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© Christoph Lendl

Bodenverbrauch und Bodenversiegelung in Österreich:
Der WWF-Bodenreport

Österreich geht extrem verschwenderisch mit wertvollen Böden um. Besonders in den letzten 20 Jahren schossen neue Einkaufszentren, Ortsumfahrungen und Kreisverkehre aus dem Boden. Dabei sollte Österreich als kleines, bergiges Land in den Alpen besonders sorgfältig mit seinen Böden umgehen. Denn neben Gebäuden, Straßen und Freizeitanlagen brauchen wir auch Flächen für die Landwirtschaft und möglichst viel Natur. Denn intakte Natur bietet Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten und ist unsere beste Verbündete im Kampf gegen die Klimakrise und deren Auswirkungen.

Kein einziges Bundesland schützt seine Böden ausreichend. Das zeigt der aktuelle WWF-Bodenreport 2026, der erstmals die verbindlichen Regeln und Maßnahmen aller neun Bundesländer systematisch vergleicht. 

Wie viel Boden wird in Österreich verbraucht?

Österreichweit wurden im aktuellen Drei-Jahres-Durchschnitt täglich rund 6,5 Hektar Boden neu verbraucht Rund die Hälfte des verbrauchten Bodens wird auch mit Beton oder Asphalt versiegelt. Der Bodenverbrauch liegt damit weit über dem langjährigen Ziel der Politik. Die Bundesregierung hat sich 2002 das sogenannte „Nachhaltigkeitsziel“ von 2,5 Hektar pro Tag gesetzt. Insgesamt hat Österreich seit 2002 mehr als 100.000 Hektar Boden zu viel verbraucht. Und das heißt leider auch: Freiwillige Ziele entfalten offenbar nicht die notwendige Wirkung. Wir brauchen dringend eine verpflichtende Obergrenze für den Bodenverbrauch.

Die Bundesländer im Check 

Der WWF hat die Bodenpolitik aller neun Bundesländer mit einer fünfstufigen Notenskala bewertet: Untersucht wurden insgesamt elf Handlungsfelder – von Siedlungsgrenzen und dem Schutz unverbauter Flächen bis zu Betriebsgebieten, Straßenbau, Wohnbauförderung und Leerstandsnutzung. Kein Bundesland erreicht dabei eine bessere Bewertung als „lückenhaft“, wie die Karte zeigt:

Burgenland: Lückenhaft

Mit einer Gesamtbewertung von 3,3 liegt die aktuelle Bodenpolitik leicht besser als der Durchschnitt. Jedoch zeigt der österreichweit höchste Pro-Kopf-Wert bei den verbrauchten Böden (rund 1.250 Quadratmeter) eine besonders verschwenderische Flächennutzung. Beim Schutz unverbauter Böden gab es in den vergangenen Jahren Fortschritte. Für die konkreten Treiber des Bodenverbrauchs, beispielsweise Betriebsgebiete, gibt es jedoch nur unzureichende Regelungen. 

Kärnten: Kritisch

Kärnten zeigt mit einer Gesamtbewertung von 4,0 die zweitgeringste Ambition beim Bodenschutz – nur Oberösterreich schneidet schwächer ab. Sechs von elf Indikatoren sind als ungenügend einzustufen, darunter etwa der fehlende Schutz landwirtschaftlicher Flächen undie zahnlosen Vorgaben für touristische GroßprojekteDas zeigt sich zum Beispiel bei Projekten wie dem Chaletdorf auf der Hochrindl. Besonders alarmierend ist, dass der Bodenverbrauch in den vergangenen zehn Jahren (2016 – 2025) fünfmal so stark gewachsen ist wie die Bevölkerung. 

