© Franko Petri/ WWF
Rosa Delfin, schwarze Zukunft?
Bitte retten Sie die Flussdelfine in Peru!
Die 2,5 Meter großen, bis zu 130 kg schweren Flussdelfine in Peru sind etwas ganz Besonderes. Sie sind die einzigen Flussdelfine, die rosa Haut haben. Millionen von Jahren haben sie überlebt. Doch jetzt sind ihre Flüsse vergiftet, mit Staudämmen versperrt und voller Fischernetze. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende!
Es steht schon 1:6 für den Tod.
Flussdelfine zählen heute zu den bedrohtesten Säugetierarten. Der Jangtse-Flussdelfin ist bereits ausgestorben. Die übrigen sechs Arten sind ebenfalls bedroht. Und auch für den rosa Flussdelfin im Amazonas- und Orinoco-Becken sieht es schlecht aus. Denn:
- Goldgräber vergiften ihre Flüsse: 26 % der in Brasilien untersuchten Flussdelfine hatten Quecksilber im Blut. Dieses Quecksilber wird von Goldgräbern im Bergbau verwendet, gelangt in die Flüsse und von dort aus in die Nahrungskette.
- Sie werden ertränkt und in die Luft gesprengt. Immer noch gibt es Unbelehrbare, die mit Dynamit fischen, die Delfine als Schädlinge ansehen und ihr Fleisch als Köder verwenden. Ebenfalls sehr gefährlich: Fischernetze, in denen sich die Delfine verfangen und ertrinken.
- Sie sind gestrandet und eingekesselt. Hitze und Trockenheit führen zu niedrigem Wasserstand und sehr hohen Wassertemperaturen.
Unser Rettungsplan für die rosa Flussdelfine
Noch können wir die rosa Flussdelfine retten – und zwar mit der größten Flussdelfin-Initiative Südamerikas. Sieben Länder, unzählige lokale Gemeinschaften, Forschende und Fischer sind bereits daran beteiligt. Werden auch Sie ein Teil dieses Rettungsteams!
Was es dafür braucht, dass die Flussdelfine überleben:
- Wir müssen Flussabschnitte identifizieren, in denen die Lage besonders schlimm ist. Dafür statten wir die Delfine mit Satelliten-Sendern aus und arbeiten mit Drohnen.
- Bedrohungen müssen gezielt aus dem Weg geräumt werden. Daher statten wir Fischernetze mit Pingern aus – das sind akustische Signalgeber, die die Delfine warnen, damit sie sich nicht in den Netzen verfangen. Wir forcieren nachhaltige Fischerei und kämpfen auf allen Ebenen gegen Gibt im Fluss.
- Wir müssen für den Notfall gerüstet sein. Daher arbeiten wir an Frühwarnsystemen und einem Notfallplan für Hitze und Dürre.
Steht den rosa Delfinen eine rosige Zukunft bevor? Mit Ihrer Hilfe schon!
- Mit € 28,- für ein Fischernetz-Warnsystem mit Pingern. Einer kostet €100,- und verhindert, dass die Delfine im trüben Wasser in die Netze geraten.
- Mit € 46,- für Satelliten-Sender und Drohnen. Denn wir müssen dringend mehr über diese wunderbaren Säugetiere erfahren, damit wir ihnen bestmöglich beistehen können.
- Mit € 105,- für saubere Flüsse ohne Gift. Es braucht ein klares Nein zu Quecksilber beim Bergbau – zum Wohl der Delfine und der Menschen.
Sie möchten helfen?
Auf www.wwf-aktiv.at können Sie ganz unkompliziert online für dieses Projekt spenden.

