Schäferhund-Mischling unterstützt Polizei-Ermittlungen durch Suche nach Tierkadavern und Giftködern – Einsätze vor allem in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark
Good News: Finn ist neuer WWF-Naturschutzhund
Dürfen wir vorstellen: Das ist Finn, der neue Naturschutzhund des WWF! Seine feine Nase macht ihn zum Ermittler auf vier Pfoten, der gemeinsam mit der Polizei Fälle von Wildtierkriminalität aufdecken kann. Der Mischlings-Rüde ist 5 Jahre alt und ein besonders ausgeglichener, arbeitsfreudiger und lernwilliger Hund.
Im November 2023 wurde er erstmals offiziell als sogenannter Kadaverhund zertifiziert. Das bedeutet, dass er tote Tiere auf großen Flächen und in kürzester Zeit gezielt aufspüren kann. Finn findet somit illegal getötete Wildtiere oder auch für Wildtiere ausgelegte vergiftete Kadaver. Besonders hilfreich ist seine Spürnase vor allem in unübersichtlichen, weitläufigen oder bewaldeten Gebieten, in denen tote Wildtiere nur schwer von menschlichen Suchtrupps zu finden sind. Das macht ihn zu einer großen Bereicherung im Kampf gegen Wildtierkriminalität.
Finn steht ab sofort für eine Zusammenarbeit mit der Polizei zur Verfügung und kommt auch bei präventiven Absuchaktionen zum Einsatz. Damit gibt es nun Verstärkung in Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark. Denn in Tirol steht bereits eine Spürnase für Einsätze bereit: Hündin Lea wurde im Dezember 2022 zertifiziert. Mit Finn hat der WWF Österreich nun also zwei Naturschutzhunde, die auf die Suche toter Wildtiere spezialisiert sind. Langfristig soll ein ganzes Netzwerk an geschulten und nach einheitlichen Standards zertifizierten Mensch-Hund-Teams entstehen.
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