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Biologische Vielfalt in Österreich muss bewahrt werden

Kampagne zum Schutz von Seeadler, Alpenbock & Co.

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Mit der Kampagne vielfaltleben haben WWF, Naturschutzbund und BirdLife gemeinsam mit dem Lebensministerium eine breit angelegte Initiative zur Bewahrung der Biologischen Vielfalt in Österreich gestartet. Bis Ende 2010 soll damit ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation vieler bedrohter Pflanzen- und Tierarten geleistet werden.
 
Dafür werden zahlreiche über ganz Österreich verstreute Schutzprogramme, ein dichtes Gemeinde-Netzwerk und die "vielfaltleben-Allianz" aus hochrangigen Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Interessensvertretungen und Kultur sorgen.

21 bedrohte Arten im Mittelpunkt


Kernelement der Kampagne sind 21 bedrohte Leitarten, die stellvertretend für Österreichs Vielfalt stehen. Neben 19 bedrohten Tier- und Pflanzenarten wie Seeadler, Alpenbock und Sumpfgladiole sind auch eine alte Haustierrasse (das Pinzgauer Rind) und der Mensch Teil dieser Liste, weil das Schicksal von Mensch und Natur eng miteinander verbunden ist. Die Biologische Vielfalt zu schützen und zu erhalten ist letztendlich auch eine Überlebensfrage für uns Menschen.

Seeadler

Gisela Hopfmüller-Hlavac besucht Fledermauskolonie


Am 26. August 2009 besuchte Gisela Hopfmüller-Hlavac, TV-Wissenschaftschefin des ORF und prominente vielfaltleben-Patin für das Mausohr, die größte Tiroler Fledermauskolonie in der Pfarrkirche Walchsee im Tiroler Unterland. Dort zeigt sich in beeindruckender Weise, dass Fledermäuse nicht nur in Höhlen, sondern auch in menschlichen Behausungen Quartier finden, denn im Dachstuhl des Gotteshauses haben sich derzeit rund 500 der seltenen Mausohr-Fledermäuse zur größten Fledermauskolonie Tirols zusammengefunden. WWF Fledermausexperte Toni Vorauer führte durch die Kolonie, wo zur Zeit viele Muttertiere mit ihren Jungen leben, und erzählte Journalisten und Mausohr-Patin Hopfmüller viel Wissenswertes über die bedrohten Tiere.

Gisela Hopfmüller-Hlavac bei Fledermauskolonie in TirolBild: Gisela Hopfmüller-Hlavac bei Fledermauskolonie in Tirol

„Fledermäuse sind faszinierende Tiere. In der Umgebung meines Hauses kann ich sie an ruhigen Abenden beobachten“, verrät vielfaltleben-Patin Gisela Hopfmüller-Hlavac.

Im Rahmen der Kampagne vielfaltleben des Lebensministeriums greift der WWF gefährdeten Fledermausarten „unter die Flügel“. Im oberen Inntal leben extrem seltene Fledermausarten wie die stark gefährdete Mopsfledermaus und eine besondere Rarität, die Große Hufeisennase, die zu den am stärksten gefährdeten Säugetierarten Österreichs zählt. Für sie bringt der WWF hier Nistkästen an. Außerdem werden gemeinsam mit dem Naturpark Kaunergrat Schutzmaßnahmen gesetzt, die der Verbesserung der Fledermausquartiere und Brutplätze dienen.

Esterházy Betriebe unterstützen vielfaltleben


Dr. Stefan Ottrubay, Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Esterházy Betriebe GmbH, hat die Smaragdeidechse ausgewählt und am 18. Mai 2009 die Patenurkunde aus der Hand von Umweltminister Niki Berlakovich erhalten. „Der Schlüssel zum langfristigen Erfolg liegt in dem breiten Netzwerk an Partnern, die die Kampagne unterstützen. Mit den Esterházy Betrieben haben wir einen weiteren engagierten Unterstützer für vielfaltleben gefunden“, freut sich Berlakovich. „Burgenlands größter Grundbesitzer gilt längst als ein Vorreiter in Sachen Natur- und Umweltschutz. So bewirtschaftet Esterházy zum Beispiel den größten landwirtschaftlichen Biobetrieb Österreichs“, ergänzt der Umweltminister.

Mehr zum Thema: Presseinformation: Esterházy Betriebe - starker Partner für vielfaltleben im Burgenland 





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Weitere Informationen finden Sie auf www.vielfaltleben.at 

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