• Freecard Nein zu den Skandalplänen der TIWAG, © by WWF
    Freecard Nein zu den Skandalplänen der TIWAG
  • Platzerbach, © by Christoph Praxmarer
    Platzerbach

Nein zu den Skandalplänen der TIWAG

Umweltminister Berlakovich muss Monsterprojekt stoppen
Eine 120 Meter hohe und 450 Meter breite Staumauer für 42 Milliarden Liter Wasser, 50 Kilometer lange Druckstollen mit dem Durchmesser des Brennerbasistunnels, und die ökologische Zerstörung von vier unberührten Hochgebirgsbächen - dieses Szenario droht alpinen Wildnislandschaften im Tiroler Oberland, wenn die TIWAG (Tiroler Wasserkraft AG) ihre Pläne für den Ausbau des Kraftwerks Kaunertal verwirklichen darf.

Die TIWAG will dieses Monsterprojekt und vier weitere Großkraftwerke durchsetzen und bedient sich dabei rechtlich zweifelhafter Mittel, beklagen Greenpeace, WWF, GLOBAL 2000 und Ökobüro.

Besonders auf das Projekt Kaunertal reagieren die Umweltorganisationen mit scharfer Kritik, weil seine Verwirklichung einem ökologischen Desaster gleichkäme. Sie forderten in einer gemeinsamen Erklärung ein entschiedenes Nein des Umweltministers zu den TIWAG-Plänen ein und hielten unmissverständlich fest: „Umweltminister Nikolaus Berlakovich darf dieses Kraftwerk nicht genehmigen. Wir sind nicht generell gegen Wasserkraft, vielmehr befürworten wir den Ausbau der Erneuerbaren Energieträger. Das Kaunertal-Kraftwerk bedroht jedoch das Natura 2000-Gebiet Ötztaler Alpen, den Naturpark Ötztal und das einzigartige Platzertal und ist somit nicht zu verantworten.“

Diese Freecard zeigt, wie hoch die geplante Staumauer werden könnte - fast so hoch wie der Stephansdom:

Freecard WWF-WK, © by WWF

Besonders das Kraftwerk Kaunertal würde einzigartige Flusslandschaften zerstören. Umweltminister Berlakovich darf dieses Kraftwerk nicht genehmigen!

Mehr Informationen finden Sie in der Presseaussendung.

Informieren Sie sich über die letzten intakten Flussjuwele Österreichs auf www.fluessevollerleben.at.