Mehr als 3.000 Tonnen pro Tag – WWF fordert zum Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung verbindliche Reduktionsziele und erleichterte Lebensmittelspenden
Earth Hour 2011: Größte Aktion für das Weltklima aller Zeiten am Samstag
Wien, Freitag, 25. März 2011 – Morgen Samstag wird sich die fünfte Earth Hour (Stunde der Erde) quer über den Erdball bewegen. Pünktlich um 20.30 Uhr lokaler Zeit werden in Tausenden Städten in mehr als 133 Ländern der Welt für eine Stunde die Lichter ausgehen. Die globale Aktion wandert wie eine Welle von den neuseeländischen Chatham-Inseln entlang der Zeitzonen in 24 Stunden bis zur Pazifikinsel Samoa. Hunderte von Veranstaltungen, Konzerte und Feiern für den Klimaschutz finden statt. Mehr als 1.300 Wahrzeichen werden weltweit im Dunkeln bleiben. Viele Prominente wie die Supermodels Miranda Kerr und Gisele Bündchen sowie die Musiker Tom Jones, Alanis Morissette und die Band Coldplay sind Botschafter des Klimaschutzes. „Die Earth Hour ist die größte Aktion für das Weltklima. Sie macht uns bewusst, dass es nicht um Religionen, Rassen, Kulturen und Nationen geht sondern um die Zukunft unseres Klimas und damit um das Schicksal der gesamten Menschheit“, ruft WWF-Sprecher Franko Petri alle Österreicher und Österreicherinnen zum Mitmachen auf. Heuer regt der WWF an, zusätzlich zur einstündigen Verdunkelung auch ein persönliches Zeichen zu setzen. „Unternehmer, Politiker, Familien und Privatpersonen – jeder findet seinen Klimaschutztipp auf www.earthhour.at“, so Petri.
Die Earth Hour ist eine symbolische Aktion und soll ein Zeichen an die Entscheidungsträger der Welt für einen wirksamen Klimaschutz setzen. Ende des Jahres werden die Politiker aller Länder auf der Weltklimakonferenz in Südafrika die Weichen für die Klimazukunft des Planeten stellen. Der WWF fordert einen weltweit bindenden Vertrag zur Reduktion der Treibhausgase um mindestens 80 Prozent bis 2050, den wirksamen Schutz der Regenwälder, nationale und internationale Programme zur Förderung von Energieeffizienz und den Umbau des Weltenergiesystems hin zu Erneuerbaren Ressourcen. „Wir müssen die Erderwärmung unter zwei Grad halten, sonst wird es zu einem globalen Artensterben kommen“, warnt Petri.

2010 waren fast 1,3 Milliarden Menschen in mehr als 4.600 Städten in 128 Ländern an der Earth Hour beteiligt. Die Lichter von 1.300 bekannten Sehenswürdigkeiten werden auch heuer wieder abgeschaltet, darunter auch die Alhambra in Granada, die Taj Hotels, die Opernhäuser in Sydney, Oslo, Ankara, die Bosporus-Brücke und die Königspaläste von Bangkok und Stockholm. Die weltweit größte globale Aktion aller Zeiten wurde durch Persönlichkeiten wie UN-Generalsekretär Ban Ki-moon, Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, mehreren Staatschefs, so auch Heinz Fischer, und Stars wie Aston Kutcher, Demi Moore und Kylie Minogue unterstützt.
Folgende Wahrzeichen bleiben am kommenden Samstag in Österreich dunkel: In Innsbruck das Goldene Dachl, in Bregenz der Martinsturm, in St. Pölten das Rathaus, in Graz der Uhrturm mit dem Schlossberg, das Rathaus, die Herz-Jesu-Kirche und der Dom, in Klagenfurt der Lindwurm, in Linz das Ars Electronica Center und das Lentos Kunstmuseum, in Eisenstadt das Schloss Esterházy und die Martinskaserne. In Salzburg werden die Beleuchtungen von 20 Wahrzeichen, darunter die Festung Hohensalzburg und die Mozartstatue, statt um 19 erst um 21.30 Uhr eingeschaltet. In Wien bleiben die Schlösser Schönbrunn und Belvedere, der Arsenalturm und erstmals die Fassade des Rathauses eine Stunde zur Earth Hour verdunkelt.
Weitere Informationen:
MMag. Franko Petri, Pressesprecher WWF, Tel. 01-48817-231 oder 0676-83488231, E-Mail: franko.petri@wwf.at. Factsheets, Klimatipps, und weitere Informationen auf www.earthhour.at
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