• Leonardo Di Caprio, © by Tom Munro/JBG Photo
    Leonardo Di Caprio

Leonardo DiCaprio und der WWF setzen sich für Tigerschutz ein

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Am Ende des chinesischen "Jahr des Tigers" 2010 wurde prominent um das Wohl der Großkatze geworben. Die Kampagne „Save Tigers now“, geführt von dem Schauspieler und Umweltaktivisten Leonardo DiCaprio in Zusammenarbeit mit dem WWF, soll das Sterben der Tiger beenden. Auch der Tigergipfel in St. Petersburg Ende November 2010 brachte Hoffnung.

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Vor etwas mehr als einem Jahrhundert konnte man noch über 100.000 wilde Tiger in Asien zählen, was einen sicheren Fortbestand dieser Großkatze bedeutete. 100 Jahre und zahlreiche Klimasünden später ist die Population mit nur 3.200 Tigern am Rande des Aussterbens. Die Gründe dafür sind die zunehmende Wilderei und die steigende Nachfrage nach Tigerfellen und -produkten, die vor allem im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin weltweit eingesetzt werden.

Liegender Tiger , © by Vivek R. Sinha/WWF-Canon
Tigergipfel in St. Petersburg
Um dieser Entwicklung einen Riegel vorzuschieben nahm der russische Premierminister Vladimir Putin das zu Ende gehende chinesische „Jahr des Tigers“ zum Anlass um die Regierungschefs zu einem einzigartigen Gipfeltreffen nach St. Petersburg einzuladen. Die Veranstalter und Teilnehmer haben ein umfassendes Rettungspaket beschlossen um die Zahl der wild lebenden Tiger bis 2022 (das nächste chinesische Jahr des Tigers) zu verdoppeln.
Mehr als 280 Millionen Euro werden in das so genannte „Global Tiger Recovery Programme“ investiert. Mit diesen finanziellen Mitteln soll das Überleben des Tigers durch eine starke Reduzierung der Entwaldung, der Wilderei und des illegalen Handels gesichert werden.

Verbreitungskarte der Tiger, © by WWF
Tiger sind wichtig für Klimaschutz
Wenn man sich nun die Liste der Teilnehmer ansieht, stellt man sich die Frage warum Länder wie die USA an einer solchen Veranstaltung teilnehmen, obwohl es dort nur in Gefangenschaft lebende Tiger gibt?

Die Frage ist berechtigt, jedoch ganz einfach zu beantworten:

        Tigerschutz = Waldschutz = Klimaschutz

Die Lebensräume der gelb-schwarzen Großkatze sind meistens Wälder, die wichtige CO2-Speicher sind und im Kampf gegen den Klimawandel erhalten werden müssen. Schützen wir also den Tiger, schützen wir auch alles, was mit diesem Tier verbunden ist und damit ein ganzes Ökosystem.

Leonardo DiCaprio , © by Jan Vertefeuille/WWF
Zur Veranschaulichung: Die indonesischen Hochwälder sind Heimat des Sumatra-Tigers und umfassen 36 Prozent des tropischen CO2 Speichers weltweit. Gäbe es also keine Schutzmaßnahmen für die dort lebenden Tiger, würden die Wälder unkontrolliert abgeholzt und das gesamte CO2 freigesetzt werden.

Aus diesem Grund setzt sich Leonardo DiCaprio und auch der WWF Österreich für das Überleben des Tigers ein.



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