EU-Kommission kündigt Überprüfung zentraler Naturschutz-Richtlinien für 2027 an – WWF warnt vor leichteren Abschüssen und mehr Eingriffen in Schutzgebiete – „Wild sein ist kein Verbrechen“
Treibhausgas-Bilanz: WWF warnt vor drohendem Verfehlen der Klimaziele

Anlässlich der Treibhausgas-Bilanz für 2024 und des negativen Ausblicks für 2025 fordert der WWF neue Klima- und Naturschutz-Programme von der Bundesregierung. “Ohne politisches Gegensteuern droht ein sündteures Verfehlen der Klimaziele. Das wäre ein politisches Debakel der Sonderklasse, weil längst klar ist, welche Reformen dringend und notwendig sind“, sagt WWF-Klimasprecher Karl Schellmann am Mittwoch. „Anstatt bei der CO2-Bilanz auf zufällige Wetter- und Konjunktureffekte zu hoffen, muss die Politik endlich selbst Reformen vorlegen. Nur so wird Österreich langfristig krisensicher und erfolgreich sein”, sagt Schellmann.
Der WWF fordert den Abbau umweltschädlicher Subventionen, ein großes Energiespar-Programm sowie ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz, das den Weg zur Klimaneutralität 2040 verbindlich verankert. Parallel dazu müssen Bund und Länder die hohe Bodenversiegelung eindämmen und den Schutz der Natur verstärken. Insbesondere naturbasierte Lösungen müssen mehr Priorität bekommen und ausreichend finanziert werden. Großen Handlungsbedarf gibt es auch bei Investitionen in eine saubere, klimafreundliche Mobilität – darunter die weitere Verbesserung des öffentlichen Verkehrs sowie der Rad- und Gehwege.
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