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Umweltinitiative: 33 Schulklassen aus elf Ländern präsentieren Projekte – Wiener Gymnasium ist mit dabei
Wien, 5. Juni 2014 – Von 2. bis 4. Juni 2014 fand im rumänischen Moieciu de Sus die Abschlussveranstaltung der internationalen Schulumweltinitiative „European Schools for a Living Planet“ statt. Im Rahmen der heuer zum sechsten Mal stattfindenden Projektreihe planten und setzten 33 Schulklassen aus elf europäischen Ländern Umweltschutzprojekte um, das Gymnasium auf der Schmelz 15 aus Wien nahm ebenfalls daran teil. Alle Aktionen wurden vorgestellt: Die Ideen reichten von selbst angelegten Schulgärten über Straßenevents und Theaterstücke bis hin zu Ausstellungen und Schüler-lehren-Schüler-Aktionen. Auch der Austausch über Erfahrungen und Hindernisse im Zuge des Projektes und die Pflege des interkulturellen Netzwerkes stellten wichtige Eckpfeiler dar. Gemeinsam wurde der Grundstein für einen länderübergreifenden „ESFALP River Day“ im Oktober zum verbindenden Thema „Flüsse“ gelegt. „Mit ′European Schools for a Living Planet′ möchten wir Schülerinnen und Schülern vermitteln, dass auch sie Dinge verändern können. Mit unseren Workshops geben wir ihnen die Methoden mit, um ihre Meinung in der Öffentlichkeit zu vertreten und andere ebenfalls dazu zu motivieren, sensibel mit der Umwelt umzugehen“, so Barbara Tauscher, Leiterin des WWF-Umweltbildungsprogramms.
33 Schulklassen aus Bulgarien, Kroatien, Moldawien, Österreich, Rumänien, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ukraine und Ungarn nahmen heuer an der „European Schools for a Living Planet“ Initiative teil. Die 13- bis 17-Jährigen arbeiteten im Zuge dessen sieben Monate lang an unterschiedlichen Öko-Maßnahmen. Im Rahmen der von den Jugendlichen selbst kreierten Projekte wurde geforscht, recherchiert, Entscheidungsträgern auf den Zahn gefühlt und Naturexpeditionen unternommen. Die LehrerInnen unterstützten ihre Klassen als Coaches. Zum großen Abschlussevent reisten je ein/e LehrerIn und ein/e SchülerIn pro teilnehmendem Team nach Moieciu de Sus in Rumänien. Vor Ort präsentierten sie die Erfolge ihrer Umweltprojekte, tauschten sich zu den Herausforderungen, die die Projektplanung und –umsetzung mit sich brachte, aus und lernten voneinander.
Das nötige Rüstzeug für die Umsetzung der ambitionierten Projekte bekamen die Jugendlichen und LehrerInnen im Rahmen eines einwöchigen Auftaktcamps zu Beginn des Schuljahres in Österreich. Mit Hilfe von Workshops und Outdoor-Aktivitäten erhielten die TeilnehmerInnen Hintergrundinformationen zu den Themen „Donau-Europas Lebensader“ und „Ökologischer Fußabdruck – Umgang mit den Ressourcen unserer Erde“. Auch Projektmanagement, Teambuilding und Öffentlichkeitsarbeit wurden geschult.
Doch die Projekte enden nicht mit dem Abschlussevent: gemeinsam wurde der „ESFALP River Day“ ins Leben gerufen. Dieser wird im Herbst 2014 länderübergreifend zum verbindenden Thema „Flüsse“ stattfinden und durch Aktionen in elf europäischen Ländern begangen. Der Umwelttag ist ein weiterer Schritt zur Förderung und Erhaltung des entstandenen Netzwerkes naturschutzaktiver Jugendlicher, der zeigt, wie nachhaltige Umweltbildung wirkt.
„Junge Menschen haben die Kraft die Zukunft zu gestalten und wir wollen sie ermutigen sich um die Umwelt zu kümmern und ständig nach neuen kreativen Ideen zu suchen. Deshalb unterstützt die ERSTE Stiftung die grenzüberschreitende Initiative ’European Schools for a Living Planet’, und wir sind vom Engagement der Schüler und Lehrer sehr beeindruckt“, so Doraja Eberle, Vorstandsvorsitzende der ERSTE Stiftung. „Bildung zu fördern, heißt die Zukunft Europas ernst zu nehmen. Sensibilität für ökologische Zusammenhänge in einem internationalen Projekt zu vermitteln, ist für junge Menschen, aber auch für Lehrerinnen und Lehrer eine besonders wertvolle Erfahrung."
Die Schulumweltinitiative „European Schools for a Living Planet“ fand heuer zum sechsten Mal statt. Insgesamt 5.000 SchülerInnen aus elf europäischen Ländern im Alter von 12 bis 17 Jahren haben seit Beginn teilgenommen und ihre persönlichen Öko-Projekte in die Tat umgesetzt.
Weitere Informationen zur Schulumweltinitiative „European Schools for a Living Planet“
Rückfragehinweis:
Theresa Gral, MA, Pressesprecherin WWF Österreich
Tel.: +43-1-48817-216, E-Mail: theresa.gral@wwf.at
Alexandra Rosetti-Dobslaw , Kommunikation ERSTE Stiftung
Tel.: +43 50100 15478, E-Mail: alexandra.rosetti-dobslaw@erstestiftung.org
WWF
Der Verein World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten und profiliertesten Naturschutzorganisationen der Welt und in mehr als 100 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen ihn über fünf Millionen Förderer. Der WWF will der weltweiten Naturzerstörung Einhalt gebieten und eine Zukunft gestalten, in der Mensch und Natur in Harmonie leben. Das Ziel des WWF ist es daher, die biologische Vielfalt der Erde zu bewahren, die naturverträgliche Nutzung erneuerbarer Ressourcen voranzutreiben und Umweltverschmutzung und die Verschwendung von Naturgütern zu verhindern.
ERSTE Stiftung
Die ERSTE Stiftung ist im Jahr 2003 aus der Ersten Österreichischen Spar-Casse hervorgegangen. Sie ist Hauptaktionärin der Erste Group. Die ERSTE Stiftung investiert in die gesellschaftliche Entwicklung in Österreich und Zentral- und Südosteuropa. Sie unterstützt soziale Teilhabe und zivilgesellschaftliches Engagement, sie fördert die Begegnung der Menschen und das Wissen um die jüngere Vergangenheit einer Region, die sich seit 1989 erneut im Umbruch befindet. Als operative Stiftung entwickelt sie eigenständig Projekte in den drei Programmen Soziales, Kultur und Europa.
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