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WWF kritisiert geplante Biber-Tötungen in Oberösterreich
Die Umweltschutzorganisation WWF wendet sich gegen die heute, Mittwoch, angekündigte Anti-Biber-Verordnung in Oberösterreich, die laut Medienberichten die Tötung von bis zu 158 Bibern pro Saison vorsieht. „Das ist ein gefährlicher Irrweg, der dringend gestoppt werden muss. Der Biber ist streng geschützt und eine absolute Schlüssel-Art, die uns Menschen genauso hilft wie vielen Tieren und Pflanzen“, sagt Sarah Layendecker vom WWF in einer ersten Reaktion. „Als Öko-Ingenieur schafft der Biber wertvolle Feuchtgebiete, die das Wasser in der Landschaft halten und damit sowohl Überschwemmungen als auch Dürreperioden abpuffern. Daher wäre es völlig kontraproduktiv, den Artenschutz zu torpedieren und zu schwächen.“
Anstelle einer „populistischen Abschusspolitik“ fordert der WWF das Zulassen von mehr natürlichen Lebensräumen für den Biber – zum Beispiel durch ausgewiesene Uferrandstreifen. “Das würde dem Biber helfen, Konflikte vermeiden und darüber hinaus den Eintrag von Dünger und Pestiziden in die Gewässer verringern”, nennt Sarah Layendecker konkrete Vorteile. Der WWF plädiert hier für ein grundlegendes Umdenken und mehr Investitionen in vorsorgende und ausgleichende Maßnahmen.
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