Niederösterreich: Lückenhaft

Niederösterreich schneidet mit 3,2 etwas besser ab als der Bundesländer-Schnitt, was sich auf vergleichsweise umfangreiche Regelungen und Maßnahmen im Bereich der Raumordnung zurückführen lässt. Allerdings bestehen zahlreiche Lücken und Ausnahmen, woraus sich ein weiterhin hoher Bodenverbrauch von knapp zwei Hektar pro Tag ergibt. Ein drastisches Beispiel dafür ist der geplante Gewerbepark auf den „KZ-Gründen“ in Leobersdorf. 

Oberösterreich: Kritisch

Mit einer Gesamtnote von 4,2 bildet Oberösterreich das Schlusslicht unter den Bundesländern. Sowohl bei Verbauungsprojekten wie der Umfahrung Mattighofen-Munderfing als auch bei einem Versiegelungsgrad von knapp 400 Quadratmetern pro Kopf zeigt sich eine unzureichende Raumplanungs- und Bodenpolitik. Diese ist stark auf das Wachstum von Straßen und Betriebsflächen ausgerichtet, während landwirtschaftliche und natürliche Flächen nur mangelhaft geschützt sind.   

Salzburg: Lückenhaft

In mehreren Bereichen hat das Land Salzburg eine etwas fortschrittlichere Bodenpolitik als andere Bundesländer, wodurch sich die im Bundesländer-Vergleich „beste“ Gesamtbewertung von 3,1 ergibt. Doch auch in Salzburg gibt es zahlreiche Lücken: So ist bereits jede fünfte landwirtschaftlich nutzbare Fläche im Bundesland verbaut. Ebenso fallen regelmäßig wertvolle alpine Flächen dem Bodenverbrauch zum Opfer – beispielsweise mit dem Chaletdorf am Pass Thurn.   

Steiermark: Lückenhaft

Mit einer Gesamtbewertung von 3,3 liegt die steirische Bodenpolitik zwar leicht über dem Bundesländer-Schnitt, zeigt aber in weiten Teilen ähnliche Schwachstellen wie andere Bundesländer: Positive Ziele sind vorhanden, doch in der Praxis bestehen beträchtliche Lücken. Konkrete Bodenschutz-Vorgaben fehlen häufig, insbesondere beim Straßenbau oder bei touristischen Projekten. Ein drastisches Beispiel dafür ist das rund 4 Hektar große Chaletdorf in St. Lambrecht auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Tirol: Kritisch

Mit einer Gesamtbewertung von 3,6 ist der Bodenschutz in Tirol als „kritisch“ einzustufen und liegt damit etwa im Mittelfeld der Bundesländer. Gesetze und Verordnungen sind sehr ausführlich gestaltet, lassen aber vielfach beträchtliche Lücken offen. Das zeigt zum Beispiel das in Bau befindliche Hoteldorf in Seefelddem auch Waldflächen weichen mussten. Eine besonders große Herausforderung ist der knappe Dauersiedlungsraum, von dem bereits fast ein Viertel verbaut ist.   

Vorarlberg: Kritisch

Die Gesamtbewertung von 3,6 zeigt den kritischen Status Quo der Bodenpolitik in Vorarlberg, die im Mittelfeld der Bundesländer liegt. Teilweise gibt es fortschrittliche Ansätze, großteils zeigen sich aber mangelhafte Regelungen. Den Herausforderungen des knappen Dauersiedlungsraumes, dessen Böden bereits zu fast 30 Prozent verbraucht sind, sowie der sensiblen alpinen Landschaft wird das Land in Summe nicht gerecht.  

Wien: Kritisch

Als mit Abstand größte Stadt und zugleich flächenmäßig kleinstes Bundesland nimmt Wien beim Bodenverbrauch eine Sonderstellung ein. Die Siedlungsstrukturen sind mit einem Bodenverbrauch von „nur“ rund 120 Quadratmetern pro Kopf kompakter als in den anderen Bundesländern. Jedoch stellen die knappen unverbauten Flächen eine große Herausforderung dar, der Wien mit einer Gesamtbewertung von 3,9 nicht gerecht wird. Das liegt daran, dass ein Großteil der Ziele und Maßnahmen nur in unverbindlichen Absichtserklärungen, aber nicht gesetzlich festgelegt ist. 

