WWF
und Wirtschaft
Für ein Wirtschaften im Einklang
mit Natur und Umwelt
© Unsplash / Kelly Sikkema
WWF und Wirtschaft – für ein Wirtschaften im Einklang
mit Natur und Umwelt
Die Handlungen der Wirtschaft haben eine große Hebelwirkung für eine umweltfreundliche und zukunftsfähige Transformation. Damit werden Unternehmen zum unverzichtbaren Teil der Lösung.
Durch die fortschreitende Klimaerhitzung und die zunehmende Verknappung natürlicher Ressourcen geraten immer mehr Ökosysteme an ihre Belastungsgrenzen. Wir nehmen schneller als die Natur geben kann. Wir emittieren mehr CO2, als die Wälder und Meere wieder absorbieren können. Die natürlichen Systeme der Erde sind am Limit angelangt. Artensterben, Naturzerstörung und Klimakrise sind an der Tagesordnung. Das hat verheerende Folgen auf unsere Gesellschaft und unser Wirtschaftssystem.
Die Klima- und Biodiversitätskrise ist das größte Risiko sowie die größte Herausforderung der Menschheit. Ein stabiles Klima und eine intakte Natur sind absolut systemrelevant. Mehr als die Hälfte des weltweiten Brutto Inlandsprodukts ist mäßig oder stark von einer intakten Natur und ihren Dienstleistungen abhängig.
Beginnen wir sofort damit Klima-, Natur- und Umweltrisiken aktiv zu bekämpfen und diese als Chancen zu nutzen. Setzten wir auf eine Transformation hin zu ressourcenschonenden, klimafreundlichen und sozialverträglichen Produkten und Geschäftsmodellen. Konkrete Taten sind mehr denn je gefragt, das gilt auch für die Wirtschaft in Österreich.
Wir streben eine Welt an, in der Unternehmen innerhalb der natürlichen Grenzen unseres Planeten wirtschaften und so zum gesellschaftlichen Wohl aller Menschen beitragen.
Zusammenarbeit mit Unternehmen
Schwerpunkt-Themen
Mehrwert für Partner
Net Zero
Green Deal & Regulatorik
Chancen nutzen, Risiken minimieren
Zukunftsfähig und nachhaltig Wirtschaften
Die gegenwärtige wachstums- und profitorientierte Wirtschaft ist ein zentraler Treiber für die Übernutzung der natürlichen Kapazitäten unseres Planeten. Für die Transformation zu einem nachhaltigen, zukunftsfähigen System braucht es:
Unternehmen
die ihre Produktionsprozesse ressourcenschonend gestalten, nachhaltig transformieren und umweltfreundliche Produkte anbieten.
Konsumentinnen und Konsumenten
die ihren Verbrauch an Gütern reduzieren und auf umweltfreundliche Produkte setzen.
Politiker*innen
die Rahmenbedingungen schaffen, sowie nachhaltiges Produzieren und Konsumieren fördern.
Finanzmarkt-Player
die Kapital in jene Wirtschaftsbereiche lenken, wo es Mensch und Natur nützt und nicht schadet.
In Partnerschaften mit Unternehmen arbeitet der WWF an diesen vier Stellschrauben um folgende Ziele zu erreichen:
Reduktion des Ressourcenverbrauchs auf ein Maß, das die Erde nachhaltig zur Verfügung stellen kann
Schutz der ökologisch wichtigsten Orte der Welt vor Zerstörung und Ausbeutung
Sie wollen mit uns zusammenarbeiten?
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Gerne informieren wir Sie über die verschiedenen Möglichkeiten der Zusammenarbeit und die Voraussetzungen für eine Kooperation. Wenn Sie unsere Arbeit kennenlernen und mehr über aktuelle Themen aus dem Bereich Wirtschaft und Nachhaltigkeit erfahren möchten, abonnieren Sie unseren Newsletter Umwelt & Wirtschaft.
Schwerpunkte der Zusammenarbeit
Ihr Kontakt beim WWF Österreich
Diana Schauer
Fundraising Managerin Corporate Fundraising
Tel.: 0676 /83 488-211
E-Mail: diana.schauer@wwf.at
Aktuelles zu WWF & Wirtschaft
646 Hitzetote: WWF fordert Klima- und Naturschutzpaket
Umweltschutzorganisation für „Hitze-Milliarde“, mehr Renaturierung und wirksamen Klimaschutz – Natürliche Schutzmaßnahmen verstärken
WWF zu CO₂-Speicherung: CCS nur für unvermeidbare Restemissionen
Umweltschutzorganisation warnt vor Freibrief für fossile Geschäftsmodelle – Vorrang für Emissionsvermeidung – Strenge Grenzen bei geplanter Öffnung für CO₂-Speicherung
Klimagesetz: WWF begrüßt Klimaneutralität 2040, kritisiert fehlende Verbindlichkeit
Umweltschutzorganisation fordert ambitionierten und verbindlichen Klimafahrplan, andernfalls droht Etikettenschwindel – Fokus auf natürlichen Klimaschutz und Renaturierung gefordert
WWF kritisiert Blockade der Industriellenvereinigung bei wirksamer Klimapolitik
Rahmenbedingungen für Klimaneutralität 2040 längst überfällig – Industriellenvereinigung verhindert zahlreiche Energiegesetze und schadet sich selbst
WWF: Klimakrise stellt Budget auf Belastungsprobe
Folgen der Klimakrise sorgen für Schäden in Millionenhöhe – Umweltschutzorganisation fordert konsequenten Klimaschutz und wirksame Klimawandelanpassung statt reiner Symptombekämpfung
Elefanten in der Klimakrise: WWF warnt vor “gefährlichem Cocktail” für Dickhäuter
Dürre, Hitze und extreme Niederschläge verändern den Lebensraum von Elefanten massiv – Suche nach Wasser und Futter zunehmend erschwert – WWF fordert verstärkte Schutzmaßnahmen
Amazonas: Neue Studie warnt vor 1,4 Millionen Hektar zusätzlicher Entwaldung
Science-Studie untersucht Folgen des Rückzugs großer Sojahändler aus freiwilligem Soja-Moratorium – WWF-Umrechnung: Prognostizierte Rodungsfläche entspricht rund 34-mal Wien – Entwaldungsfreie Lieferketten gefordert
WWF startet Biodiversitäts-Training für Lehrlinge
Neues Weiterbildungsangebot verbindet Naturerlebnis, Artenschutz und Wirtschaft – Pilotphase mit Wien Energie und Caritas Wien im WWF-Auenreservat Marchegg in Niederösterreich
Hitze – WWF fordert Sonderbudget für Entsiegelung und Renaturierung
Bund und Länder sollen Gemeinden beim Umbau stark versiegelter Orte unterstützen – Zusätzliche Mittel für Begrünung, naturnahe Gewässer und mehr Wasserrückhalt – EU-Renaturierungsgesetz ambitioniert umsetzen

















