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WWF zur UVP-Novelle: Umweltprüfung für Rechenzentren muss strenger werden

Wien, 21. September 2026 – Der WWF begrüßt die am Montag angekündigte Aufnahme von Rechenzentren in das Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz, fordert aber eine strengere Regelung. „Rechenzentren im UVP-Gesetz zu verankern, ist ein wichtiger erster Schritt. Der Schwellenwert für die UVP-Pflicht muss aber deutlich niedriger angesetzt werden, damit mehr Projekte mit hohem Strom-, Wasser- und Bodenverbrauch umfassend auf ihre Umweltfolgen geprüft werden“, sagt WWF-Klimasprecherin Viktoria Auer in einer ersten Reaktion auf den Begutachtungsentwurf des Umweltministeriums.
Konkret fordert die Umweltschutzorganisation eine UVP-Pflicht bereits ab 50 statt der geplanten 100 Megawatt, bei Kühlwasserentnahme bereits ab 20 Megawatt. In besonders schutzwürdigen Gebieten liegt der vorgesehene Schwellenwert von 50 Megawatt zudem zehnmal so hoch, wie es aus WWF-Sicht ökologisch vertretbar wäre. „Gerade dort muss jede Umweltprüfung besonders sorgfältig sein“, argumentiert Auer. Darüber hinaus sollte der Entwurf um gezielte Anreize bzw. Vorgaben für nachhaltige Kühlkonzepte ergänzt werden, um den Energie- und Wasserverbrauch zu senken.
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