Gleich zwei Zwillingsgeburten bei den Berggorillas im Virunga-Nationalpark sorgen für Aufsehen. Feldteams konnten bereits beobachten, dass die Tiere innerhalb ihrer Familie einen bemerkenswerten Zusammenhalt zeigen.
Einladung zur Eröffnung der Ausstellung „Achtung – Aliens in der Au!“
Der WWF Österreich und Innsbrucker Alpenzoo machen mit einer Ausstellung eines kreativen Umweltbildungsprojekts auf die Auswirkungen gebietsfremder Arten am Inn aufmerksam
Beim Thema „Alpine Artenvielfalt“ denken viele zuerst an Steinbock, Gams und Wildschwein. Die Alpen bieten aber auch einen wertvollen Lebensraum für Schlangen, Echsen und Kröten, weshalb der Innsbrucker Alpenzoo auch verschiedene Reptilien- und Amphibien-Arten beherbergt, die bei den Besucher*innen großen Anklang finden. Leider kommt es immer öfter vor, dass invasive, gebietsfremde Arten in die heimischen Ökosysteme gelangen, wenn Haustierbesitzer*innen ihre Amphibien, Reptilien und Aquarienfische in die Freiheit entlassen. Für die lokale Artenvielfalt kann ein solches Ansiedeln dieser so genannten „Invasive Alien Species“ zu einer ernstzunehmenden Bedrohung werden und sogar zur Ausrottung vereinzelter Spezies führen, so auch am Inn. Um auf diese Gefahr für die heimische Tierwelt aufmerksam zu machen, startet die Umweltschutzorganisation WWF eine neue Initiative im Rahmen des EU-Interreg geförderten Artenschutzprojektes „INNsieme“.
Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der NMS Leopoldstraße in Innsbruck präsentiert der WWF Österreich im Alpenzoo auf kreative Art und Weise das Thema „Achtung – Aliens in der Au!“. Die neue Ausstellung zeigt ab 2. Juli im Hans Psenner Saal die einfallsreichen Ergebnisse des naturbezogenen Projektunterrichtes.
Hiermit laden wir Sie herzlich zur Ausstellungseröffnung ein!
Gesprächspartner*innen vor Ort:
•Dr. André Stadler, Direktor Alpenzoo Innsbruck
•Elisabeth Sötz, Leiterin des INNsieme-Projektes, WWF Österreich
•Schüler*innen der NMS Leopoldstraße
Wann: Donnerstag, 2. Juli 2020 um 14 Uhr
Wo: Alpenzoo Innsbruck – Hans Psenner Saal, Weiherburggasse 37a | 6020 Innsbruck
Der Innsbrucker Alpenzoo unterstützt als assoziierter Projektpartner von „INNsieme“ den Artenschutz am Inn.
Wir bitten um eine Anmeldung per Email bis zum 30. Juni 2020. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Homepage: www.innsieme.org
Anmeldungen und Rückfragen:
Lisa Reggentin
Projektkommunikation INNsieme
Tel: +43 (0)676 83 488 307
Email: lisa.reggentin@wwf.at
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF: Neue Salzburger Wolfsverordnung widerspricht europäischem Artenschutzrecht
Naturschutzorganisation kritisiert die geplanten anlasslosen Tötungen von Wölfen – Vorgehen gegen geschützte Wildtiere ist in Salzburg völlig überschießend
WWF: Interne Akten zeigen schwere Mängel beim Kraftwerksausbau Kaunertal
23 Nachforderungen, jede zweite betrifft Sicherheitsfragen – Tiwag-Unterlagen unvollständig, zentrale Risiken trotz Nachreichungen immer noch ungeklärt – WWF fordert Stopptaste für UVP
Dramatischer Rückgang: Kaiserpinguine jetzt „stark gefährdet“ – WWF fordert raschen Klimaschutz
Antarktis-Lebensraum zunehmend bedroht – Kaiserpinguine auf der Roten Liste der IUCN hochgestuft – WWF fordert dringend bessere Arten- und Klimaschutzmaßnahmen
Biber als Klima-Helden: Streng geschützte Art schafft effektive Kohlenstoffsenken
Neue Studie bestätigt positive Effekte von Biberdämmen: Durch Biber geschaffene Feuchtgebiete speichern große Mengen an Kohlenstoff – WWF fordert mehr Raum für den Biber
Good News: Besserer Schutz für wandernde Tierarten
Tiere wie die grüne Meeresschildkröte, die Schneeeule und der Große Hammerhai werden zukünftig besser geschützt. Die Entscheidung fiel auf der UN-Konferenz zum Schutz wandernder Tierarten.
WWF an Bundesregierung: Verzicht auf Energiesparen verschärft Energiekrise
Anhaltendes Verweigern wirksamer Energiespar-Maßnahmen und Kampagnen erhöht Risiko von Versorgungsengpässen – Umdenken der Politik gefordert
Neue WWF-Umfrage zeigt große Unterstützung für Renaturierung in Österreich
76 Prozent halten Renaturierungsmaßnahmen für wichtig – Mehrheit fordert Kanzler-Einsatz für Finanzierung und Abbau umweltschädlicher Subventionen
Bauarbeiten für Lobau-Autobahn gestartet – WWF kritisiert sündteuren Irrweg
Umweltrisiken und Milliardenkosten sprechen eindeutig gegen neue S1-Autobahn – WWF fordert Ausbau des öffentlichen Verkehrs und flächensparende Raumplanung










