Die vom Aussterben bedrohte Vogelart erholt sich: 2026 ist der Bestand in Neuseeland so hoch, wie seit bereits 75 Jahren nicht mehr.
WWF-Erfolg: Tigerzahlen in Nepal verdoppelt
Wien, 28. September 2012 – Ein umfassendes, dreimonatiges Tiger-Monitoring des WWF und der nepalesischen Naturschutzbehörde konnte 37 der Großkatzen im Bardia National Park und den umliegenden Schutzkorridoren identifizieren. Damit hat sich der Bestand in dem rund 1.000 Quadratkilometer großen Gebiet innerhalb von nicht einmal drei Jahren mehr als verdoppelt. „Lokale Bevölkerung, Ranger und nationale Politik arbeiten in Nepal Hand in Hand, um das Überleben der Tiger zu sichern“, freut sich WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. „Die Ergebnisse zeigen, das Ziel der internationalen Staatengemeinschaft, die weltweiten Bestandszahlen der Tiger bis ins Jahr 2022 auf mehr als 6.000 zu verdoppeln, ist erreichbar.“
Für den Schutz der Tiger finanziert der WWF in Nepal mehrere Anti-Wilderer-Einheiten, deren Mitglieder aus der lokalen Bevölkerung rekrutiert werden. Sie sollen vor allem in den Pufferzonen des Nationalparks und den Wäldern der umliegenden Gemeinden gegen illegale Wilderei vorgehen. So ist es nicht nur gelungen die Wilderei auf Tiger sondern auch auf dessen Beutetiere einzudämmen. Auch die Bestände von Hirschen und Antilopen haben wieder zugenommen. Allein im Jahr 2011 konnten durch diese lokal und regional verankerten Strukturen mehr als 300 Wilderer und illegale Händler in Nepal dingfest gemacht werden.
Das aktuelle Tiger-Monitoring wurde in dem teilweise schwer zugänglichen Gelände mit Hilfe von Kamerafallen und DNA-Untersuchungen durchgeführt. Mehrere WWF-Experten und Ranger waren dafür wochenlang in der Region unterwegs. „Große Teile des Waldes mussten von uns während des Zeitraums untersucht werden“, erklärt die 27-jährige Tiger-Expertin Sabita Malla. „Immer wenn die Kamerafalle einen Tiger aufgenommen hat, musste ich analysieren, ob wir die Fellmusterung, die bei jedem Exemplar sehr individuell ist, schon kannten. Und jedes neue Streifenmuster machte mich besonders glücklich.“
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 01-48817-231, Email: franko.petri@wwf.at;
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Tiwag will Gefahrenanalysen weiter geheim halten
Energiekonzern bekämpft gerichtlich angeordnete Herausgabe vor Verfassungsgerichtshof – WWF kritisiert Geheimhaltung sicherheitsrelevanter Informationen – Unterlagen auch für Kaunertal-Ausbau relevant
WWF kritisiert zynische Werbung mit Tierleid: Versicherungsanbieter muss Kampagne stoppen
„Reh umgefahren – halb so wild“: Versicherung verharmlost Wildunfälle – WWF fordert Rücknahme des Sujets und verantwortungsvolle Werbung
WWF: Österreich verschwendet täglich rund 140 Lkw-Ladungen Lebensmittel
Mehr als 3.000 Tonnen pro Tag – WWF fordert zum Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung verbindliche Reduktionsziele und erleichterte Lebensmittelspenden
WWF warnt vor Ausweitung von Kärntens rechtswidriger Abschusspolitik
Naturschutzorganisation kritisiert Drängen auf mehr Wolfsabschüsse in Italien und Slowenien – Österreichs Schutzpflichten bleiben bestehen
WWF: Renaturierungsprojekte auf über 67 Kilometern im „Amazonas Europas“
WWF-Bilanz zu fünf Jahren UNESCO-Biosphärenpark Mur-Drau-Donau: Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von über 67 Kilometern Flussabschnitten und Seitenarmen teils abgeschlossen oder in Umsetzung – Pläne für weitere 270 Flusskilometer liegen vor
Good News: Nachwuchs in Inas ausgewilderter Bison-Herde
Vor 8 Monaten wurden die Tiroler Bison-Kuh Ina und ihre Herde nach Aserbaidschan umgesiedelt. Und das Projekt zeigt Erfolge: Die Herde hat sich gut eingelebt und es wurde sogar bereits das erste Kalb geboren.
WWF: Vorarlberg schwächt Naturschutz und Rechtssicherheit
Scharfe Kritik zum Begutachtungsende: Kontrollrechte bei Großprojekten fallen weg – Naturschutzanwaltschaft an 20 Stellen beschnitten – Schutzstreifen an naturnahen Ufern auf fünf Meter reduziert
WWF-Umfrage: Führungskräfte sehen ökologischen Umbau als Wettbewerbsvorteil
Europäische Führungskräfte befragt: 55 Prozent bewerten Folgen der EU-Deregulierung negativ oder gemischt – WWF fordert verlässliche Umweltpolitik statt Zick-Zack-Kurs













