WWF Artikel mit bestimmten Darstellungsformen: Manuell (Sonderformate)

 

© Luke Duggleby WWF-US

Vom Dickhäuter zur Hautcreme

Ein Elefantenleben für eine Handvoll Dollar. Helfen Sie jetzt, die letzten Asiatischen Elefanten in Myanmar zu retten!

Asiatische Elefanten stehen auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten ganz oben. In den letzten 50 Jahren sind mehr als 60 % der frei lebenden Dickhäuter verschwunden. In Myanmar lebt aktuell die noch größte Population Asiatischer Elefanten. Aber auch hier sinken die Zahlen, denn die Bedrohungen nehmen zu.  Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!

Die Brutalität der Wilderer nimmt zu

Schon längt werden Asiatische Elefanten nicht mehr nur wegen ihrer Stoßzähne gejagt. Im Vergleich zu ihren Afrikanischen Artgenossen tragen nur Männchen Stoßzähne und auch diese sind eher klein. Die Wilderer haben es auf die Haut der Elefanten abgesehen. Ihr wird nämlich eine heilende Wirkung nachgesagt. Mit Giftpfeilen wird auf die sanften Riesen Jagd gemacht, dadurch sterben sie einen langsamen und qualvollen Tod.

Ihre Haut wird für ein paar Dollar pro Quadratzentimeter auf den Wildtiermärkten Myanmars verkauft. Zur Weiterverarbeitung wird sie einfach in einem Tontopf verbrannt und die daraus entstandene Asche mit Kokosnuss- oder Palmöl vermischt. Diese Hautcreme soll gegen Pickel und Ekzeme wirken – natürlich ohne wissenschaftlichen Beweis. Doch der Wildtierhandel boomt und die Nachfrage nach illegalen Tierprodukten steigt immer weiter an. Wenn wir jetzt nicht handeln, werden auch die letzten 2.000 Asiatischen Elefanten in Myanmar bald Geschichte sein. Bitte helfen Sie jetzt mit Ihrer Spende!

 

Elefantenhaut

Unser Rettungsplan für die Asiatischen Elefanten

Um die Asiatischen Elefanten nicht nur zu retten, sondern auch nachhaltig zu schützen, sind drei Aspekte besonders wichtig. Zum einen hat der Erhalt und Ausbau von Schutzgebieten in der aktuellen Situation Priorität. Denn dort finden die Elefanten genug Lebensraum vor, um sich auszubreiten und fortzupflanzen. Auch der Dialog mit der lokalen Bevölkerung ist essenziell, um der Wilderei Einhalt zu gebieten. Armut und Aberglaube sind die Hauptgründe, weshalb auf Wildtiere Jagd gemacht wird. Der WWF setzt hier sehr stark auf Aufklärungsarbeit und das gemeinsame Erarbeiten von alterativen Einnahmequellen. Der dritte Aspekt zum Schutz der sanften Riesen ist eine gute Ausbildung von Rangern. Denn sie sind unsere besten Verbündeten vor Ort im Kampf gegen die Wilderei.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende die letzten Asiatischen Elefanten in Myanmar vor dem Aussterben zu bewahren!

  • € 25,- für die Ausbildung der Ranger, die auf Patrouille gegen Wilderer gehen.
  • € 50,- für 1.800 Quadratmeter Lebensraum in Form von Grasland und Futterbäumen.
  • € 74,- für die Ausstattung von zwei Rangern mit Taschenlampen, Moskitonetzen, Hängematten, Schlafsack und Zelt – damit können die Ranger länger in den Schutzgebieten bleiben.

Ihre Spende schenkt den Asiatischen Elefanten eine Zukunft!

Sie möchten helfen?

Auf www.wwf-aktiv.at können Sie ganz unkompliziert online für dieses Projekt spenden.