Klima und wir

Die Klimakrise betrifft den gesamten Planeten.
Von den Polen bis zu den Tropen.
Von den Bergen bis zu den Ozeanen.

© AdobeStock / sandsun

Das Klima in der Krise

Ein ungebremster Klimawandel ist tödlich. Für uns Menschen. Für die Natur. Die dadurch entstehenden Klimaschäden werden so gewaltig, dass künftige Generationen in ihrer Lebensgestaltung stark eingeschränkt werden, hunderte Millionen Menschen ihre Heimat verlieren und alle einen großen Teil ihres Lebens in die Bewältigung dieser Schäden investieren müssen.

Ungebremste Erhitzung, irreversible Schäden

Viele Arten werden entweder aussterben oder stark dezimiert, da die von uns Menschen ausgelösten Veränderungen um ein vielfaches schneller ablaufen als natürliche Anpassungsprozesse. Die Wahrscheinlichkeit, dass das globale Klima in unumkehrbare Prozesse kippt wie dem großflächigen Auftauen von Permafrostböden, dem Abschmelzen der Eismassen auf Grönland und dem Südpol oder dem Austrocknen des Amazonasbeckens, steigen mit jedem Zehntel Grad Erderhitzung und mit jedem Jahr an politischer Untätigkeit. Erste Anzeichen dafür sind bereits zu beobachten.

Die größten Herausforderungen unserer Zeit

Die Klimakrise und die Biodiversitätskrise sind zwei der größten Herausforderungen unserer Zeit. Sie können nur gemeinsam und aufeinander abgestimmt gelöst werden. Der Klimavertrag von Paris hat erstmals die Begrenzung der Erderhitzung auf die notwendigen 1,5° C festgeschrieben und ist von nahezu allen Staaten der Welt völkerrechtlich bindend beschlossen worden. Er bietet den großen Orientierungs- und Handlungsrahmen. Die Klimaneutralität bis 2040, wie sie das aktuelle österreichische Regierungsprogramm vorgibt, ist die adäquate nationale Strategie dafür. Jetzt gilt es, diese auch konsequent umzusetzen.

Im Einsatz für klimafreundliche Politik & Wirtschaft

Der WWF Österreich hat in den vergangenen Jahren wesentliche Grundlagenarbeit zur Transformation des Energiesystems geleistet. Klima- und Energieszenario bis 2050, Energiewende und Gewässerschutz, smart savings eine Studie zu konkreten Energiesparmaßnahmen, Schwarzbuch Klimastrategie und Mobilitätswende-Check sind wichtige Beispiele.​

Das ist die Basis unseres Einsatzes für eine bessere Klimapolitik und in der Arbeit mit Unternehmen. Wir folgen einem klaren Fokus auf

    • die Reduktion des Energieverbrauches, weil diese die Natur entlastet und automatisch zu geringeren Treibhausgasemissionen führt,
    • nachhaltige und emissionsfreie Verkehrssystem (inkl. Transport) weil sie die größte Steigerung der THG-Emissionen aufweisen und
    • eine Transformation der Wirtschaft entlang wissenschaftsbasierter Klimaziele, einer möglichst geschlossenen Kreislaufwirtschaft und konkreten Projekten mit Unternehmen.

Gemeinsam mit umweltbewegten Menschen, Organisationen, Unternehmen und Politiker*innen setzen wir uns mit aller Kraft für die Eindämmung der menschengemachten Klimakrise ein. Soziale Innovationen, technische Lösungsschritte und verantwortungsbewusstes Handeln wollen wir auf allen Ebenen verknüpfen um Klimaschutz, Naturschutz und die Lebensqualität der Menschen zu sichern.

 

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Das Klima

Warum und wie schützen

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Energie und Klimaschutz

Das zentrale Thema

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Klimaschutz und Naturschutz

Funktionieren nur gut abgestimmt

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Klimaschutzbewegung

Gemeinsam mehr bewegen

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Klimaschutz und Wirtschaft

Gemeinsam mit Unternehmen für wirksamen Klimaschutz

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Earth Hour

Die weltweit größte Klimaschutz-Aktion

Projekte

So schützt der WWF das Klima – eine Auswahl an Projekten

Appell der Wirtschaft​

Der „Appell der Wirtschaft für Energiewende und Klimaschutz“ ist ein gemeinsames Projekt mit GLOBAL 2000. Zusammen versuchen wir Unternehmen dafür zu gewinnen unsere politischen Forderungen zu unterstützen, um den Druck für eine klimafreundliche Politik zu erhöhen. Hunderte österreichische Unternehmen fordern im Rahmen der Appelle konkrete Klimaschutzmaßnahmen wie Klimaziele, Photovoltaik Ausbau oder eine ökologische Steuerreform von der Politik. Das Projekt ist eine starke Stimme der Wirtschaft für wirksamen Klimaschutz

