Im Dreiländereck Italien-Slowenien-Österreich beobachten wir einen Anstieg der Luchspopulation. Eine schöne Bestätigung für den grenzüberschreitenden Artenschutz!
Good News: Neues Schutzgebiet in Bolivien
Die Region Monte Carmelo in Bolivien ist ein einzigartiges Ökosystem: Es umfasst 87.173 Hektar an Wald und Wasserquellen. Für den bedrohten Jaguar ist das Gebiet somit ein wichtiger Lebensraum. Umso schöner ist deshalb die Nachricht, dass Monte Carmelo kürzlich von der Autonomen Kommunalregierung von El Carmen Rivero Torrez offiziell zum Schutzgebiet erklärt wurde.
Das ist ein historischer Schritt, der eine wichtige Lücke im regionalen Naturschutz schließt. Das neue Schutzgebiet verbindet nun weitere Schutzgebiete und indigene Territorien, die sich von Brasilien im Norden bis Paraguay im Süden erstrecken. Gemeinsam sind diese neuen Flächen eineinhalbmal so groß wie Österreich. Damit bildet dieses Gebiet den größten Naturschutzblock in Südamerika!
Als Schutzgebiet gibt es für Monte Carmelo nun drei große Ziele: Den Erhalt der natürlichen Wasserquellen, den Schutz der Wälder und somit auch der Wanderkorridoren für Wildtiere und den Schutz des Jaguars. Denn der Jaguar gilt als Schlüsselspezies für die Gesundheit der Ökosysteme in der Region Pantanal-Chaco (PACHA), zu der Monte Carmelo gehört.
Dass Monte Carmelo nun zum offiziellen Schutzgebiet ernannt wurde, ist das Ergebnis jahrelanger WWF-Arbeit mit vielen Partnern in der Region. Besonders wichtig für den Erfolg des Projektes war die breite Unterstützung der Menschen vor Ort.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Studie: Massiv gefährdete Donaustöre beinahe täglich Opfer von Wildtierkriminalität
In zehn Jahren über 3.300 Störe in der Unteren Donau illegal getötet – WWF warnt vor Kollaps dieser wichtigen Vorkommen in Europa und fordert konsequentere Strafverfolgung
Schaf mit „Kettenhemd“: WWF kritisiert Kärntens Versäumnisse beim Herdenschutz
Debatte über Schutznetz für Schafe geht am Kernproblem vorbei – Land fördert derzeit keine anerkannten Herdenschutzmaßnahmen – WWF fordert Kurswechsel
WWF zum Tag der Haie: 80 Arten leben im Mittelmeer – und brauchen besseren Schutz
Über 60 Prozent der Hai- und Rochenarten im Mittelmeer sind bedroht – Überfischung und Verschmutzung als Ursache – Haifleisch oft versteckt auf Touristenmenüs – WWF ruft zu Vorsicht beim Fischkonsum auf und fordert strengere Kontrollen der Fischerei
Google-Rechenzentrum wird größer: WWF fordert strenge Umweltauflagen
Geplante Erweiterung in Kronstorf verschärft Druck auf Böden und Wasser der Region – WWF verlangt volle Transparenz und verbindliche Auflagen von Landesregierung
WWF zur Roten Liste: Artensterben reicht von der Tiefsee bis in die Wüste
Neue Daten zeigen Bedrohung durch Tiefseebergbau, Industrieprojekte und invasive Arten – WWF fordert mehr Schutzgebiete und Stopp für riskante Naturzerstörung
Tiefseebergbau gefährdet globale Sicherheit, Klima und Artenvielfalt – WWF fordert Moratorium
Internationale Konferenz berät über Abbau von seltenen Rohstoffen in der Tiefsee Ende Juli – Neue Studie beschreibt globale Negativ-Folgen durch Zerstörung artenreicher Tiefsee-Lebensräume – WWF fordert Stopp der Abbaupläne
WWF warnt: Viele Flüsse gehen mit Niedrigwasser in den Hochsommer
An rund 85 Prozent der Pegel lagen die Juni-Abflüsse unter dem langjährigen Mittel – Hohe Wassertemperaturen verschärfen Lage für Fische und Gewässerlebensräume
WWF warnt vor Tabubruch im Lech-Schutzgebiet
Wasser aus intaktem Namloserbach im Natura-2000-Gebiet soll großteils abgeleitet werden – WWF sieht Genehmigungsfähigkeit höchst fraglich und fordert E-Werke Reutte zum Abbruch der Planungen auf













