WWF Fundraising-Programm

Patengewinnung und Imagebildung
durch unser Inhouse Face-to-Face-Programm
mit der AIWWF

Straßen- und Haustürwerbung des WWF Österreich

Warum machen wir Straßen- und Haustürwerbung?

Persönliches Fundraising auf der Straße und an der Haustüre sind wichtige Standbeine für gemeinnützige Organisationen wie den WWF. Es bietet uns die Möglichkeit, direkt mit potenziellen Spender*innen in Kontakt zu treten, ihnen direkte Informationen über unsere wichtigen Projekte zu liefern und auf individuelle Fragen einzugehen.

Durch Fundraising an öffentlichen Plätzen können wir auf die Wünsche und Bedürfnisse der potenziellen Spender*innen reagieren und sie um finanzielle Unterstützung im Rahmen ihres Möglichen bitten. Projekte können leichter verständlich erklärt und Probleme und Ziele konkreter veranschaulicht werden. Viele Menschen möchten zwar etwas Gutes tun, würden aber aus eigenem Antrieb nicht spenden. Diese Personen möchten wir mit unseren Fundraising Kampagnen erreichen. Denn ohne Spenden von engagierten Menschen wäre unsere Arbeit für den Natur- und Artenschutz gar nicht möglich.

Weil es so wichtig ist, Menschen für das Gute zu mobilisieren, wurde die ARGE AIWWF gegründet.

STUNDEN IM EINSATZ

GESPRÄCHE GEFÜHRT

Das Face-to-Face Fundraising ist für den WWF eine wesentliche Säule beim Gewinnen neuer Spender*innen, dank denen wir überall auf der Welt Projekte umsetzen können. Somit sind die AIWWF Fundraiser*innen auch an vielen Natur- und Umweltschutzerfolgen des WWF maßgeblich beteiligt.

Andrea Johanides

Geschäftsführung, WWF Österreich

Die ARGE AIWWF – unser Inhouse Fundraising Programm gemeinsam mit Amnesty International Österreich

Seit 2010 macht der WWF Österreich sein Face-to-Face-Fundraising im Rahmen der Arge AIWWF gemeinsam mit Amnesty International Österreich. Diese Arbeitsgemeinschaft macht Sinn, denn gemeinsam konnten wir wachsen, stärker werden und können auch in Zukunft mehr bewirken.

Mittlerweile gibt es fixe Fundraising-Kampagnen in Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Wien sowie Teams, die quer durch Österreich reisen. Das gemeinsame Ziel: eine lebenswerte und gerechte Welt. Für alle. Überall.

SEIT 2010 EIN ERFOLGREICHES TEAM

UNTERSTÜTZER GEWONNEN

AIWWF Logo

Link zur AIWWF Website

Die Grundprinzipien der AIWWF

Checkliste

hohe Ansprüche

Es gelten Qualitätsmaßstäbe und Leitlinien, die sowohl den Ansprüchen einer der größten Natur- und Artenschutzorganisationen als auch den Vorgaben der größten Menschenrechtsbewegung gerecht werden.

Faire Arbeitsbedingungen

…mit ausschließlich echten Angestelltenverhältnissen, die direkt bei WWF Österreich und Amnesty International Österreich abgeschlossen werden und 6,2-Stunden-Tag im Außendienst (Vollzeitgehalt für 31 Wochenstunden)

Arbeitszeit
non profit

Non-Profit

Die Kosten der Arbeitsgemeinschaft werden vom WWF Österreich und Amnesty International Österreich getragen, die Spenden gehen direkt und zu 100% an die beiden Organisationen. Es wird kein Profit abgeschöpft.

Werde Teil des AIWWF Fundraising-Teams!

Das sagen Mitarbeiter*Innen der AIWWF über ihren Job.

„Durch das Fundraising konnte ich meine Fähigkeiten in Bezug auf Gesprächsführung, Selbstreflexion und Menschenkenntnis enorm weiterentwickeln.“

Fundraiserin, AIWWF

„An meinem Job mag ich besonders den Kolleg*Innenaustausch und den Zusammenhalt im Team. Das ist ein richtiger Motivations-Booster.“

Fundraiserin, AIWWF

„In meinem Job kann ich vieles verbinden, was mir wichtig ist. Ich lerne neue Leute kennen, bleibe in Bewegung, habe Spaß und Freiheiten und weiß, dass ich Gutes tue.“

Fundraiser, AIWWF

Aktuelle Kampagne für den WWF

Aktuell sind die Mitarbeiter*innen der AIWWF mit der WWF Stopp Wilderei weltweit Kampagne unterwegs.

