© Eva Csarmann

Alt- und Totholz in der Praxis

Rund 22.400 Hektar Wald werden im Burgenland von den Esterhazy Betrieben bewirtschaftet. Dabei setzen sie nicht nur auf Nachhaltigkeit, sondern auch auf den Schutz von Böden, Lebensräumen und Arten. Im Zuge dieses Engagements entstand das dreijährige Projekt „Alt- und Totholzverbundsysteme im Leithagebirge“, das vom WWF Österreich geleitet wurde.

Vom Modellprojekt zum Schutz der Artenvielfalt Österreichs Wäldern

Das Projektgebiet umfasste 3.500 Hektar an pannonischen Eichen-Hainbuchenwäldern im Europaschutzgebiet Leithagebirge und in den daran anschließenden Waldgebieten. Ziel war die Entwicklung eines Managementkonzepts zur Erhaltung der EU-Schutzgüter Halsbandschnäpper, Mittelspecht, Hirschkäfer und Großer Eichenbock im Projektgebiet. Diese stehen stellvertretend für rund ein Drittel aller Waldarten, die auf Alt- und Totholz angewiesen sind. Im Mittelpunkt des Projekts stand die Etablierung eines Verbundsystems aus Alt- und Totholz, das Naturschutz und forstbetriebliche Ziele vereint.

Das Projekt wurde als Modellprojekt konzipiert, sodass neben wichtigen lokalen Erkenntnissen auch allgemeine Informationen, die für ganz Österreich gelten, abgeleitet und aufbereitet wurden. In der Praxisbroschüre wurden die wichtigsten Informationen gesammelt und erarbeitet, wie der Alt- und Totholzerhalt im Wirtschaftswald gelingen kann. Damit in Zukunft viele weitere ähnliche Projekte folgen und die Artenvielfalt erhalten bleibt.

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