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Alpen - Sicherung von Lebensraum und Arten

Retten wir unsere letzten Wildnisgebiete

Natura 2000 ist ein länderübergreifendes Schutzgebietssystem innerhalb der EU. Es soll den Erhalt international bedeutender Lebensräume und Arten sichern - vom alpinen Flusslauf bis zum Hochmoor, vom Dohlenkrebs bis zum Steinadler. Der WWF engagiert sich seit mehr als einem halben Jahrzehnt für die Etablierung von Natura 2000 in Österreich.

Helfen Sie jetzt mit und unterstützen Sie uns bei diesem Projekt! 
 
Warum brauchen wie die Natura 2000 Gebiete?

Die rechtlichen Grundlagen für das Europäische Schutzgebietsnetz sind einerseits die Vogelschutzrichtlinie und andererseits die Flora-Fauna-Habitatrichtlinie (FFH-Richtlinie). Diese gewährleisten den Schutz ausgewählter Lebensräume und Tier- sowie Pflanzenarten.

Umsetzung der Natur 2000 Gebiete

Für Gebiete in welchen der Erhaltungszustand der geschützten Arten und Lebensräume gefährdet ist, müssen Erhaltungspläne (sog. Managementpläne) erstellt werden. Außerdem braucht es ein Monitoring zur Erfolgskontrolle und zur Überwachung des Gebietszustandes.

Die Alpen bergen Lebensräume von unglaublicher Schönheit und Vielfalt. Das Netzwerk Natura 2000 kann dazu beitragen, diese zu erhalten.



Die Alpen zählen zu einem der Biodiversität "hot spots" der Erde und sind so von besonderer Bedeutung in der Arbeit des WWF. Die Vielfalt und Schönheit in diesem Lebensraum sind jedoch nicht nur ursprüngliche Wildnisgebiete. Im Gegenteil ist die Besonderheit der Alpen die traditionelle Kulturlandschaft.

Viele der Natura 2000 Gebiete der Alpen befinden sich in landwirtschaftlich genutzten Regionen. In kaum einem anderen Teil Europas ist der Naturschutz so eng mit der Landwirtschaft verbunden, wie in den Alpen. Neue Wege der Zusammenarbeit werden nun im Zuge der Managementplanerstellung für Natura 2000 Gebiete gefunden.

Die richtige Betreuung der Gebiete braucht auch ausreichend Finanzmittel

Für viele der Österreichischen Natura 2000 Gebiete ist mittlerweile klar, welche Pflegemaßnahmen es braucht, um die Arten und Lebensräume erhalten zu können.

Doch die richtige Betreuung der Gebiete braucht auch ausreichend Finanzmittel. Die Europäische Kommission hat sich entschieden, keinen eigenen Fördertopf für Natura 2000 zu schaffen.

Die Finanzierung des Schutzgebietsnetzes soll in bereits bestehende Förderinstrumente integriert werden. Dabei handelt es sich vor allem um das Programm zur Entwicklung des Ländlichen Raumes und um die sogenannten Strukturfonds.

Was tut der WWF?

Der WWF bemüht sich zur Zeit in intensiver politischer Arbeit, aber auch durch Mitarbeit an einem EU weiten Informationsprojekt zum Thema „Financing Natura 2000“. Hier sollen die Rahmenbedingungen  auf finanzieller Ebene so gestaltet werden, dass alle notwendigen Maßnahmen für die gute Umsetzung durch EU Co-Finanzierung aus den Fördertöpfen zur Ländlichen Entwicklung, den Strukturfonds und LIFE+ unterstützt werden.

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