• Indochinesischer Tiger, © by CK Wong / WWF Greater Mekong
    Indochinesischer Tiger
    Panthera tigris corbetti

Erfolge im Jahr des Tigers

Historische Meilensteine und tierische Umzüge
Das chinesische Jahr des Tigers ist am 2. Februar 2011 zu Ende gegangen. Der WWF zieht positive Bilanz. Vom historischen Tigergipfel in St. Petersburg über einen tierischen Umzug bis zu einem 240.000 Hektar großen Waldschutzgebiet in Laos hatte dieses besondere Jahr einige Meilensteine im Tigerschutz zu bieten. Als besonderen Abschluss bewies eine aktuelle Studie, dass in Asien 10.000 wilde Tiger leben könnten.




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Der historische Wendepunkt
Auf dem internationalen Tiger-Gipfel im vergangenen November trafen sich Delegierte aus allen 13 Tiger-Nationen erstmals um über das Schicksal einer einzigen Tierart zu beraten. Man einigte sich darauf, wie das Ziel, die weltweiten Bestände der Tiger bis 2022 zu verdoppeln, erreicht werden kann und stellte eine Summe von insgesamt 127 Millionen Dollar für einen nachhaltigen Schutz der gestreiften Großkatzen bereit.
Mehr Infos: Tigergipfel in St. Petersburg


Waldschutz = Tigerschutz = Klimaschutz
Gemeinsam mit den Österreichischen Bundesforsten legte der WWF Österreich unterdessen den Grundstein für ein 240.000 Hektar großes Waldschutzgebiet um den natürlichen Lebensraum des Tigers vor der Abholzung zu bewahren und gleichzeitig ein besonderes Ökosystem zu schützen.
In Zuge dieser Kooperation holte der WWF einen 20 Meter langen Tiger auf den Wiener Ring und machte mit städtischem Dschungel-Flair die Passanten auf die alarmierende Situation der Großkatze aufmerksam.
Mehr Infos: Der Tiger läuft über den Ring (mit VIDEOS)


Neue Studie weckt Hoffnung
Rückendeckung erhalten die weltweiten Schutzbemühungen auch durch eine neue Studie, wonach in den bestehenden Naturreservaten Asiens mehr als 10.000 wilde Tiger leben könnten – rund drei Mal mehr als gegenwärtig. Um dieses Potenzial auszuschöpfen sind grenzüberschreitende Maßnahmen und politische Unterstützung notwendig.

Tierischer Umzug
Auch hier hat das Jahr des Tigers ein besonderes Beispiel zu bieten. So wurde Mitte Januar dieses Jahres ein Tiger nach Genesung seiner Verletzungen in den nepalesischen Bardia Nationalpark umgesiedelt, der 600 Kilometer von seinem ursprünglichen Lebensraum entfernt ist.
Mehr Infos: Ein tierischer Umzug (mit VIDEOS)

Das neue Gebiet ist ein idealer Lebensraum und aufgrund der dünnen Besiedlung ist die Gefahr von Konflikten zwischen Tier und Mensch gering.

„Weltweit gibt es nur noch etwa 3.200 Tiger. Das ist verdammt wenig und daher zählt jedes einzelne Individuum“, sagt Jutta Jahrl, Tierschutz-Expertin des WWF-Österreich.




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