Ist der Bodenverbrauch in Österreich schlimmer als in anderen Ländern?

Österreich geht im Vergleich zu (den meisten) anderen Ländern extrem verschwenderisch mit seinen Böden um. Folgende Beispiele illustrieren das sehr gut. Österreich hat mittlerweile mehr als ein Sechstel seiner landwirtschaftlichen Nutzfläche verbaut. Und von diesen gibt es in Österreich aufgrund der Alpen schon von vornherein weniger als in anderen Ländern. Insofern müsste Österreich eigentlich besonders sorgfältig mit seinen Böden umgehen. Weiters hat Österreich ein extrem dichtes Straßennetz: Das Netz aus Autobahnen, Schnellstraßen, Bundesstraßen, Landes- und Gemeindestraßen umfasst eine Gesamtstrecke von insgesamt 128.267 Kilometern. Das entspricht in etwa 14 Straßenmetern pro Kopf. Zum Vergleich: Das weit größere Deutschland und die ebenso bergige Schweiz haben ein Straßennetz von je knapp 10 Metern pro Kopf. Auch Betriebsgebiete wie Industrieanlagen, Logistikzentren und Einkaufsparks sind ein wesentlicher Treiber des Bodenverbrauchs in Österreich.

Wofür wird in Österreich so viel Boden verbraucht?

In Österreich gibt es drei große Problemfelder der Verbauung: Zersiedelung, Straßenbau und große Infrastruktur-Projekte in den letzten Naturräumen. Die ersten beiden Problemfelder stehen in engem Zusammenhang. Zersiedelung ist der Begriff für den Trend, dass sich Siedlungen, Gewerbeparks, Logistikzentren und Industriegebiete immer weiter auf die grüne Wiese ausdehnen. Zurück bleiben verwaiste Ortskerne mit leerstehenden Gebäuden. Eines der Probleme an der Zersiedelung: Die Wege zwischen Wohnhaus, Arbeitsstätten, Nahversorgung und Freizeitgestaltung werden immer weiter. Neue Straßen „müssen“ her. Denn die längeren Wege erhöhen die Abhängigkeit vom Auto. Das erhöhte Verkehrsaufkommen möchte man mit immer neuen Straßen, Ortsumfahrungen und Autobahnen lösen. Das hat allerdings bis jetzt nicht funktioniert, im Gegenteil: Die Verkehrsbelastung, die Emissionen und die Bodenversiegelung für den Straßenbau haben immer weiter zugenommen. Das dritte Problem ist, dass die Verbauung selbst in diese letzten Bastionen der Natur vordringt. In den Alpen sind expandierende Skigebiete und neue Wasserkraftprojekte sehr große Bedrohungen. Mehr Beispiele gibt es hier

Warum kann in Österreich überhaupt so viel gebaut werden?

Zuerst muss man wissen: In Österreich bestimmen hauptsächlich die Gemeinden, wo was gebaut werden darf. Jede:r Bürgermeister:in kann mit dem Gemeinderat weitestgehend selbst über die Flächenwidmung  entscheiden. Warum die Entscheidung so oft für neue Siedlungen und Gewerbegebiete fällt? Weil es Steuergeld bringt. Das Problem dabei: Die Gemeinden in einer Region müssen sich untereinander nicht absprechen. So kommt es zu skurrilen Situationen, dass große Gewerbeparks nur kurze Strecken von einander entfernt gebaut werden. Die Bundesländer könnten zwar in der Theorie auch viel zur Raumplanung regeln, wenden das aber nur unzureichend an. Der Bund hat insgesamt nur wenige Kompetenzen.

Das Hauptproblem ist: Es gibt keine österreichweit verbindliche Obergrenze für den Bodenverbrauch, an die sich dann auch wirklich alle Gemeinden und Länder halten müssen. Es gibt zwar einige Ziele und Strategien, die den Bodenverbrauch begrenzen sollen. Doch diese sind nicht verpflichtend und viele Regelungen können leicht umgangen werden. Dazu kommt, dass unser Steuersystem so gestaltet ist, dass es Anreize für umweltschädliches Verhalten gibt, anstatt Boden-, Natur- und Klimaschutz zu fördern.

