Der Braunbär
Alle Braunbären gehören zur Familie der Großbären: Vom Grizzly bis zum Kodiak, vom Isabell-Braunbär bis zum Tibetbär. Wir stellen dir einige dieser imposanten Arten vor.
Der Kodiakbär
Er ist der größte Braunbär der Welt. Seinen Namen hat er von der Kodiak-Insel vor der Südküste Alaskas.

Der Kodiakbär ist eines der größten Landraubtiere der Erde. Bis zu 3 Meter lang kann er werden. Gelegentlich bringen Männchen mit Winterspeck bis zu 1.000 Kilo auf die Waage! Umso erstaunlicher, dass diese Kraftpakete bei der Geburt weniger als ein Kilo schwer sind!

Er liebt Grünfutter und Lachs
Die meiste Zeit des Jahres sind Gräser und Wurzeln die Hauptmahlzeit der Kodiakbären. Nur im Frühjahr erwacht die große Lust auf Fleisch. Dann ziehen in Alaska die riesigen Lachsschwärme flussaufwärts. Und die Kodiaks treffen sich in Scharen an den großen Strömen und vergessen ganz, dass sie sonst Einzelgänger sind. Die Bären werfen sich in die Fluten und fangen die fetten Lachshappen ohne große Mühe.
Auch die Kodiaks sind bedroht
Sie sind zwar die gößten Raubtiere an Land. Dennoch ist auch ihr Überleben in freier Wildbahn bereits gefährdet. Ihr Vorkommen beschränkt sich auf die Südküste Alaskas, vorallem auf Kodiak Island.

Der Kodiakbär ist eines der größten Landraubtiere der Erde. Bis zu 3 Meter lang kann er werden. Gelegentlich bringen Männchen mit Winterspeck bis zu 1.000 Kilo auf die Waage! Umso erstaunlicher, dass diese Kraftpakete bei der Geburt weniger als ein Kilo schwer sind!
Er liebt Grünfutter und Lachs
Die meiste Zeit des Jahres sind Gräser und Wurzeln die Hauptmahlzeit der Kodiakbären. Nur im Frühjahr erwacht die große Lust auf Fleisch. Dann ziehen in Alaska die riesigen Lachsschwärme flussaufwärts. Und die Kodiaks treffen sich in Scharen an den großen Strömen und vergessen ganz, dass sie sonst Einzelgänger sind. Die Bären werfen sich in die Fluten und fangen die fetten Lachshappen ohne große Mühe.
Auch die Kodiaks sind bedroht
Sie sind zwar die gößten Raubtiere an Land. Dennoch ist auch ihr Überleben in freier Wildbahn bereits gefährdet. Ihr Vorkommen beschränkt sich auf die Südküste Alaskas, vorallem auf Kodiak Island.
Der Europäische Braunbär
Einst war der Braunbär in ganz Europa verbreitet. Auch in den Alpen. Heute gibt es in unserer Gegend nur noch sehr wenige Bären.

Der Europäische Braunbär der Alpen ist die kleinste Braunbären-Art. Männliche Exemplare bringen dennoch bis zu 250 Kilo auf die Waage. Die Weibchen nehmen's leichter: Sie werden bis zu 180 Kilo schwer und etwa 1,5 Meter lang.
Bärlauch und Beeren
Die Braunbären ernähren sich hauptsächlich von Pflanzen. Im Frühjahr fressen sie gerne Gräser und Bärlauch, der den Darm nach der langen Winterruhe reinigt. Im Sommer vergrößert sich das Nahrungsangebot: Kräuter, Beeren, Bucheckern oder Insekten. Aber auch Aas und gelegentlich Wild stehen auf dem Speiseplan.

Winterspeck
Im Herbst frisst ein ausgewachsener Bär bis zu 10 Kilo am Tag. Er muss Fettreserven für den Winter anlegen. Die kalten Monate verbringen die Braunbären nämlich in Höhlen im Fels oder in der Erde. Während dieser ganzen Zeit fressen und trinken sie gar nichts. Und das, obwohl Braunbären gar keinen richtigen Winterschlaf halten, sondern nur ruhen.
Der Europäische Braunbär der Alpen ist die kleinste Braunbären-Art. Männliche Exemplare bringen dennoch bis zu 250 Kilo auf die Waage. Die Weibchen nehmen's leichter: Sie werden bis zu 180 Kilo schwer und etwa 1,5 Meter lang.
Bärlauch und Beeren
Die Braunbären ernähren sich hauptsächlich von Pflanzen. Im Frühjahr fressen sie gerne Gräser und Bärlauch, der den Darm nach der langen Winterruhe reinigt. Im Sommer vergrößert sich das Nahrungsangebot: Kräuter, Beeren, Bucheckern oder Insekten. Aber auch Aas und gelegentlich Wild stehen auf dem Speiseplan.
Winterspeck
Im Herbst frisst ein ausgewachsener Bär bis zu 10 Kilo am Tag. Er muss Fettreserven für den Winter anlegen. Die kalten Monate verbringen die Braunbären nämlich in Höhlen im Fels oder in der Erde. Während dieser ganzen Zeit fressen und trinken sie gar nichts. Und das, obwohl Braunbären gar keinen richtigen Winterschlaf halten, sondern nur ruhen.
Der Grizzlybär
In den Vereinigten Staaten lebten einst hunderttausend dieser pelzigen Zeitgenossen. Jetzt sind es nur noch ein paar hundert...

