Abschüsse von Bibern, Fischottern, Wölfen und Greifvögeln nehmen deutlich zu – WWF warnt vor „Normalisierung“ der Tötung geschützter Arten – Neue Kampagne gestartet
Good News: Schon wieder Gorilla-Zwillinge im Virunga-Nationalpark
Was für eine Sensation: Zum zweiten Mal innerhalb von nur drei Monaten wurden Gorilla-Zwillinge im Virunga-Nationalpark geboren. Und das, obwohl Zwillinge bei Menschenaffen sehr selten sind. Im Jänner brachte bereits Gorillaweibchen Mafuko aus der Bageni-Familie zwei kleine Gorilla-Männchen auf die Welt, die sich seither prächtig entwickeln. Nun wurden auch in die Baraka-Familie ein Weibchen und ein Männchen geboren. Durch die Zwillinge ist diese Gruppe nun auf 19 Mitglieder angewachsen.
Feldteams beobachten die Population nun genau, um das Überleben der Babys zu sichern. Denn gerade in den ersten Monaten ist es für die Mütter äußerst anstrengend, sich gleich um zwei Jungtiere zu kümmern. Doch bisher haben die Teams zum Glück eine starke soziale Unterstützungsdynamik innerhalb der Gorilla-Familie von Mafuko und ihren beiden Babys festgestellt. Vor allem ein junges Männchen wird immer wieder an der Seite von Mafuko beobachtet und zeigt dabei bemerkenswertes Schutz- und Solidaritätsverhalten.
Der Virunga-Nationalpark liegt inmitten des Kriegsgebietes in der Demokratischen Republik Kongo. Milizen dringen immer wieder auch in den Park vor. Der WWF setzt sich deshalb intensiv für den Schutz von Berggorillas vor Ort ein. Insgesamt gibt es noch ungefähr 1.060 der gefährdeten Tiere.
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