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FSC – Was ist das eigentlich?

Holz aus fairer Wirtschaft – mit Garantie
Holz und Papier mit dem FSC-Gütesiegel stammt garantiert nicht aus Raubbau, sondern fördert sozial- und umweltverträgliche Waldwirtschaft.


Sozial und umweltverträglich bewirtschaftete Wälder? Was bedeutet das?


Das sind Wälder, in denen Holz zwar gefällt wird, die Vielfalt der Pflanzen und Tiere aber erhalten bleibt und Rücksicht auf die sozialen Interessen der Menschen genommen wird.

Wofür steht die Abkürzung FSC?


Für Forest Stewardship Council. Diese internationale Organisation, gegründet 1993, wird von Umweltverbänden wie dem WWF, von Waldbesitzern, Holzindustrie, Gewerkschaften und einheimischen Völkern unterstützt, um den Raubbau an unseren Wäldern zu einzudämmen. Der FSC ist unabhängig und verfolgt keine finanziellen Interessen.

Stimmt bei FSC-Holz die Qualität?


Genau wie bei jedem anderen Holz. Das FSC-Siegel garantiert zudem die schonende Erzeugung.

Ist das Gütesiegel glaubwürdig?


Ja. Nur Holz, dessen Erzeugung aus sozial- und umweltverträglicher Waldwirtschaft belegt ist, darf das Gütesiegel tragen. Dies wird von unabhängigen Gutachtern (Zertifizierern) alljährlich überprüft.

Ist FSC ein Tropenholz-Siegel?


Nein. Das FSC-Gütesiegel gilt weltweit. Es gibt also auch heimisches FSC-Holz.

Warum FSC-Produkte kaufen?


Beim Kauf von FSC-Produkten haben Sie die Gewissheit, dass im Zuge der Waldbewirtschaftung keine Menschen ausgebeutet wurden. Tiere und Pflanzen kamen bei der Schlägerung nicht in Gefahr. Sie unterstützen also aktiv den Erhalt unserer Umwelt, auch für folgende Generationen. FSC ist ein Musterbeispiel für die nachhaltige Nutzung unserer Ressourcen: sozial, ökonomisch und ökologisch ausgewogen. Vorbildlich.

Derzeit erkennt der WWF lediglich den FSC (Forest Stewardship Council) als glaubwürdiges, international gültiges Zertifikat an. Auf nationaler Ebene gibt es noch das Naturland-Zertifikat in Deutschland, das der WWF als glaubwürdig einstuft.