Neuer Landesbefund legt nahe, dass getöteter Wolf für Ziegenrisse nicht verantwortlich war – WWF fordert Aufklärung und Ende voreiliger Abschussfreigaben
WWF Aufsichtsrat mit AREX 2016 ausgezeichnet
Wien, am 11. November 2016
WWF Aufsichtsrat mit AREX 2016 ausgezeichnet
Bereits zum zweiten Mal wurden gestern die besten Aufsichtsräte Österreichs mit dem AREX – dem Preis für Vorreiter unter den Aufsichtsräten – ausgezeichnet.
Der WWF wurde mit dem AREX 2016 in der Kategorie „Non-Profit Organisationen“ geehrt. Mag.a Gerhild Deutinger, Aufsichtsratsvorsitzende des WWF, nahm den Preis im Rahmen einer feierlichen Gala am 10. November von Juror Dr. Günther Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verband Austria, entgegen.
Für Andrea Johanides, Geschäftsführerin des WWF, ist der AREX eine schöne Bestätigung der Arbeit des Aufsichtsrates, der seit dem Jahr 2014 in der derzeitigen Zusammensetzung tägig ist. „Für die Arbeitswelt und das gesellschaftliche Zusammenleben werden Transparenz und Verantwortung in der Organisations- bzw. Unternehmensführung zunehmend wichtiger. Dadurch gewinnt auch ein kompetenter Aufsichtsrat als unabhängiges Kontrollorgan an Bedeutung. Die gute Zusammenarbeit zwischen diesem zentralen Gremium und der Geschäftsführung ist von einem intensiven Austausch, einer regen Beteiligung und einer guten Diskussionskultur gekennzeichnet“, freut sich Johanides über die Ehrung.
Der AREX wurde 2015 von KPMG, BOARD SEARCH und HAY GROUP ins Leben gerufen. Für die Nominierung werden unter anderem Kriterien wie die Qualität des Gremiums, Rollenverständnis, Diversität, Unabhängigkeit, sowie zukunftsbezogene und soziale Unternehmensführung herangezogen und von einer vielköpfigen unabhängigen Expertenjury bewertet. Die fünf Kategorien für den Preis sind Familienunternehmen, Stiftungen, Börsennotierte Unternehmen, Investigativer Journalismus und Non-Profit Organisationen.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Tiwag will Gefahrenanalysen weiter geheim halten
Energiekonzern bekämpft gerichtlich angeordnete Herausgabe vor Verfassungsgerichtshof – WWF kritisiert Geheimhaltung sicherheitsrelevanter Informationen – Unterlagen auch für Kaunertal-Ausbau relevant
WWF kritisiert zynische Werbung mit Tierleid: Versicherungsanbieter muss Kampagne stoppen
„Reh umgefahren – halb so wild“: Versicherung verharmlost Wildunfälle – WWF fordert Rücknahme des Sujets und verantwortungsvolle Werbung
WWF: Österreich verschwendet täglich rund 140 Lkw-Ladungen Lebensmittel
Mehr als 3.000 Tonnen pro Tag – WWF fordert zum Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung verbindliche Reduktionsziele und erleichterte Lebensmittelspenden
WWF warnt vor Ausweitung von Kärntens rechtswidriger Abschusspolitik
Naturschutzorganisation kritisiert Drängen auf mehr Wolfsabschüsse in Italien und Slowenien – Österreichs Schutzpflichten bleiben bestehen
WWF: Renaturierungsprojekte auf über 67 Kilometern im „Amazonas Europas“
WWF-Bilanz zu fünf Jahren UNESCO-Biosphärenpark Mur-Drau-Donau: Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung von über 67 Kilometern Flussabschnitten und Seitenarmen teils abgeschlossen oder in Umsetzung – Pläne für weitere 270 Flusskilometer liegen vor
Good News: Nachwuchs in Inas ausgewilderter Bison-Herde
Vor 8 Monaten wurden die Tiroler Bison-Kuh Ina und ihre Herde nach Aserbaidschan umgesiedelt. Und das Projekt zeigt Erfolge: Die Herde hat sich gut eingelebt und es wurde sogar bereits das erste Kalb geboren.
WWF: Vorarlberg schwächt Naturschutz und Rechtssicherheit
Scharfe Kritik zum Begutachtungsende: Kontrollrechte bei Großprojekten fallen weg – Naturschutzanwaltschaft an 20 Stellen beschnitten – Schutzstreifen an naturnahen Ufern auf fünf Meter reduziert
WWF-Umfrage: Führungskräfte sehen ökologischen Umbau als Wettbewerbsvorteil
Europäische Führungskräfte befragt: 55 Prozent bewerten Folgen der EU-Deregulierung negativ oder gemischt – WWF fordert verlässliche Umweltpolitik statt Zick-Zack-Kurs













