In Nagaland gelang nach 5 Jahren erstmals wieder der Nachweis eines Tigers. Ein Erfolg eines Wildtierkameras-Projekts, das bereits über 30 Säugetierarten festgehalten hat.
WWF zur Fiskalrats-Analyse: Politik muss alle Instrumente für mehr Klimaschutz nutzen
Anlässlich der am Mittwoch vorgelegten Analyse des Fiskalrats fordert die Umweltschutzorganisation WWF Österreich ein umfassendes Maßnahmenpaket von der künftigen Bundesregierung. “Für erfolgreichen Klimaschutz muss die Politik alle verfügbaren Instrumente ambitioniert einsetzen. Das reicht von der klimagerechten CO2-Bepreisung über verbindliche Regeln und Ziele bis hin zu den richtigen Förderungen. Nur so wird Österreich die EU-Klimaziele erreichen und einen fairen Beitrag zum Pariser Klimavertrag leisten“, sagt WWF-Experte Karl Schellmann. Anstatt die einzelnen Instrumente gegeneinander auszuspielen, brauche es von der Politik hier einen klugen Mix, der sich auch wirtschaftlich und für das Budget auszahlt. “Klimaschutz ist ein großes Investitionsprogramm, das Arbeitsplätze schafft, neue Chancen für Unternehmen bringt und zugleich viele Milliarden für fossile Importe spart“, betont Schellmann.
Zur teilweisen Gegenfinanzierung empfiehlt der WWF insbesondere den “dringenden und längst überfälligen” Abbau umweltschädlicher Subventionen. Laut WIFO liegt deren Volumen bei bis zu 5,7 Milliarden Euro pro Jahr, davon knapp 60 Prozent in rein nationaler Kompetenz. Das tatsächliche Volumen dürfte aufgrund fehlender Länder-Daten und unzureichend erfasster Bereiche noch weit höher liegen. “Mit den durch Reformen freiwerdenden Mitteln könnten weitaus sinnvollere Maßnahmen im Klima- und Naturschutz sowie zur sozialen Abfederung finanziert werden”, argumentiert Karl Schellmann vom WWF.
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Fünf Tipps für einen umweltfreundlichen Weihnachtsbaum
Österreicher:innen greifen zu echten Weihnachtsbäumen – WWF zeigt, worauf es bei einem nachhaltigen Christbaum ankommt
WWF: Verordnung zur Biber-Tötung in Oberösterreich Rückschritt für Arten- und Naturschutz
Bis zu 158 Biber pro Saison in Oberösterreich zur Tötung freigegeben – Vorgehen der Landesregierung widerspricht EU-Recht
WWF: Anti-Umwelt-Paket der EU ist gefährlicher Irrweg
Naturschutzorganisation kritisiert Brechstangen-Politik gegen wichtige Standards – EU-Kommission handelt fahrlässig und verantwortungslos
Good News: CITES stärkt Schutz für Meerestiere und Großkatzen
Ein Etappensieg für Meerestiere und Großkatzen: Bei der CITES-Konferenz wurde beschlossen, dass viele Arten endlich besser geschützt werden. Doch es gab auch Enttäuschungen, etwa beim Schutz von Aalen und Singvögeln.
WWF: EU-Kommission gefährdet Wasser-Schutz
Umweltorganisation warnt vor angekündigtem Öffnen der Wasserrahmenrichtlinie auf Druck der Bergbau-Industrie – Schwächere Standards auf Kosten der Biodiversität und der Gesundheit drohen
WWF: Artenschutzkonferenz erzielt Etappensieg für Meerestiere und Großkatzen
WWF zieht nach CITES-Konferenz in Usbekistan positive Bilanz für den Schutz von Haien, Rochen und asiatischen Großkatzen – Nachholbedarf bei Aalen und Singvögeln
Weltbodentag: WWF fordert starkes Bodenschutzgesetz
Naturschutzorganisation fordert politische Maßnahmen gegen Bodenversiegelung – Österreich geht zu verschwenderisch mit wertvollen Böden um – Hohe Folgekosten für Gesamtgesellschaft
Salzburg: WWF kritisiert geplante Nachtbejagung von geschützten Arten
Naturschutzorganisation warnt vor Verstoß gegen EU-Recht – Landesregierung will Nachtjagd ausweiten und Einsatz von Nachtsichtgeräten sogar gegen geschützte Tiere wie den Biber ermöglichen










