© Andew Kerr / WWF-Canon

Tipps: Energiespar-Meister-Köche

Beim Kochen das Klima schützen

Eier Kochen mal anders

Eier in die Pfanne legen und zwei Fingerbreit Wasser hinzu geben. Deckel auflegen und Wasser auf hoher Stufe kochen bis der Siedepunkt erreicht ist.
Bei Glaskeramik- oder Gussherdplatten: Herdplatte ausschalten und mit der Restwärme der Herdplatte fertig kochen. Für 10-15 Minuten den Deckel auf der Pfanne und diese auf dem Herd lassen.
Bei Induktions- und Gasherden: Eier nach dem Erreichen des Siedepunktes auf der tiefsten Stufe weiterköcheln lassen.

Kocht man die Eier wie in vielen Kochbüchern empfohlen mit viel Wasser, ohne Deckel und ohne die Restwärme der Herdplatte zu nutzen, geht sehr viel Energie verloren.

Besser die Pfanne als den Backofen nutzen

Das Zubereiten von Speisen im Backofen verbraucht bis zu zehnmal mehr Energie als in der Pfanne. Der Grund: Im Backofen muss ein viel größeres Volumen erwärmt werden. Zudem leitet Luft Wärme etwa 9000-mal schlechter als Aluminium, 600-mal schlechter als Edelstahl und etwa 25-mal schlechter als Wasser.

Schon gewusst?: Trotz Empfehlung auf den meisten Produkten ist es oft nicht nötig, den Backofen vorzuheizen. Hersteller empfehlen das Vorheizen in der Regel, um eine klare Angabe zur Backdauer geben zu können. Der Aufheizvorgang von Backöfen ist allerdings sehr unterschiedlich und verbraucht zusätzlich Energie. Lediglich bei Hefeteigprodukten oder Backzeiten unter 30 Minuten ist Vorheizen tatsächlich notwendig.

Passt die Pfanne oder der Topf?

Entscheiden Sie sich beim Kochen für eine Pfanne oder einen Topf, welche/r der Essensmenge entspricht und ein dafür passendes, möglichst kleines Kochfeld. So kann die Wärme optimal übertragen werden und es geht keine Energie verloren. Ist der Durchmesser der Herdplatte grösser als der von Topf oder Pfanne, so verpufft unnötig Wärme ungenutzt.

Wieviel Wasser ist tatsächlich nötig?

Wie viel Energie fürs Kochen nötig ist hängt stark von der verwendeten Wassermenge ab. Kartoffeln, Eier und viele Gemüse werden durch den entstehenden Dampf auch mit wenig Wasser gar. Wird eine größere Menge kochendes Wasser benötigt, zum Beispiel für die Zubereitung von Tee, dann kann dieses energiesparend mit dem Wasserkocher erhitzt werden. Am meisten Energie spart man dann, wenn man dazu nur die benötigte Menge an Wasser verwendet, indem man sie vorher mit der Teekanne abmisst

Mit Isolierpfannen und Dampfkochtöpfen den Energieverbrauch reduzieren

Der Einsatz von Isolierpfanne und Dampfkochtopf bei Speisen mit langen Garzeiten kann den Energieverbrauch um etwa die Hälfte reduzieren. Im Dampfkochtopf kann dank dem Hochdruck und in der Isolierpfanne dank dem geringen Wärmeverluste auf sehr niedrigen Kochstufen gekocht werden. Dampfkochtopf und Isolierpfanne sind auch deutlich effizienter als ein Steamer.

Restwärme nutzen

Konventionelle Herdplatten geben nach dem Abschalten noch einige Zeit Wärme ab – genug, um die Mahlzeit fertig zu kochen. Dadurch kann die Herdplatte bereits einige Minuten vor Kochende ausgeschalten werden.

Einen Induktionsherd für die neue Küche

Induktionsherde nutzen die verfügbare Energie etwa 30 Prozent effizienter als konventionelle Glaskeramik- oder Gussherdplatten.* Der Induktionsherd bringt die Wärme direkt in die Pfanne, also näher ans Nahrungsmittel, als andere Herdplatten. Sie verbrauchen somit wenger Strom und senken Ihre Energiekosten. Bei einer neuen Küche lohnt sich ein Induktionsherd also allemal.

P.S. Mit Ökostrom können Speisen darüber hinaus noch klimaschonender zubereitet werden.

 

Backen mit Umluft

Durch die bessere Wärmeverteilung spart man mit der Umluft-Funktion Energie. Im Umluft-Backofen werden Nahrungsmittel gleichmäßig von allen Seiten erwärmt somit benötigt man eine geringere Betriebstemperatur und die Backzeit wird verkürzt. Daneben ist die Verwendung von mehreren Backblechen gleichzeitig möglich. Durch das Abdecken der Lebensmittel kann das Gargut vor übermäßigem Austrocknen geschützt werden.

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