Konsequenter Schutz zeigt Wirkung: 123 territoriale Seeadler-Paare in Österreich – Hotspot im Waldviertel – Illegale Verfolgung bleibt große Bedrohung
Good News: Seltene Gorilla-Zwillinge im Virunga-Nationalpark geboren
Gleich zwei Neugeborene schmiegt das Gorillaweibchen Mafuko an ihre Brust! Im Dschungel der Demokratischen Republik Kongo haben Mitarbeiter:innen des Nationalparks des Virunga-Nationalparks Anfang Jänner die seltene Zwillingsgeburt entdeckt. Die 22-jährige Mafuko und ihre beiden Babys erhalten nun besonderen Schutz durch die Verwaltung des Nationalparks und die frischgebackene Familie wird engmaschig überwacht. Denn der Virunga-Nationalpark liegt inmitten des Kriegsgebietes in der Demokratischen Republik Kongo. Milizen dringen immer wieder auch in den Virunga-Park vor und töten dort Berggorillas sowie Wildhüter:innen.
Dass Menschenaffen Zwillinge auf die Welt bringen, ist sehr selten. Gerade in den ersten Monaten ist es für die Mütter äußerst anstrengend, denn Milchproduktion und Energiebedarf für zwei Säuglinge gleichzeitig bereitzustellen ist kräftezehrend. Zudem sind Gorillaweibchen alleinerziehend, der Vater spielt beim Aufziehen der Jungtiere in den ersten Monaten nicht direkt eine Rolle. Für ihre eigene Nahrungssuche muss das Gorillaweibchen weite Strecken zurücklegen und dabei gleich zwei Babys tragen. 2016 hatte Mafuko schon einmal Zwillinge geboren, die aber leider innerhalb der ersten Woche gestorben sind.
Der WWF setzt sich für den Schutz von Berggorillas wie Mafuko und ihren Jungtieren ein. Insgesamt gibt es noch ungefähr 1.060 gefährdete Berggorillas. Ihr Lebensraum ist mittlerweile sehr eng geworden: Sie leben nur in geschützten Gebieten im Dreiländereck der Demokratischen Republik Kongo, Ruanda und Uganda sowie im Bwindi Impenetrable Nationalpark in Uganda.
Rückfragen
News
Aktuelle Beiträge
WWF zu Klimaneutralität 2040: Fossile Abhängigkeit ist die wahre Standort-Hypothek
Umweltschutzorganisation weist IV- und WKO-Kritik zurück – Verbindliches Klimaziel schafft Planungssicherheit, senkt Energieabhängigkeit und stärkt Innovation – WWF fordert wirksame Maßnahmen für die Umsetzung
WWF zu Wolfsabschuss im Pitztal: Verdacht auf Straftat rasch aufklären
Mutmaßlicher Fall von Wildtierkriminalität – Naturschutzorganisation fordert konsequente Ermittlungen
WWF warnt vor Artenverlust in der Unteren Lobau
Aktueller WWF-Artencheck: Langjähriger Wassermangel bedroht Bitterling, Donau-Kammmolch, Sumpfschildkröte und Flussmuscheln – Anhaltende Dürre verschärft die Lage und bedroht lokale Vorkommen
WWF-Ausblick: Österreichs Flüsse gehen stark geschwächt in den Herbst
Im August rund 90 Prozent der Pegelmessstellen mit sehr niedriger Wasserführung – Niederösterreich, Burgenland und Steiermark besonders betroffen – WWF fordert Schutzprogramm und Renaturierung
Ende der Begutachtung – WWF fordert Rücknahme der Vorarlberger Biber-Verordnung
Naturschutzorganisation legt Stellungnahme vor – Entwurf sieht jährliche Tötungskontingente von bis zu 32 Tieren vor – WWF fordert Vorrang für Prävention
Biokunststoffe auf dem Prüfstand: Neue Studie untersucht tatsächliche Abbaubarkeit in der Natur
Neue Forschungsinitiative testet Zersetzbarkeit von Biokunststoffen in über 20 natürlichen Lebensräumen – Kooperation des WWF Österreich und der Technischen Universität Bratislava
Tiroler Lech ist Fluss des Jahres!
Sie haben mit Ihrer Stimme entschieden: Der Lech wurde zu Österreichs Fluss des Jahres 2026 gewählt. Auf Platz zwei folgt die Schwarze Sulm, auf Platz drei der Kamp.
WWF-Flusswahl: Lech ist Österreichs „Fluss des Jahres“ 2026
Tiroler Wildfluss gewinnt Online-Voting über neun Flüsse – Schwarze Sulm in der Steiermark auf Platz zwei, Kamp in Niederösterreich auf Platz drei – Naturschutzorganisation fordert dauerhaften Schutz und mehr Renaturierung













