Nachhaltige Ernährung – was ist das?

Was hat unser Essen eigentlich mit dem Klima und der Umwelt zu tun?

Essen ist lebenswichtig. Es liefert Energie für alles, was wir tun: lernen, schlafen, schwimmen oder einen Kopfstand machen. Dafür werden auf der ganzen Welt riesige Mengen Nahrungsmittel angebaut, produziert und verarbeitet.

Nahrung herstellen kostet Energie

Kein Wunder, dass unsere Ernährung große Auswirkungen auf die Umwelt hat. Jedes Nahrungsmittel verbraucht Energie, Wasser und Platz in der Herstellung. Eine Karotte zum Beispiel muss angepflanzt werden. Dafür braucht man Platz. Dann muss sie auch gegossen werden und verbraucht dabei Wasser. Wenn die Karotte fertig gewachsen ist, muss sie geerntet, gewaschen und in den Supermarkt transportiert werden. Dafür wird ganz schön viel Energie verbraucht. Obst und Gemüse, das von weiter herkommt, braucht sogar oft noch mehr Energie!

Ernährung, Obst

Warum ist es besser, Lebensmittel aus der Nähe zu kaufen? Hier erfährst du mehr!

Aber das ist nicht nur bei Obst und Gemüse so, sondern bei allem, was wir essen. Vor allem bei Nahrungsmitteln die von Tieren kommen. Denn für Weiden und Felder wird viel Platz gebraucht, an dem sonst Wiesen oder Wälder wachsen könnten. In Südamerika wird dafür sogar der Regenwald abgeholzt und auch bei uns kann die Landwirtschaft zur Gefahr für Pflanzen und Tiere werden.

Mittagstisch mit gesundem Essen

Fünf Tipps für nachhaltige Ernährung

Damit du dazu beitragen kannst, dass es unserem Planeten besser geht, haben wir fünf Tipps für dich, um klima- und umweltfreundlicher zu essen:

  • Am besten ist es immer Dinge zu kaufen, die aus deiner Nähe stammen! Umso weniger weit ein Nahrungsmittel reisen muss, umso weniger Energie wird für den Transport verwendet.
  • Aufessen statt wegwerfen! Bei uns in Österreich werden jedes Jahr ganz viele Lebensmittel einfach weggeschmissen. Dabei könnte man diese Lebensmittel oft noch essen. Achte doch mal bei dir zu Hause darauf, wie viel Essen bei euch übrig bleibt!
  • Bio-Lebensmittel sind besser für unsere Umwelt und unser Klima. Wenn ein Lebensmittel ein Bio-Siegel hat, dann bedeutet das, dass kein künstlicher Dünger und auch kein chemisches Insektengift verwendet wurden. Künstliche Dünger und Insektenmittel sind nämlich giftig für viele Pflanzen und Tiere. Hier findest du ein paar Ideen für deine Bio-Küche!
  • Gemüse ist nicht nur für dich gesund, sondern auch für den Planeten! Tierische Produkte, also Fleisch, Wurst, Milch, Käse und Eier verbrauchen viel mehr Platz und Energie als das meiste Obst und Gemüse. Denn für tierische Produkte müssen die Tiere versorgt, gefüttert und gepflegt werden. Dafür brauchen Bauern und Bäuerinnen sehr viel Wasser, Futter und Platz.
  • Lieber alles auf einmal kaufen! Du weißt jetzt schon, dass die Lebensmittel vom Feld bis in den Supermarkt transportiert werden müssen. Es es aber auch ganz wichtig, wie sie zu dir nach Hause kommen. In der Stadt kann man meist recht einfach zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Rad zum Supermarkt gelangen. Das ist natürlich toll fürs Klima. Auf dem Land braucht man oft ein Auto, um bis zum nächsten Geschäft zu fahren. Daher gilt: Besser einmal fahren und viel einkaufen als öfters kleinere Mengen besorgen. Denn dann muss das Auto nur einmal bewegt werden. Ratsam ist auch, mit einem Einkaufszettel einkaufen zu gehen. Dadurch verhindert man eher, dass man zu viel einkauft und später Lebensmittel wegwerfen muss.

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Alles über unser Essen

Mehr spannende Informationen, zum Beispiel ein Quiz, ein Video, eine Liste für Food-Detektive vieles mehr findest du in den Artikeln auf unserer Webseite! Erfahre zum Beispiel, wie du Lebensmittel vor dem Müll retten kannst und wieso Gemüse nicht nur für dich gesund ist, sondern auch für unser Klima!

Pia Panda, die fröhlich eine Faust in die Luft wirft

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