Wieso ist der hohe Bodenverbrauch ein Problem?

Unsere Ernährung hängt genauso von intakten, fruchtbaren Böden ab wie unser Zugang zu Trinkwasser, zu sauberer Luft, zur Abkühlung im Sommer sowie dem Schutz vor Hochwasser und anderen Naturkatastrophen. Wir Menschen verlieren durch den Bodenverbrauch also unsere Lebensgrundlage. Das sind die negativen Folgen des hohen Bodenverbrauchs:

  • Wir verlieren die Artenvielfalt. Immer mehr menschliche Infrastruktur bedeutet weniger Natur und weniger Lebensraum für (bedrohte) Arten. Besonders drastisch ist die Situation in und an den Flüssen. Viele Arten in Österreich sind in einem schlechten Erhaltungszustand.
  • Wir befeuern die Klimakrise und ihre Auswirkungen. Nur intakter Boden kann CO2 aus der Atmosphäre langfristig speichern. Je weniger intakter Boden vorhanden ist, umso stärker werden wir auch die Folgen der Klimakrise wie Hitzewellen, Trockenperioden oder Starkregen spüren.
  • Wir gefährden unsere Gesundheit. Versiegelter Boden kann nicht mehr zur Abkühlung beitragen. Gerade in Städten entstehen Hitzeinseln, die sogar tödliche Folgen haben können.
  • Wir graben uns das Wasser ab. Auf zubetonierten Flächen rinnt das Wasser ab und kann nicht im Boden versickern. Die Folge: Der Grundwasserspiegel sinkt und bei starken Regenfällen kommt es eher zu Hochwasser.

Was kann man gegen Bodenversiegelung und Bodenverbrauch tun?

Es ist wichtig, dass wir die intakten und unversiegelten Böden vor weiterer Verbauung schützen. Dabei verfügen vor allem die Bundesländer über zentrale Hebel. Mit Raumordnungsgesetzen, regionalen Planungsprogrammen, Bauordnungen, Wohnbauförderungen und landeseigenen Infrastrukturprojekten bestimmen sie wesentlich mit, wo und wie gebaut wird. Ergänzend setzt der Bund über gemeinsame Ziele, Steuern, Förderungen und die Infrastrukturpolitik entscheidende Rahmenbedingungen.   

Die noch intakte Natur muss zudem unbedingt bewahrt werden. Es braucht eine umfassende Naturschutz-Offensive, die diese kompromisslos schützt und ihr Platz zum Entfalten zurückgibt. Ebenso ist ein finanzielles Anreizsystem, das Flächensparen fördert und umweltschädliche Subventionen und Steuervorteile abbaut, dringend notwendig. Entscheidend ist, bestehende Potenziale besser zu nutzen. Leerstände, Brachflächen, unternutzte Betriebsgebiete und bereits erschlossene Grundstücke bieten Raum für Entwicklung. Kompakte Siedlungen und gestärkte Orts- und Stadtkerne verringern zugleich den Bedarf an neuen Straßen, Parkplätzen und Bauflächen.   

Neben einem achtsamen Umgang mit den Böden ist es vor allem wichtig, auch von der Politik einen Kurswechsel einzufordern. Viele Menschen engagieren sich bereits gegen verschwenderische Bauprojekte, ebenso hat der WWF die Petition „Natur statt Beton“ gestartet. Diese fordert einen Bodenschutz-Vertrag mit einer verbindlichen Obergrenze für den Flächenfraß.

Was bedeutet Bodenverbrauch?

