bewohnern eine Zukunft!  

Korallen, Fiji, © by © WWF-Canon / Cat HOLLOWAY