Energiekonzern bekämpft gerichtlich angeordnete Herausgabe vor Verfassungsgerichtshof – WWF kritisiert Geheimhaltung sicherheitsrelevanter Informationen – Unterlagen auch für Kaunertal-Ausbau relevant
Good News: Nashorn-Wilderei in Namibia geht zurück
Wir freuen uns über einen wichtigen Meilenstein im Kampf gegen Wilderei: In Namibia wurde 2025 die niedrigste Anzahl an gewilderten Nashörnern seit mehr als einem Jahrzehnt verzeichnet. Insgesamt wurden 41 Nashörner gewildert, was einem Rückgang von 53% gegenüber dem Jahr 2024 entspricht.
Die behördenübergreifende Einheit Blue Rhino Task Team dient als nationale Anlaufstelle für die Bekämpfung von Wildtierkriminalität in Namibia. Laut ihres Jahresberichts gibt es auch bei anderen Wildtierverbrechen im Zusammenhang mit Elefanten und Schuppentieren einen deutlichen Rückgang. Die Wildtierkriminalität nimmt also landesweit weiter ab. Somit zeigt Namibias langfristige Zusammenarbeit zwischen Behörden, Gemeinden, Artenschutzorganisationen wie dem WWF und weiteren Partnern Wirkung.
Doch trotz dieser Erfolge ist der Kampf um den Schutz der bedrohten Wildtiere noch lange nicht vorbei. Nashörner werden weiterhin illegal gejagt, um ihre Hörner auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen. Dort sind sie inzwischen teurer als Gold. Ihnen werden fälschlicherweise Heilkräfte zugeschrieben, zudem gelten sie als Symbol für Wohlstand, Macht und Erfolg.
Damit die Wildtierkriminalität weiter sinkt, kämpft der WWF konsequent dagegen an. Vor Ort unterstützt er unter anderem die Ausbildung von Wildhüter:innen, den Einsatz von Technologien zur Wildtierüberwachung und das Enthornen von Nashörnern.
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