Im Frühjahr bringen die Störche bei uns ihre Jungen zur Welt, die bis zum Sommer großgezogen werden und dann im August noch vor den Eltern Richtung Afrika fliegen. Dort finden sie auch im Winter genügend Nahrung.

In Mitteleuropa, wo der Sommer angenehm warm ist und die Tage lang sind, ist es wiederum einfacher, die Jungen aufzuziehen. Deshalb reisen die Störche hin und her. Solche Vögel nennt man Zugvögel. Störche sind Segelflieger. Mit Hilfe der warmen, aufsteigenden Luft schrauben sie sich bis zu 1000 Meter hoch. Dann lassen sie sich treiben, ohne auch nur einmal mit den Flügeln schlagen zu müssen.

Im WWF-Reservat Marchegg in Niederösterreich, brütet der Storch noch auf seinen ursprünglichen Brutplätzen: alten, knorrigen Eichen. Die Mitglieder der Storchenkolonie ziehen dort jedes Jahr durchschnittlich 90 Junge groß. Als Besucher kannst du Familie Adebar zwischen März und August hautnah beobachten, ohne zu stören!

Warum der „Klapperstorch“ diesen Namen trägt und warum er als Glücksbringer gilt, erfährst du in unserem: TEAMPANDA-Wissensblatt.

Dieses Wissensblatt kann dir auch als Grundlage für ein Referat in der Schule dienen. Falls du mehr Infos brauchst oder Fragen hast, schreib uns an teampanda@wwf.at. Wir helfen dir gerne weiter!

Wo die Storchenkolonie zu finden ist und was es in der Au noch zu entdecken gibt? Hier erfährst du es: Zu den Störchen und den Urenkeln der Wildpferde

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