Neue Onlinekarte zeigt erstmals Weg zu EU-Renaturierungszielen – Insgesamt sollen über 2.500 Kilometer Flüsse renaturiert werden – Tirol mit Defiziten im Bundesländer-Check
EU-Renaturierungsgesetz: WWF fordert “Allianz der Willigen” für Zustimmung Österreichs
Die Umweltschutzorganisation WWF kritisiert die unnötige Pattsituation beim EU-Renaturierungsgesetz und fordert eine “Allianz der Willigen” für eine Zustimmung Österreichs. „Alle politischen Kräfte, die dieses Gesetz ernsthaft wollen, sollten ab sofort konstruktiv und persönlich verhandeln. Es geht hier um das wichtigste Naturschutzgesetz seit Jahrzehnten und ein Herzstück des Green Deals”, sagt WWF-Programmleiterin Hanna Simons. „Ein Scheitern nach jahrelangen europäischen Verhandlungen wäre ein herber Rückschlag für die gesamte Europäische Union und würde Österreichs internationales Ansehen beschädigen”, warnt Simons.
Wien hat erste wichtige Schritte gesetzt, aber zuletzt auch wieder Bedingungen für eine Zustimmung aufgestellt. „Das fällt unter Schattenboxen, weil die wenigen offenen Punkte mit gutem Willen rasch lösbar sind. Wien sollte daher Klartext sprechen und gemeinsam mit der Umweltministerin eine rasche Lösung im Sinne der Sache finden”, fordert WWF-Programmleiterin Hanna Simons. Inhaltlich spreche alles dafür. Das geplante EU-Gesetz lasse den Bundesländern viel Spielraum, bewahrt die Ernährungssicherheit und sei auch wirtschaftlich betrachtet ein großer Gewinn. „Eine populistische Ablehnung wäre ein großer Verlust und Schaden für Österreich. Angesichts der gekoppelten Klima- und Biodiversitätskrise geht es nur mit der Natur, nicht gegen sie”, sagt Hanna Simons vom WWF.
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Seeadler „Nestor“ lebt: Ältester bekannter Seeadler Österreichs gesichtet
15 Jahre alter Seeadler im Burgenland nachgewiesen – WWF fordert besseren Schutz für das Wappentier – illegale Verfolgung als große Gefahr
WWF legt 5-Punkte-Paket gegen fossile Preisfalle vor
Fossile Energiekosten senken, Subventionen umleiten, Natur schützen – WWF und Klimaforscher Huppmann fordern Reformen gegen hohe Energiepreise und steigende Klimarisiken
Neue Leitung des Presseteams beim WWF Österreich
Alexa Lutteri führt seit Anfang März das Presseteam der größten heimischen Naturschutzorganisation
Inn-Aktionstag: Freiwillige aus drei Ländern im Einsatz für die Natur
Gemeinsamer Einsatz von 60 Freiwilligen für einen lebendigen und artenreichen Inn – Naturschutzaktionen in Tirol, Bayern und der Schweiz
Alpenverein und WWF fordern Stopptaste für Kaunertal-Ausbau
Unzureichend geplantes TIWAG-Projekt nicht genehmigungsfähig – Steigende alpine Risiken und Naturgefahren nicht ausreichend untersucht – Sicherheitslücken und Naturzerstörung sprechen gegen Konzernprojekt
Massen-Fischsterben aufgeklärt: WWF fordert rasche Dotierung der Unteren Lobau
Gutachten sieht Sauerstoffmangel als Ursache für Tod von rund 1.000 Fischen – WWF fordert Rettungspaket für Untere Lobau von der Wiener Stadtregierung
WWF fordert Offensive gegen Energieverschwendung
Naturschutzorganisation fordert rasches Handeln von Bund und Ländern – Echte Energiewende setzt zuerst beim Verbrauch an – Erneuerbare Energien konsequent naturverträglich ausbauen
Tiwag-Studie: WWF warnt vor Profiten auf Kosten der Natur
Naturschutzorganisation kritisiert Wasserkraft-Tunnelblick des Energiekonzerns – Alternativen zu teuren Uralt-Projekten wie Kaunertal-Ausbau gefordert – Schäden für Biodiversität werden ignoriert










