September-Bilanz: Massiver Wassermangel in Flüssen von Niederösterreich bis Vorarlberg – Grundwasserstände bleiben vielerorts niedrig – WWF fordert Schutzprogramm und mehr Renaturierung
WWF-Erfolg: Flussdelfin-Nachwuchs im Mekong
Die Irawadi-Flussdelfine vom Mekong erholen sich: 6 Kälber wurden seit Jahresbeginn in dem kambodschanischen Abschnitt des Flusses geboren. Für eine so kleine Population der vom Aussterben bedrohten Art ist das ein echter Rekord! In einem herzerwärmenden Video kann man nun eines der Kälber dabei beobachten, wie es mit seiner Mutter durch den Fluss tollt.
Besonders freuen wir uns außerdem über die Nachricht, dass seit 5 Jahren kein einziges Tier gestorben ist. Damit wächst die Population der vom Aussterben bedrohten Säugetiere auf 118 Tiere an. Im Vergleich: 2017 waren es noch 89. Das zeigt, dass unsere intensive Artenschutzarbeit wirkt und wir den langjährigen Negativtrend bei den Flussdelfinen endlich umkehren können.
Dennoch gelten Flussdelfine weiterhin als die am meisten bedrohten Säugetiere der Welt. Bis 2030 hat sich der WWF das Ziel gesetzt, den Rückgang der Flussdelfine in Asien und Südamerika zu stoppen und die am stärksten betroffenen Bestände zu verdoppeln. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, geht die „WWF River Dolphin Rivers Initiative“ gegen die drei größten Bedrohungen für Flussdelfine vor: nicht nachhaltige Fischerei, Flussverbauung durch Wasserkraft und Infrastruktur sowie Umweltverschmutzung.
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