Umweltschutzorganisation weist IV- und WKO-Kritik zurück – Verbindliches Klimaziel schafft Planungssicherheit, senkt Energieabhängigkeit und stärkt Innovation – WWF fordert wirksame Maßnahmen für die Umsetzung
Treibhausgas-Bilanz: WWF warnt vor drohendem Verfehlen der Klimaziele
Anlässlich der Treibhausgas-Bilanz für 2024 und des negativen Ausblicks für 2025 fordert der WWF neue Klima- und Naturschutz-Programme von der Bundesregierung. “Ohne politisches Gegensteuern droht ein sündteures Verfehlen der Klimaziele. Das wäre ein politisches Debakel der Sonderklasse, weil längst klar ist, welche Reformen dringend und notwendig sind“, sagt WWF-Klimasprecher Karl Schellmann am Mittwoch. „Anstatt bei der CO2-Bilanz auf zufällige Wetter- und Konjunktureffekte zu hoffen, muss die Politik endlich selbst Reformen vorlegen. Nur so wird Österreich langfristig krisensicher und erfolgreich sein”, sagt Schellmann.
Der WWF fordert den Abbau umweltschädlicher Subventionen, ein großes Energiespar-Programm sowie ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz, das den Weg zur Klimaneutralität 2040 verbindlich verankert. Parallel dazu müssen Bund und Länder die hohe Bodenversiegelung eindämmen und den Schutz der Natur verstärken. Insbesondere naturbasierte Lösungen müssen mehr Priorität bekommen und ausreichend finanziert werden. Großen Handlungsbedarf gibt es auch bei Investitionen in eine saubere, klimafreundliche Mobilität – darunter die weitere Verbesserung des öffentlichen Verkehrs sowie der Rad- und Gehwege.
News
Aktuelle Beiträge
WWF zu Wolfsabschuss im Pitztal: Verdacht auf Straftat rasch aufklären
Mutmaßlicher Fall von Wildtierkriminalität – Naturschutzorganisation fordert konsequente Ermittlungen
WWF warnt vor Artenverlust in der Unteren Lobau
Aktueller WWF-Artencheck: Langjähriger Wassermangel bedroht Bitterling, Donau-Kammmolch, Sumpfschildkröte und Flussmuscheln – Anhaltende Dürre verschärft die Lage und bedroht lokale Vorkommen
WWF-Ausblick: Österreichs Flüsse gehen stark geschwächt in den Herbst
Im August rund 90 Prozent der Pegelmessstellen mit sehr niedriger Wasserführung – Niederösterreich, Burgenland und Steiermark besonders betroffen – WWF fordert Schutzprogramm und Renaturierung
Ende der Begutachtung – WWF fordert Rücknahme der Vorarlberger Biber-Verordnung
Naturschutzorganisation legt Stellungnahme vor – Entwurf sieht jährliche Tötungskontingente von bis zu 32 Tieren vor – WWF fordert Vorrang für Prävention
Biokunststoffe auf dem Prüfstand: Neue Studie untersucht tatsächliche Abbaubarkeit in der Natur
Neue Forschungsinitiative testet Zersetzbarkeit von Biokunststoffen in über 20 natürlichen Lebensräumen – Kooperation des WWF Österreich und der Technischen Universität Bratislava
Tiroler Lech ist Fluss des Jahres!
Sie haben mit Ihrer Stimme entschieden: Der Lech wurde zu Österreichs Fluss des Jahres 2026 gewählt. Auf Platz zwei folgt die Schwarze Sulm, auf Platz drei der Kamp.
WWF-Flusswahl: Lech ist Österreichs „Fluss des Jahres“ 2026
Tiroler Wildfluss gewinnt Online-Voting über neun Flüsse – Schwarze Sulm in der Steiermark auf Platz zwei, Kamp in Niederösterreich auf Platz drei – Naturschutzorganisation fordert dauerhaften Schutz und mehr Renaturierung
WWF: Bund-Länder-Konflikt hinter Leerstellen im Renaturierungsplan
Schlüsselkapitel zu EU-geschützter Natur und Städten ohne Flächenangaben und Maßnahmen – Gesamtausmaß der zu renaturierenden Flächen bis 2030 fehlt – WWF fordert rasche Nachschärfungen