Ursprünglich streiften Grizzlybären durch die felsigen Gebirge vom Süden der USA bis ins nördlichste Alaska. Doch nicht nur die Jagd nach ihren Pelzen wurde ihnen zum Verhängnis.
Konkurrenz für Rinderzüchter?
Im 19. Jahrhundert begannen immer mehr Hausrinder auf den Weiden Nordamerikas zu grasen. Die Viehzüchter fürchteten, die Bären würden zu viele ihrer Tiere töten. Dabei haben es die Grizzlybären vorallem auf bereits an Krankheiten verendete Tiere abgesehen. Schließlich sind sie leidenschaftliche Aasfresser. Dennoch wurden die Bären in riesigem Umfang gejagt und sogar Prämien auf ihren Kopf ausgesetzt.

Grizzlies werden immer scheuer
Mittlerweile haben sich die Grizzlies in die noch menschenleeren nördlichsten Regionen Amerikas zurückgezogen. In weiten Teilen Kanadas und Alaskas finden sie noch ausreichend Lebensraum, ohne auf Schritt und Tritt Menschen in die Quere zu kommen...
Schnelle Renner
Wie alle Braunbären sind auch Grizzlies gute Sprinter. Trotz ihres ernormen Körpergewichts können sie auf kürzeren Strecken so schnell laufen wie ein Pferd. Da ist eine gewaltige Ladung Power unterwegs!

Lieblingsspeise: Aas!
Grizzlybären schaffen es also auch, flinke Beutetiere einzuholen. Wenn sie auf Jagd gehen, können sie die Beute mit einem einzigen mächtigen Prankenschlag erlegen. Doch trotz ihrer gewaltigen Stärke ernähren sich auch Grizzlies hauptsächlich von Pflanzen: Wurzeln, Nüsse und Beeren. Gelegentlich verspeisen sie auch Insekten und kleinere Nagetiere. Aber vor allem stehen sie ganz besonders auf Aas!
Ursprünglich streiften Grizzlybären durch die felsigen Gebirge vom Süden der USA bis ins nördlichste Alaska. Doch nicht nur die Jagd nach ihren Pelzen wurde ihnen zum Verhängnis.
Konkurrenz für Rinderzüchter?
Im 19. Jahrhundert begannen immer mehr Hausrinder auf den Weiden Nordamerikas zu grasen. Die Viehzüchter fürchteten, die Bären würden zu viele ihrer Tiere töten. Dabei haben es die Grizzlybären vorallem auf bereits an Krankheiten verendete Tiere abgesehen. Schließlich sind sie leidenschaftliche Aasfresser. Dennoch wurden die Bären in riesigem Umfang gejagt und sogar Prämien auf ihren Kopf ausgesetzt.
Grizzlies werden immer scheuer
Mittlerweile haben sich die Grizzlies in die noch menschenleeren nördlichsten Regionen Amerikas zurückgezogen. In weiten Teilen Kanadas und Alaskas finden sie noch ausreichend Lebensraum, ohne auf Schritt und Tritt Menschen in die Quere zu kommen...
Schnelle Renner
Wie alle Braunbären sind auch Grizzlies gute Sprinter. Trotz ihres ernormen Körpergewichts können sie auf kürzeren Strecken so schnell laufen wie ein Pferd. Da ist eine gewaltige Ladung Power unterwegs!
Lieblingsspeise: Aas!
Grizzlybären schaffen es also auch, flinke Beutetiere einzuholen. Wenn sie auf Jagd gehen, können sie die Beute mit einem einzigen mächtigen Prankenschlag erlegen. Doch trotz ihrer gewaltigen Stärke ernähren sich auch Grizzlies hauptsächlich von Pflanzen: Wurzeln, Nüsse und Beeren. Gelegentlich verspeisen sie auch Insekten und kleinere Nagetiere. Aber vor allem stehen sie ganz besonders auf Aas!
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