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Das Moorwiesenvögelchen: Seltener Falter

Zerstörung des Lebensraums als größte Gefahr

Das Moorwiesenvögelchen (Coenonympha oedippus), gehört unter den Schmetterlingen zu den Edelfaltern. Es handelt sich dabei wahrscheinlich um die am stärksten bedrohte Schmetterlingsart Europas. Sie ist nur aus Flachmooren der tiefen Lagen bekannt, in einigen Staaten Europas bereits ausgestorben. Die IUCN stuft ihren Status als „stark gefährdet“ ein.

Charakteristisch für den Falter ist seine dunkelbraune Oberseite mit zwei, drei unscheinbaren, dunkelbraunen Augenflecken auf den Hinterflügeln. Die Unterseite des Hinterflügels ist gelblich umrandet und mit vier in einer geraden Linie aufgereihten Augenflecken, sowie einen weiteren alleinstehenden Augenfleck, markant verziert. Die Unterseite des Vorderflügels weißt ebenfalls die gereihten Augenflecken auf. Eine Flügelspannweite von 18-21 mm wird durchschnittlich erreicht.

Moorwiesenvögelchen, © by By Monsibell (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Moorwiesenvögelchen, © by By Monsibell (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Wo er anzutreffen ist

Der Falter fliegt im Juni und Juli, vereinzelt bis in den August hinein. Die Lebensdauer des Falters liegt bei etwa drei bis vier Wochen. Das Moorwiesenvögelchen lebt in Riedwiesen, Flachmooren und Sümpfen. Vereinzelte Kolonien gibt es nur mehr verstreut in Österreich, Schweiz, Italien und Frankreich. Charakteristisch ist ihr langsamer Flug über die Niedermoore und Rieder. Die Männchen fliegen wohl gerne, die Weibchen sind eher als flugträge zu bezeichnen.

Bedrohungen

Die Zerstörung ihres natürlichen Lebensraums durch den Menschen stellt für Moorwiesenvögelchen die größte Bedrohung dar. So sind zum Beispiel eine zu frühe Mahd von Riedwiesen, die Drainagierung und Eutrophierung von Mooren Gründe, die die Bestände von Moorwiesenvögelchen aussterben lassen. Das Moorwiesenvögelchen braucht Wiesen, die nur im Herbst genutzt werden.

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