Das mörderische Geschäft mit Wildtieren drängt viele Arten an den Rand der Ausrottung. In Laos, Vietnam und Kambodscha sind die Tiger deswegen bereits verschwunden. Wilderei und Wildtierkriminalität sind jedoch nicht nur eine Gefahr für den Erhalt der Artenvielfalt, sondern bedrohen auch die Sicherheit und Gesundheit der Menschen in den Herkunfts- und Abnehmerländern. In den letzten 5 Jahren hat die Wildtierkriminalität besorgniserregend zugenommen. Millionen von Tieren werden getötet, um den Bedarf an Zierprodukten aus Elfenbein, Großkatzenfellen und angeblicher Medizin zu decken. Der WWF setzt sich auf mehreren Ebenen dafür ein, dass Wildtierkriminalität und der Handel mit Wildtierprodukten enden und wichtige Arten geschützt werden.

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Zahlen & Fakten

  • Pro Jahr werden 20.000 Elefanten gewildert
  • 12.000.000 Schlingfallen fegen die Wälder Südostasiens leer
  • Der illegale Handel mit Wildtierprodukten beläuft sich auf 20 Milliarden Euro pro Jahr
  • 32.000 Arten sind auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als bedroht gelistet
  • 871 Ranger wurden in den letzten 10 Jahren bei der Ausübung ihrer Pflichten, dem Schutz von Wildtieren, getötet

Link zur STOPP WILDEREI Kampagne

Stoppen Sie die Wilderei mit einer

Wildlife-Patenschaft!

Gemeinsam können wir die Wilderei und den Artenhandel bekämpfen. Ihre Patenschaft macht den Unterschied!

Häufig gestellte Fragen zum Fundraising

Warum schickt der WWF junge Menschen auf die Straße um Förder*innen zu gewinnen?

Es ist unumgänglich mit der Bevölkerung direkt in Kontakt zu treten, um die Wichtigkeit der Vereinsinhalte im persönlichen Gespräch zu kommunizieren. Fundraising an öffentlichen Plätzen ist für uns eine wesentliche Möglichkeit, die Bevölkerung über unsere wichtigen Projekte zu informieren und sie um finanzielle Unterstützung zu bitten. Nichtprofit-Organisationen wie der WWF oder AI sind auf die Werbung auf den Straßen Österreichs angewiesen. Denn wenn wir die Menschen nicht fragen, würden sehr viele aus eigenem Antrieb nicht spenden, und ohne Spenden von engagierten Menschen gäbe es keinen Natur- und keinen Menschenrechtsschutz.

Zusätzlich suchen junge Menschen oft nach Möglichkeiten sich einerseits für eine gute Sache zu engagieren, und andererseits dabei auch Geld zu verdienen. Bei uns können sie beides, und es unterstützt unsere Projekte langfristig. Und darum geht es.

Bekommen die Mitarbeiter*innen Erfolgshonorare?

Nein, unsere Mitarbeiter*innen sind im Rahmen des österreichischen Arbeitsrechtes angestellt und erhalten somit kein Erfolgshonorar. Honorare werden bspw. bei freien Berufen (Rechstanwält*innen, Schriftsteller*innen usw.) bzw. auf Grund eines Werkvertragsverhältnisses ausbezahlt.
Unsere Außendienstmitarbeiter*innen erhalten zusätzlich zum Dienstvertrag mit vereinbartem Fixgehalt eine Prämienvereinbarung. In dieser ist geregelt, dass sehr gute Leistungen, entsprechend unserer Qualitätsmaßstäbe, zusätzlich zum Fixum entlohnt werden.
Unsere Inndendienstmitarbeiter*innen sowie das Leitungsteam der ARGE AIWWF erhält keine leistungsabhängige Bezüge.

