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© Jordi Chias WWF

Geisternetze – die tödlichste Form von Plastikmüll in den Meeren

Sie schweben lautlos im Wasser, treiben teils jahrzehntelang ihr Unwesen und stellen eine tödliche Bedrohung dar. Gemacht sind sie eigentlich für das Fangen von Fischen und Meerestieren. Doch sobald sie im Meer zurückgelassen werden, verwandeln sie sich in wahre Todesfallen.

Jährlich landen elf Millionen Tonnen Plastik im Meer. Bis zu eine Million Tonnen davon sind Fischernetze und Fischereiausrüstung. Diese werden oftmals unbeabsichtigt aufgrund von Wetter oder durch mechanische Probleme im Meer verloren. Zum Teil werden sie jedoch absichtlich entsorgt, um illegale unregulierte Fischerei zu vertuschen oder aufgrund von Defekten an der Ausrüstung.

Weitreichende Folgen für das Ökosystem

Herrenlos umherschwimmende Netze haben große Auswirkungen und fatale Folgen für das marine Ökosystem. Wale, Delfine, Robben, Schildkröten und andere Meerestiere verfangen sich in ihnen und erleiden einen langsamen und qualvollen Tod. Oftmals werden auch Teile der Fischereiausrüstung mit Nahrung verwechselt, an der die Meeresbewohner grausam verenden. Geisternetze und die Plastikverschmutzung schädigen aber auch den Lebensraum Meer. Sie zerstören Korallen und Korallenriffe, greifen die Vegetation an und sorgen für Sedimentablagerungen. Auch nach der Zersetzung greifen Geisternetze noch stark in das Ökosystem ein. Denn sie lösen sich in Mikroplastik auf. Dieses kann in unsere Atemluft, unser Trinkwasser aber auch in Lebensmittel eindringen und die Gesundheit der Menschen stark beeinträchtigen.

Geisternetze

Jagd auf die Geisternetze

Um die Geisternetze zu entfernen, ist das Blue Panda Segelboot im Mittelmeer unterwegs. WWF-Taucher machen jagt auf verwaiste Fischernetze. Allein an einem Tag wurden im italienischen Meeresschutzgebiet Portofino über 200 Kilo alter Netze geborgen. Bis November wird diese Geisternetz-Mission der Blue Panda an verschiedenen Orten im Mittelmeer fortgesetzt.

Bei der Rettung der Meere muss jedoch schon deutlich vorher angesetzt werden. So braucht es präventive Maßnahmen wie eine Bewusstseinsbildung bei den Akteur*innen der Fischereiszene, eine Fanggerätekennzeichnung zur Identifizierung der Eigentümer*innen sowie auch ein Verbot bestimmter Fanggeräte.

Geisternetze

Aktiv gegen Plastik im Meer

Der 2. März 2022 war ein Tag zum Feiern. Denn an diesem Tag beschloss die Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UNEA) in Nairobi gegen die Plastikflut vorzugehen. Bis 2024 soll ein weltweit verbindlicher Vertrag gegen die Plastikverschmutzung ausgearbeitet werden. Dieses Abkommen ist ein großer Erfolg des WWF, denn in den letzten drei Jahren haben wir pausenlos für den Erhalt und Schutz unserer Meere und ihrer Bewohner gekämpft. Mehr als 2,2 Millionen Menschen haben unsere Petition unterschrieben und sich gemeinsam mit uns für diesen Schritt starkgemacht. Auch in Zukunft muss jedoch noch viel geschehen. Deswegen werden wir uns weiterhin für den Schutz unserer Umwelt einsetzen.

Schützen Sie unsere Meere!

Schenken Sie Walen, Delfinen, Meeresschildkröten und anderen Meeresbewohnern eine Zukunft! Mit Ihrem Beitrag helfen Sie uns, der grenzenlosen Ausbeutung der Weltmeere Einhalt zu gebieten. Sie sichern die Meeresschutz-Projekte des WWF und leisten einen bedeutenden Beitrag für unsere Zukunft.

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