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Am 23. Mai war Weltschildkrötentag!

250.000 Meeresschildkröten sterben jährlich grausamen Tod

  • Hawksward Meeresschildkröte schwimmend
Meeresschildkröten stammen aus einer Zeit von vor 225 Millionen Jahren und haben sogar die Dinosaurier überlebt. Doch nun sind sie massiv bedroht. Jedes Jahr sterben eine Viertelmillion Schildkröten qualvoll und völlig sinnlos als Beifang in der industriellen Fischerei. Sie verfangen sich in den riesigen Netzen der Fischfangflotten oder verbeißen sich an Haken von Langleinen und ertrinken.
 


Helfen Sie jetzt: Mit einer Patenschaft geben Sie den Meeresschildkröten eine Chance.
Bitte werden Sie Pate! 




Alle Meeresschildkröten sind in ihren Beständen gefährdet. Offiziell stehen alle Meeresschildkrötenarten unter Schutz und der Handel mit ihnen ist strengstens verboten!
 

Ein Ozean voller Gefahren


Nicht nur durch die kommerzielle Fischerei, sondern auch die Jagd auf die weiblichen Tiere, das Einsammeln der Eier und die kommerzielle Nutzung der Schildkrötenpanzer die moderne Zivilisation ließ die früher umfangreichen Meeresschildkröten-Bestände stark schrumpfen.
 
Meeresschildkröten-Weibchen kehren stets an ihren Geburtsstrand zurück, um ihre Eier zu legen. Doch ihre angestammten Brutgebiete fallen immer öfter einer ungebremsten Strandverbauung und intensivster touristischer Nutzung zum Opfer.  
 
Auch die Verschmutzung der Meere, vor allem durch Plastikmüll, bedroht die Schildkröten. Denn oft verwechseln sie im Meer treibende Plastiksackerl mit ihrer Lieblingspeise Quallen und ersticken.

Grüne Meeresschildkröte

Rettung durch neue Fischerei-Methoden...


Der WWF konzentriert sich in seiner Arbeit auf die Reduktion des Meeresschildkrötenbeifangs durch die Einführung von schildkrötenfreundlichen Rundhaken und "schlauen Netzen". Wir überzeugen Fischer, die klassischen, J-förmigen Haken durch spezielle G-förmige Rundhaken zu ersetzen, die von den Schildkröten nicht verschluckt werden können. So kann der Beifang von Meeresschildkröten um bis zu 90 Prozent gesenkt werden.


J-Haken und Rundhaken Bild: Vergleich von J- und Rund- oder G-Haken

Zusätzlich können Fangnetze mit artspezifischen Fluchtfenstern ausgerüstet werden, durch welche die Tiere entkommen können. Auch durch diese kann ein Großteil des Beifangs vermieden werden.

... und Schutzprojekte


Außerdem hat der WWF im Südpazifik ein Monitoring-Netzwerk für Meeresschildkröten aufgebaut, um die Bestände zu überwachen und die Niststrände zu schützen. In diese Schutzprojekte binden wir immer die lokale Bevölkerung mit ein. Zum Beispiel markieren wir Lederschildkröten mit Sendern und erforschen so ihre Wanderrouten. So können wir sie auf ihren Wanderungen besser vor den Gefahren durch die Hochseefischerei schützen.
 


Mit einfachen Maßnahmen können viele Leben gerettet werden. Bitte helfen Sie uns dabei und werden Sie Pate! 




Meeresschildkröte





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