In Namibia wurden 2025 so wenige Nashörner gewildert wie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr. Der Rückgang um 53% zeigt, dass konsequenter Artenschutz wirkt.
WWF-Erfolg: Rekord bei Störchen, Jubiläum bei Konik-Pferden
Wälder, Wiesen und Teiche auf rund 1.100 Hektar: Das WWF-Auenreservat an der March bietet einen geschützten Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Besonders bekannt ist das Reservat für die Störche, die hier jedes Jahr brüten, und die Konik-Pferde, die das Gebiet naturnah beweiden. Nun gibt es gleich zu beiden Arten erfreuliche Neuigkeiten.
Für das Jahr 2024 können wir eine besonders positive Bilanz für die heimischen Störche ziehen: Die Zahl der Brutpaare war mit 54 so hoch wie seit 1999 nicht mehr. Mit 130 Jungvögeln wurde zudem der höchste Stand seit fast 30 Jahren beobachtet. Während im March-Thaya-Raum die Zahl der Brutpaare stetig zurückgeht, hält sich die Storchenkolonie im geschützten WWF-Auenreservat und in der Stadt Marchegg gut. Denn dort finden die Tiere durch unsere Bemühungen sehr gute Lebensbedingungen vor. So unterstützen wir die Störche unter anderem mit Nisthilfen.
Besonders erfreulich ist außerdem, dass sich die naturnahe Beweidung durch die Konik-Pferde im WWF-Auenreservat als großer Gewinn für die Natur erwiesen hat. 2015 zogen die ersten Pferde in das Gebiet ein – seither stehen die robusten Tiere im Dienst der Artenvielfalt und die Herde ist deutlich gewachsen. Die Konik-Pferde übernehmen die Rolle der einst heimischen Wildpferde und verhindern, dass die Auwiesen zuwachsen. Ihr Fressverhalten, ihre Trittspuren und Dunghaufen schaffen wertvolle Strukturen, die seltenen Tier- und Pflanzenarten zugutekommen. Das Ergebnis nach 10 Jahren: ein echter Arten-Boom! Die Koniks fördern die Entstehung vielfältiger Lebensräume, von denen Tier- und Pflanzenarten profitieren – darunter übrigens auch die Weißstörche.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
Tag des Tigers: WWF ortet Licht und Schatten beim Schutz der bedrohten Großkatzen
Nur mehr 5.500 wilde Tiger weltweit – Wilderei und illegaler Handel weitgehend ungestraft – Verlagerung von Handel mit Tiger-Präparaten ins Internet – Neue Schätzungen aus Nepal und China geben Hoffnung
WWF: Europas Meere in dramatischem Zustand – EU muss endlich handeln
Bericht zeigt alarmierende Entwicklung: Artensterben, Klimakrise und Verschmutzung setzen europäischen Meeren massiv zu – WWF fordert verbindlichen Meeresschutz im EU Ocean Act
Wasserkrise und Tiersterben: WWF fordert Krisengipfel zur Rettung der Unteren Lobau
Bürgermeister, Umweltstadträtin und Umweltminister sollen Sofortmaßnahmen gegen die Wasserkrise vereinbaren – Weiteres Zuschauen wäre völlig verantwortungslos
Tiefsee in Gefahr: Staaten entscheiden über Moratorium für Rohstoffabbau am Meeresgrund
Vollversammlung der internationalen Meeresbodenbehörde startet am Montag in Jamaika – Massiver Druck könnte Moratorium gefährden – WWF fordert das Verhindern einer Umweltkatastrophe
Vorarlberg – WWF kritisiert geplante Bibertötungen scharf
Neue Verordnung soll Tötung von bis zu 32 Tieren jährlich ermöglichen – Naturschutzorganisation fordert Vorrang für Prävention und unabhängige Einzelfallprüfung
Amazonas: Neue Studie warnt vor 1,4 Millionen Hektar zusätzlicher Entwaldung
Science-Studie untersucht Folgen des Rückzugs großer Sojahändler aus freiwilligem Soja-Moratorium – WWF-Umrechnung: Prognostizierte Rodungsfläche entspricht rund 34-mal Wien – Entwaldungsfreie Lieferketten gefordert
WWF startet Biodiversitäts-Training für Lehrlinge
Neues Weiterbildungsangebot verbindet Naturerlebnis, Artenschutz und Wirtschaft – Pilotphase mit Wien Energie und Caritas Wien im WWF-Auenreservat Marchegg in Niederösterreich
WWF startet erstmals Wahl zu Österreichs Fluss des Jahres
Online-Voting über neun Flüsse aus allen Bundesländern bis 1. September – Fachleute wählten Kandidaten nach Artenvielfalt, Gefährdung und Schutzbedarf aus