Bodenverbrauch bedeutet, dass wertvolle Böden verbaut und versiegelt werden, um darauf etwa Straßen, Siedlungen oder Gewerbegebiete zu errichten. Der verschwenderische Umgang mit Böden ist eine der größten Gefahren für unsere Natur und wird für Menschen zu einem immer größeren Gesundheits- und Sicherheitsrisiko. Die biologische Vielfalt ist massiv gefährdet und bedroht die Artenvielfalt. Durch die Verbauung wird die Klimakrise zudem noch zusätzlich angeheizt.

Was ist der Unterschied zwischen Flächenfraß, Bodenversiegelung und Bodenverbrauch?

Bodenverbrauch und Flächenfraß meinen das Gleiche: Dass intakte und fruchtbare Böden für Siedlungen, Straßen und Gewerbegebiete beansprucht werden und damit für Landwirtschaft und Natur verlorengehen. Bodenversiegelung bedeutet, dass der Boden mit einer wasserundurchlässigen Schicht aus Asphalt oder Beton überzogen wird. 52% der verbrauchten Böden ist auch versiegelt, sprich mit einer wasserundurchlässigen Schicht aus Beton oder Asphalt überzogen. Damit verliert der Boden alle seine biologischen Funktionen. Dazu zählen die Abkühlung im Sommer und der Schutz vor Hochwassern. Millionen von Kleintieren können nicht mehr ihre ökologischen Aufgaben erfüllen – Humus-Aufbau, Kohlenstoff-Bindung oder die Anreicherung des Bodens mit Nährstoffen.

Warum sind gesunde Böden so wichtig?

Intakte, unverbaute Böden sind unsere Lebensgrundlage. Sie liefern fruchtbare Erde für unsere Nahrungsmittelproduktion und sind wichtige Wasserspeicher. Außerdem sind intakte Böden – nach den Ozeanen – die zweitgrößten Kohlenstoffsenken der Welt. Das bedeutet, sie können große Mengen CO2  aus der Atmosphäre speichern. Somit sind sie sehr wichtig für die Eindämmung der Klimakrise und ihrer Folgen: Sie entziehen der Atmosphäre einerseits Kohlenstoff, wodurch weniger CO2 in der Luft ist. Andererseits kann ein Quadratmeter gesunder, unversiegelter Boden bis zu 200 Liter Wasser speichern, wodurch sowohl Dürren als auch Überflutungen eingedämmt werden können. Der Boden ist außerdem Lebensraum von 59% aller Arten, die auf der Erde leben. Diese zersetzen tote Pflanzenreste oder lockern den Boden und spielen somit eine Schlüsselrolle für das Wachstum unserer Nahrungsmittel.

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Die gesamte Studie:

Titelblatt Moorstudie

Zahlen zum Bodenverbrauch

  • 6,5 Hektar an Äckern, Wiesen und Wäldern fallen dem Flächenfraß durchschnittlich täglich zum Opfer.
  • Trotz eines seit über 20 Jahren versprochenen Limits von 2,5 Hektar pro Tag ist dieses jedes einzelne Jahr verfehlt worden – insgesamt um mehr als 100.000 Hektar.
  • 52% der verbrauchten Böden sind auch versiegelt, sprich mit einer wasserundurchlässigen Schicht aus Beton oder Asphalt überzogen.
  • Die verbaute Fläche in Österreich ist seit 2000 um ein Drittel gewachsen.
  • Flächenfraß macht auch vor bedeutenden Naturräumen nicht halt. Besorgniserregend viel Flächen in wertvollen Gebieten werden als Bauland gewidmet.
  • Intakter Boden kann CO2 speichern, versiegelter Boden hingegen nicht.
  • Mit knapp 130.000 Straßenkilometern hat Österreich im internationalen Vergleich ein extrem dichtes Straßennetz. Das entspricht in etwa 14 Straßenmetern pro Kopf.

 

 

Viel verbautes Österreich

Österreich wird zubetoniert.
Der Flächenfraß zerstört unsere Heimat.
Tiere und Pflanzen verlieren ihren Lebensraum,
wir Menschen unsere Lebensgrundlage.

Jetzt Boden schützen!

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