In den letzten Jahren sind schon wichtige Erfolge gelungen: 2018 unterstützten 316 Unternehmen mit einem gemeinsamen Umsatz von über 36 Milliarden Euro und fast 250.000 Mitarbeiter*innen einen gemeinsamen Appell an die österreichische Bundesregierung für einen größeren Stellenwert der Energie- und Klimapolitik in Österreich. 2019 appellierten 254 Unternehmen (mit insgesamt 160.000 Mitarbeiter*innen und einem Jahresumsatz von ca. 50 Milliarden Euro) unter dem Titel “Es ist höchste Zeit für die Sonne!” an die Bundesregierung die Photovoltaik-Potentiale besser zu nutzen und die Förderungen dafür zu intensivieren. Bei Sonnenenergie und Erdwärme sind noch 90 % der vorhandenen Potentiale ungenutzt. Denn statt Dächer, Fassaden, Parkplätze und Lärmschutzwände mit Photovoltaik-Paneelen zu pflastern, wird Strom teuer importiert. Unser Stromgeld finanziert damit Kohle- und Atomkraftwerke. Der Erfolg: Photovoltaik wurde als einzige erneuerbare Technologie mit deutlich mehr Fördergeld ausgestattet und ist sehr prominent im Regierungsprogramm vertreten. Mehr über den WWF-Standpunkt zu Photovaltaik erfahren Sie in unserem Positionspapier.

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Stromanbietercheck

Der Stromanbieter-Check von WWF und GLOBAL 2000 zeigt die großen Öko-Defizite der Anbieter von „Grünstrom“. Wir fordern strengere Regeln für Nachweise sauberer Energie sowie effektive Anreize für eine naturverträgliche Energiewende. Der Begriff „Grünstrom“ stammt aus der gesetzlich geregelten Stromkennzeichnung. Dabei kann es sich tatsächlich um Strom aus erneuerbaren Quellen („Ökostrom“) handeln. Aber es ist für Stromhändler auch möglich Strom an der Börse mit hohem Anteil aus Kohle-, Gas- oder Atomkraftwerken einzukaufen, getrennt davon Herkunfts-Zertifikate eines Wasserkraftwerks zu erwerben und damit den fossil-nuklearen Strom dann als Grünstrom zu deklarieren.Gesetzlich ist das erlaubt, für die Stromkunden schafft es große Intransparenz.

Im Stromanbieter-Check nehmen wir daher die heimischen Stromanbieter genauer unter die Lupe. Dabei wird deutlich: Die wenigsten Angebote sind so sauber wie behauptet wird. Mit 36 % wird mehr als ein Drittel des in Österreich verkauften Stroms mit zugekauften Nachweisen völlig legal um-etikettiert. Nur zwei der 31 teilnehmenden Stromanbieter erreichen die Top-Bewertung „Treiber der Stromzukunft“. Wir geben Kundinnen und Kunden mit dem Stromanbieter-Check eine fundierte Orientierungshilfe zur Hand. Das ist wichtig, denn es ist damit ganz einfach sich neu zu entscheiden und den Stromanbieter zu wechseln. Ein Anruf beim neuen Anbieter genügt um das in die Wege zu leiten.

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WWF EARTH HOUR

Die WWF EARTH HOUR ist eine einfache Idee, die sich im letzten Jahrzehnt zur einer der weltweit größten Klimaschutzaktionen entwickelt hat: Millionen von Menschen schalten jedes Jahr am letzten Samstag im März für eine Stunde das Licht aus – überall auf dem Planeten. Die symbolische Aktion erinnert an die fortschreitende Klimakrise und zeigt, dass Klimaschutz keine Grenzen kennt. Bei tausenden Wahrzeichen rund um den Globus gehen dann für eine Stunde die Lichter aus. Mit dabei waren unter anderem schon die Oper in Sydney, das Empire State Building in New York, der Eiffelturm in Paris, der Big Ben in London, die Pyramiden in Ägypten und das Brandenburger Tor in Berlin. Auch in Österreich wurde neben den Beleuchtungen in zahlreichen Unternehmen, Gemeinden und Landeshauptstädten das Licht vieler Sehenswürdigkeiten wie der Wiener Hofburg, der Oper in Graz, dem Goldenen Dachl in Innsbruck und dem Lindwurm in Klagenfurt ihre Beleuchtung für eine Stunde abgeschaltet.

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Retten Sie die Eisbären mit einer

Patenschaft!

Gemeinsam können wir die Erderhitzung bekämpfen und den Lebensraum der Eisbären bewahren. Ihre Patenschaft macht den Unterschied!

Aktuelles zum Klima

8. weltweiter Klimastreik am 24. September 2021

8. weltweiter Klimastreik am 24. September 2021

Überschwemmungen, Hitzewellen, Erdrutsche – die Folgen der Klimakrise sind längst sichtbar. Es ist höchste Zeit, gemeinsam für Climate Action einzutreten, um die Klimakrise zu bekämpfen. Der WWF Österreich geht daher wieder zusammen mit den Fridays for Future beim weltweiten Klimastreik auf die Straßen.

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