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Fotostrecke: So schützt der WWF den Fischotter

Bis Ende des 20. Jahrhunderts war der Fischotter fast ausgerottet, seit rund 30 Jahren erholt sich sein Bestand langsam wieder. Doch sein Comeback stößt nicht überall auf Freude: von manchen wird der Fischotter für den Rückgang von Fischbeständen verantwortlich gemacht. Dabei sind die Ursachen dafür meist menschengemacht und der Fischotter ein wichtiger Teil des Ökosystems Fluss. Der WWF setzt sich deshalb für den Schutz der Art ein. Wir zeigen, welche Schwerpunkte der WWF dabei setzt.

1. Verbesserung des Fischotter-Managements

Der WWF begleitet und bewertet das Fischotter-Management in den österreichischen Bundesländern genau. Mit unserem Bundesländerbarometer veröffentlichen wir regelmäßig eine Bestandsaufnahme zum Umgang mit geschützten Arten und zeigen auf, wo Verbesserungsbedarf besteht. Gleichzeitig bringen wir unser Know-how aktiv in die Entwicklung von Management-Plänen ein, wenn eine Zusammenarbeit gewünscht ist. Entscheidend dafür ist ein intensiver Dialog mit allen beteiligten Interessensgruppen, um gemeinsam tragfähige Lösungen für den Schutz des Fischotters zu entwickeln.

2. Einsatz gegen Wildtierkriminalität

Der WWF setzt sich gemeinsam mit Partnerorganisationen dafür ein, Wildtierkriminalität sichtbar zu machen und wirksam zu bekämpfen. Im Rahmen des EU-LIFE-Projekts „wildLIFEcrime“ soll die Wildtierkriminalität in Österreich und Deutschland bis 2028 reduziert werden. Dafür arbeiten Naturschutzorganisationen, Behörden, Veterinärmedizin, Polizei und Wissenschaft eng zusammen, um Straftaten gegen geschützte Arten effizienter aufzuklären und zu verfolgen. Neben präventiven Maßnahmen liegt ein besonderer Fokus darauf, Fälle frühzeitig zu entdecken, professionell zu bearbeiten und Täter:innen konsequent zur Verantwortung zu ziehen.

3. Schutz von Fischotter-Lebensräumen

Damit der Fischotter langfristig in Österreich überleben kann, braucht es vor allem eines: Lebensraum. Der WWF setzt sich für den Schutz und wo erforderlich die Renaturierung intakter Fließgewässer in Österreich ein. Denn über lange Zeit hat der Mensch die Flusslandschaften verbaut, gestaut und eingezwängt. So wollen wir möglichst natürliche Lebensräume erhalten, die vielen bedrohten Arten als Rückzugsort dienen.

4. Steigerung der Akzeptanz

Als wichtiger Bestandteil unserer Natur erfüllt der Fischotter bedeutende Funktionen in seinem Lebensraum. Doch dieses Wissen ist vielerorts verloren gegangen. Noch immer kursieren zahlreiche Mythen und Vorurteile rund um die Tiere. Der WWF setzt deshalb auf sachliche Information und Aufklärung, um ein besseres Verständnis für den Fischotter zu schaffen. Gleichzeitig suchen wir gemeinsam mit allen Stakeholdern nach Lösungen für ein möglichst konfliktfreies Zusammenleben von Menschen und Wildtieren.

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