Rechenzentren als eigenen Tatbestand im UVP-Gesetz verankern – Umweltorganisation verlangt Gesamtprüfung und strenge Umweltauflagen für Google-Ausbau in Kronstorf
Earth Hour 2012: Am 31. März gehen weltweit die Lichter aus
Wien, Freitag, 2. März 2012 – Am 31. März findet zum sechsten Mal die internationale Earth Hour statt. Von 20.30 bis 21.30 Uhr werden wieder für eine Stunde die Lichter der bekanntesten Bauten der Welt für eine Stunde abgeschaltet. Auch in Österreich werden die Wahrzeichen aller Landeshauptstädte im Dunklen bleiben. Auch Bundeskanzler Werner Faymann und Umweltminister Niki Berlakovich unterstützen diese größte weltweite Aktion gegen die globale Erwärmung und für den Schutz des Klimas. Der WWF ruft auch heuer wieder alle Gemeinden Österreichs und alle Privatpersonen auf sich an der Earth Hour zu beteiligen. „Mit der Earth Hour können alle Gemeinden, Unternehmen und alle Privatpersonen ein deutliches Zeichen für den Klimaschutz setzen“, sagt WWF-Sprecher Franko Petri. Der WWF hat die Website www.earthhour.at mit weiteren Informationen eingerichtet. Die Earth Hour 2012 ist auch ein globales Zeichen für den Erdgipfel in Rio de Janeiro und die UN-Klimakonferenz in Katar im Dezember.
In Österreich haben heuer bereits alle Landeshauptstädte für den 31. März zugesagt ihre Wahrzeichen abzuschalten: In Innsbruck das Goldene Dachl, in Bregenz der Martinsturm, in St. Pölten das Rathaus und das Stadtmuseum, in Graz der Uhrturm, in Klagenfurt der Lindwurm, in Linz das Ars Electronica Center, das Lentos Kunstmuseum und die Effektbeleuchtung der Nibelungen-, Eisenbahn und Autobahnbrücke, in Eisenstadt das Schloss Esterházy und die Martinskaserne, in Salzburg der Altstadtbereich mit den Kirchen, dem Mozartbrunnen und der Festung Hohensalzburg und in Wien das Rathaus, die Fassade des Schlosses Schönbrunn und der Arsenalturm. In Innsbruck findet ein großes Festival mit einem umfangreichen Begleitprogramm statt (www.earthhourfestival.com). Auch Bundeskanzler Faymann unterstützt die Earth Hour 2012. Umweltminister Niki Berlakovich lässt elf Schulen im Einflussbereich des Lebensministeriums verdunkeln. Ebenso beteiligen sich zahlreiche Unternehmen und Partner des WWF wie die Firmen A1, IKEA, ERSTE-SPARINVEST und LEDON an der Earth Hour.
2011 erreichte die Earth Hour 1,8 Milliarden Menschen in mehr als 5.200 Städten in 135 Ländern. Tausende Schulen, Organisationen, Unternehmen und öffentliche Körperschaften nahmen an der fünften Earth Hour teil. Mehr als tausend Sehenswürdigkeiten wurden im Rahmen der Earth Hour abgeschaltet, darunter das Empire State Building, die Bosporus-Brücke, der Schiefe Turm von Pisa, die Sphinx und die Akropolis. Auch der Burj Khalifa, mit 828 Metern das höchste Gebäude der Welt, wird heuer verdunkelt. Die Earth Hour wird durch zahlreiche prominente Persönlichkeiten unterstützt: Richard Branson, Chris Martin, Li Bingbing, Edward Norton, Giorgio Armani, Miranda Kerr, Cate Blanchett, Pocoyo, Wasim Akram, Natalie Imbruglia, Pedro Almodóvar, Verne Troyer, Francesco Totti, Giselle Bundchen, Desmond Tutu, Ban Ki-moon, Desmond Tutu, Aston Kutcher, Demi Moore, Yoko Ono und Kylie Minogue.
Der WWF ruft alle Menschen in Österreich am 31. März um 20.30 Uhr nicht nur auf die Lichter für eine Stunde abzuschalten sondern auch aktiv ein Zeichen über die Earth Hour hinausgehend zu setzen. „Jeder kann beim Klimaschutz mitmachen – Unternehmen, Politiker, Lehrer und Schüler und jede Privatperson im Haushalt oder am Arbeitsplatz“, so Petri. „Hundert Tage Vegetarier sein, die Umstellung auf LED oder Energiesparlampen, eine autofreie Woche – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.“ Die Earth Hour Fans können sich heuer auch an der „I will if you will“-Aktion mit einem Video beteiligen. Die Aktion ist eine Gemeinschaftsproduktion des WWF mit Youtube.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Leiter Medien WWF, Tel. 01-48817-231, E-Mail: franko.petri@wwf.at.
Factsheets, Videos und weitere Informationen auf www.earthhour.at.
Earth Hour Festival in Innsbruck: www.earthhourfestival.com.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Good News: Mehr Luchse in den Südostalpen
Im Dreiländereck Italien-Slowenien-Österreich beobachten wir einen Anstieg der Luchspopulation. Eine schöne Bestätigung für den grenzüberschreitenden Artenschutz!
WWF-Studie: Massiv gefährdete Donaustöre beinahe täglich Opfer von Wildtierkriminalität
In zehn Jahren über 3.300 Störe in der Unteren Donau illegal getötet – WWF warnt vor Kollaps dieser wichtigen Vorkommen in Europa und fordert konsequentere Strafverfolgung
Schaf mit „Kettenhemd“: WWF kritisiert Kärntens Versäumnisse beim Herdenschutz
Debatte über Schutznetz für Schafe geht am Kernproblem vorbei – Land fördert derzeit keine anerkannten Herdenschutzmaßnahmen – WWF fordert Kurswechsel
WWF zum Tag der Haie: 80 Arten leben im Mittelmeer – und brauchen besseren Schutz
Über 60 Prozent der Hai- und Rochenarten im Mittelmeer sind bedroht – Überfischung und Verschmutzung als Ursache – Haifleisch oft versteckt auf Touristenmenüs – WWF ruft zu Vorsicht beim Fischkonsum auf und fordert strengere Kontrollen der Fischerei
Google-Rechenzentrum wird größer: WWF fordert strenge Umweltauflagen
Geplante Erweiterung in Kronstorf verschärft Druck auf Böden und Wasser der Region – WWF verlangt volle Transparenz und verbindliche Auflagen von Landesregierung
WWF zur Roten Liste: Artensterben reicht von der Tiefsee bis in die Wüste
Neue Daten zeigen Bedrohung durch Tiefseebergbau, Industrieprojekte und invasive Arten – WWF fordert mehr Schutzgebiete und Stopp für riskante Naturzerstörung
Tiefseebergbau gefährdet globale Sicherheit, Klima und Artenvielfalt – WWF fordert Moratorium
Internationale Konferenz berät über Abbau von seltenen Rohstoffen in der Tiefsee Ende Juli – Neue Studie beschreibt globale Negativ-Folgen durch Zerstörung artenreicher Tiefsee-Lebensräume – WWF fordert Stopp der Abbaupläne
WWF warnt: Viele Flüsse gehen mit Niedrigwasser in den Hochsommer
An rund 85 Prozent der Pegel lagen die Juni-Abflüsse unter dem langjährigen Mittel – Hohe Wassertemperaturen verschärfen Lage für Fische und Gewässerlebensräume













