Fotobelege aus Wasserkraft-Restwasserstrecken – WWF fordert akute Wasserabgabe, Schutzprogramm und rasche Renaturierung der letzten Huchenflüsse
Fahrziel Natur! Mit ÖBB und WWF auf den Spuren der Natur
Das Projekt „Fahrziel Natur“ umfasst eine neue Landkarte, mit der sich die Österreicherinnen und Österreicher umweltfreundlich auf die Spur von Naturschätzen und seltenen Tier- und Pflanzenarten machen können.
Die Karte weist den Weg mit Bahn und Postbus zu zehn Naturschutzgebieten und Nationalparks in ganz Österreich. Die Naturziele erstrecken sich dabei vom Tiroler Lech-Fluss über den Inn und den Toplitzbach, das Schremser Hochmoor und die March-Thaya-Region, die Nationalparks Hohe Tauern, Gesäuse, Donauauen und Seewinkel bis zur Heimat der Braunbären im Ötschergebiet. Hier können Sie die neue Landkarte "Fahrziel Natur" gratis bestellen:

Neben der Anreisebeschreibung und dem kompletten ÖBB-Streckennetz bietet die neue Landkarte auch Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt und das Engagement des WWF. Zusätzlich gibt es für jedes der zehn Schutzgebiete einen besonderen WWF-Tipp – von Wanderungen über Möglichkeiten zur Tierbeobachtung bis hin zu Führungen. Maskottchen für das „Fahrziel Natur“ ist der Ötscher-Bär, mit dem besondere Naturschätze und Gebiete mit seltenen Tierarten auf der Landkarte gekennzeichnet sind.
Starke Partner für Klimaschutz
„Fahrziel Natur“ bildet den Auftakt zu einer umfassenden Partnerschaft von ÖBB und WWF im Interesse von Klima- und Artenschutz. „Der WWF setzt sich seit jeher für den Erhalt der Umwelt und der Natur ein. Wir laden die ÖsterreicherInnen gerne in die Natur ein, um sich dort selbst von ihren Schönheiten zu überzeugen. Ideal ist natürlich, wenn alle zum `Fahrziel Natur` mit dem Zug anreisen, statt mit dem Auto zu kommen“, so WWF-Ehrenpräsident Helmut Pechlaner. „Das spart Unmengen an CO2 und schont somit die Umwelt.“
In den nächsten Jahren werden beide Partner in ihrer Zusammenarbeit das Bewusstsein für das dringend notwendige Umdenken stärken und damit zur Erhaltung der biologischen Vielfalt in unserem Land beitragen. Grundlage für die Partnerschaft zwischen Österreichs größtem Mobilitätsdienstleister und der weltweit größten Umweltschutzorganisation ist ein kürzlich abgeschlossenes Kooperationsabkommen, wie ÖBB-Generaldirektor Martin Huber erklärt: „Wir wollen beide die Lebensqualität und die gesunde Umwelt in Österreich nachhaltig sichern. Dazu braucht es einerseits einen starken Öffentlichen Verkehr und andererseits ein allgemeines Verantwortungsbewusstsein für Klimaschutz. Beide Themen führen wir in dieser Partnerschaft zusammen.“ Die Zusammenarbeit wird sich v. a. um Information und Bewusstseinsbildung zu den Themen Bahn und Erhaltung einer lebenswerten Umwelt drehen. Darüber hinaus sollen in den nächsten Jahren gemeinsame Naturschutzprojekte folgen.
Tierspuren weisen den Weg
Um die Kundinnen und Kunden der ÖBB auf das „Fahrziel Natur“ und die umweltfreundlichen Angebote der ÖBB aufmerksam zu machen, kennzeichnen ab 3. Dezember auf den Bahnhöfen Klagenfurt, Linz Hauptbahnhof, Wien Westbahnhof, Salzburg Hauptbahnhof und Bregenz Tierspuren den Weg zu den Bahnsteigen. Auf diesen Bahnhöfen sowie am Hauptbahnhof Graz ist die Landkarte „Fahrziel Natur“ ab 3. Dezember kostenlos erhältlich. Sie wird über Verteilboxen in Form eines Ötscher-Bären in den Reisezentren oder Schalterhallen der Bahnhöfe verteilt.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Analyse stellt Tiroler Abschuss von Forschungswolf infrage
Auswertung der Standortdaten zeigt unauffällig wandernden Wolf abseits von Ortschaften – Forschungsleiter kritisiert Vorgehen der Behörden – WWF fordert volle Aufklärung durch Landesregierung
WWF kritisiert Niederösterreichs Angriff auf Renaturierung scharf
Naturschutzorganisation: Blockade-Drohung ist fahrlässig und verantwortungslos – Wiederherstellung der Natur schützt Gemeinden vor Hitze, Hochwasser und Folgekosten
WWF: Wolfsabschüsse erreichen bereits zur Jahresmitte neuen Höchststand
Mindestens 23 Abschüsse allein im ersten Halbjahr 2026 – Von Jänner bis Juni schon mehr behördliche Tötungen als im gesamten Vorjahr – WWF kritisiert aggressives Vorgehen gegen geschützte Art
March erstmals über 30 Grad: WWF warnt vor Hitzestress für Fische
Neuer Höchstwert von 30,3 Grad bei Hohenau – Bisheriger Rekord aus 2018 deutlich überschritten – WWF fordert Ausweitung von Renaturierungsprojekten
WWF-Kritik an Linzer “Österreich-Deklaration”: Stillstand beim Bodenschutz wird zementiert
Zitierte ÖROK-Zahlen zeigen massive Zielverfehlung von Bund und Ländern
Hitze – WWF fordert Sonderbudget für Entsiegelung und Renaturierung
Bund und Länder sollen Gemeinden beim Umbau stark versiegelter Orte unterstützen – Zusätzliche Mittel für Begrünung, naturnahe Gewässer und mehr Wasserrückhalt – EU-Renaturierungsgesetz ambitioniert umsetzen
WWF und BirdLife fordern „Aktion scharf gegen Giftköder“
Grausame Geier-Vergiftung im Lesachtal muss Konsequenzen haben – Verbotenes Nervengift für 90 Prozent aller nachgewiesenen Wildtier-Vergiftungen verantwortlich – Seit Jahrzehnten verboten, aber bis heute eingesetzt
WWF: Anhaltende Hitzewelle belastet Wildtiere
Hitze und Trockenheit setzen Amphibien, Jungvögeln und Schmetterlingen besonders zu – WWF fordert mehr Wasserrückhalt und gibt Tipps, um Wildtieren zu helfen