Wie weit dürfen Face-to-Face-Fundraiser*innen auf der Straße gehen, um jemand anzusprechen und als Förderer*in zu gewinnen?

So weit wie es für Passant*innen noch angenehm ist. Wir legen sehr viel Wert auf höchste Qualität, und wenn Mitarbeiter*innen gut geschult sind, wissen sie viele Wege um mit Menschen ins Gespräch zu kommen ohne diese zu belästigen.

Haben die Face-to-Face-Fundraiser*innen eine Genehmigung, Passant*innen oder Menschen an der Haustür anzusprechen?

Ja, sofern eine Genehmigung erforderlich ist. Neben dieser behördlich erforderlichen Genehmigung, Personen sowohl auf der Straße als auch an der Haustür anzusprechen, verfügt jede*r Face-to-Face-Fundraiser*in auch über einen speziellen Ausweis, der ihn*sie als Mitarbeiter*in der ARGE aiwwf identifiziert.

Wie kam es zur Gründung der ARGE aiwwf?

Durch den Rückzug der F2F Agentur Talk2Move, mit der AI und der WWF lange zusammengearbeitet haben, fiel kurzfristig ein wichtiges Fundraising Instrument weg. AI und der WWF haben lange mit externen Agenturen zusammengearbeitet. Wir wollen durch die Inhouse-Variante die Qualität des F2F steigern, denn höchste Qualität ist unser Ziel. Außerdem reduzieren sich durch die Zusammenarbeit die Fixkosten und das Risiko pro Organisation um die Hälfte.

Ist Face-to-Face nicht schlecht für das Image einer NPO?

Es ist ein Vorurteil, dass Face-to-Face-Werbung allgemein schlecht für das Image einer NPO ist. Es kommt ganz auf das Auftreten und Verhalten der Face-to-Face-Fundraiser*innen an. Entsprechende Verhaltensregeln (Netiquette) werden von angehenden Face-to-Face-Fundraiser*innen im Zuge einer Schulung verinnerlicht. Wir legen Wert auf höchste Qualität in der Arbeit und dazu gehört selbstverständlich vorbildliches Auftreten in der Öffentlichkeit.

Wie sehen die Face-to-Face-Fundraiser*innen aus?

Es handelt sich bei Face-to-Face-Fundraiser*innen um Personen, die sich durch ihre Identifikation mit den Vereinsinhalten und ihre kommunikativen Fähigkeiten auszeichnen. Gekleidet sind die WWF- Face-to-Face-Fundraiser*innen und AI-Face-to-Face-Fundraiser*innen in Shirts und/oder Gilets mit den jeweiligen Logos der NPO. Weiters tragen alle Mitarbeiter*innen nach außen hin sichtbare Ausweise.

Wo sind die Face-to-Face-Fundraiser*innen der ARGE aiwwf unterwegs?

Der Hauptsitz der ARGE aiwwf befindet sich in Wien. Über unsere regionalen Büros in Wien, Oberösterreich u. Salzburg betreuen wir das gesamte Bundesgebiet Österreichs. Regionen die weiter als eine Stunde von unseren Standorten entfernt sind werden mittels Reiseteams abgedeckt. Ein Teil der Mitarbeiter*innen der ARGE aiwwf ist mit Infoständen auf der Straße unterwegs, ein anderer Teil betreibt unsere Door-to-Door Werbung und geht dabei von Wohnung zu Wohnung oder Haus zu Haus.

Wie weiß der Förderer/die Förderin, dass sein/ihr Geld zweckmäßig verwendet wird?

Durch klare Transparenz auf der Website, laufende Information über Tätigkeiten und Erfolge, sowie über den Jahresbericht. Beide Organisationen sind zusätzlich Trägerinnen des österr. Spendengütesiegels, das nur bei Einhaltung strenger Richtlinien vergeben wird. Und es findet bei beiden Organisationen sowohl eine interne als auch externe Rechnungsprüfung statt.

Wieso haben sich ausgerechnet diese beiden NPOs zusammengeschlossen?

AI und der WWF sind keine Konkurrent*innen. Inhaltlich ergänzen sich Ökologie und Menschenrechte hervorragend. Beide NPOs haben ein ausgezeichnetes Image und sind offen für innovative Ideen und Projekte.