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WWF-Erfolg: Rekord bei Störchen, Jubiläum bei Konik-Pferden
Wälder, Wiesen und Teiche auf rund 1.100 Hektar: Das WWF-Auenreservat an der March bietet einen geschützten Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Besonders bekannt ist das Reservat für die Störche, die hier jedes Jahr brüten, und die Konik-Pferde, die das Gebiet naturnah beweiden. Nun gibt es gleich zu beiden Arten erfreuliche Neuigkeiten.
Für das Jahr 2024 können wir eine besonders positive Bilanz für die heimischen Störche ziehen: Die Zahl der Brutpaare war mit 54 so hoch wie seit 1999 nicht mehr. Mit 130 Jungvögeln wurde zudem der höchste Stand seit fast 30 Jahren beobachtet. Während im March-Thaya-Raum die Zahl der Brutpaare stetig zurückgeht, hält sich die Storchenkolonie im geschützten WWF-Auenreservat und in der Stadt Marchegg gut. Denn dort finden die Tiere durch unsere Bemühungen sehr gute Lebensbedingungen vor. So unterstützen wir die Störche unter anderem mit Nisthilfen.
Besonders erfreulich ist außerdem, dass sich die naturnahe Beweidung durch die Konik-Pferde im WWF-Auenreservat als großer Gewinn für die Natur erwiesen hat. 2015 zogen die ersten Pferde in das Gebiet ein – seither stehen die robusten Tiere im Dienst der Artenvielfalt und die Herde ist deutlich gewachsen. Die Konik-Pferde übernehmen die Rolle der einst heimischen Wildpferde und verhindern, dass die Auwiesen zuwachsen. Ihr Fressverhalten, ihre Trittspuren und Dunghaufen schaffen wertvolle Strukturen, die seltenen Tier- und Pflanzenarten zugutekommen. Das Ergebnis nach 10 Jahren: ein echter Arten-Boom! Die Koniks fördern die Entstehung vielfältiger Lebensräume, von denen Tier- und Pflanzenarten profitieren – darunter übrigens auch die Weißstörche.
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