Sicherheit vor Profit:
Kaunertal-Verfahren stoppen!

Sicherheit vor Profit:
Kaunertal-Verfahren stoppen!

@ Lebenswertes Kaunertal

Online-Aktion:
Stoppen wir den Ausbau des Kraftwerks Kaunertal!

Seit 2025 läuft das Genehmigungsverfahren für den Ausbau des Kraftwerks Kaunertal, obwohl massive Risiken für Mensch und Natur bis heute nicht geklärt sind. Unabhängige Sachverständige haben in den Unterlagen der TIWAG hunderte Mängel entdeckt. Auf zentrale Fragen zur Sicherheit im Kaunertal gibt es bis heute keine Antworten. Darüber hinaus würde das einzigartige Platzertal für immer zerstört.

Dennoch will der Tiroler Energiekonzern TIWAG sein Monsterprojekt unbedingt durchboxen, um satte Profite auf dem Strommarkt zu machen – auf Kosten der Natur und der Sicherheit der Bevölkerung.

E-Mail-Appell: Ihre Stimme zählt!

Machen Sie jetzt mit! Fordern Sie den Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle auf, das laufende Genehmigungsverfahren sofort zu stoppen.

Diese Klimarisiken vernachlässigt die TIWAG:

  • Der Permafrost taut immer schneller auf
  • Berghänge verlieren dadurch an Stabilität
  • Die Gefahr von Bergstürzen und Muren steigt
  • Herabstürzendes Geröll kann Flutwellen im Stausee auslösen

All das könnte katastrophale Folgen haben. Dass die Bevölkerung im Kaunertal einem solchen Risiko ausgesetzt wird, ist völlig unverantwortlich.

Daher fordern wir vom Tiroler Landeshauptmann Anton Mattle:

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Stellen Sie die Sicherheit der Bevölkerung und den Schutz unserer Natur über die Profitinteressen des TIWAG-Konzerns.

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Stoppen Sie die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für den Ausbau des Kraftwerks Kaunertal.

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Verfolgen Sie naturverträgliche Alternativen zum Projekt.

Ich sage Nein
zum Ausbau des Kraftwerks Kaunertal!

Häufig gestellte Fragen zum Thema

Ist eine grüne Energiewende ohne den weiteren Ausbau des Kraftwerks Kaunertal möglich?

Ja, das geht. Dabei sind wir als WWF Österreich für alle Projekte bei Photovoltaik, Windkraft und Wasserkraft, die naturverträglich gebaut werden können.
Eine echte Energiewende erfordert den Stopp der Energieverschwendung, mehr Effizienz und die Nutzung naturverträglicher Technologien wie der Photovoltaik.
Eine intakte Natur ist unser bester Verbündeter gegen die Folgen der Klimakrise und darf deshalb nicht maßlos für kurzsichtige Profite zerstört werden.
All das hat die Tiwag bisher nicht verstanden: stattdessen will sie mit ihrem Kaunertal-Ausbau vor allem ihre Profite im internationalen Stromhandel erhöhen, obwohl es längst bessere Alternativen gibt.
Wir fordern daher eine echte, naturverträgliche Energiewende, die keine einzigartigen Hochtäler wie das Platzertal überflutet. Damit wäre nämlich auch ein einzigartiges Moor Geschichte, das CO2 speichert und eine Schatzkammer der österreichischen Artenvielfalt ist.

Wird ohne den weiteren Ausbau des Kraftwerks Kaunertal Tirol oder gar Österreich der Strom ausgehen?

Nein, es wird genug Strom geben. Eine naturverträgliche Energiewende, in der die Ökosysteme weitgehend geschützt werden, geht sich aus: wir haben dazu eine Studie vorgestellt.
Im Kaunertal geht es nicht um ‚Strom ja oder nein‘, sondern um ein Projekt mit massiven Natur- und Sicherheitsrisiken. Genau deshalb sagen über 100.000 Menschen: So nicht. Hier kannst du mehr über die Risiken erfahren.

Welche Alternativen zum Ausbau des Kraftwerks Kaunertal schlägt der WWF Österreich vor?

Es gibt konkrete Alternativen zum Staudamm im Platzertal, welche die TIWAG in ihrer eigenen bestehenden Kraftwerkskette Sellrain Silz in Tirol umsetzen könnte. Die Tiwag könnte weitere Pumpspeicherkraftwerke zwischen den bestehenden Speicherseen Finstertal, Längental und dem in Bau befindlichen Speicher Kühtai errichten. Auf diese Weise hätte man zusätzliche Flexibilität in Tirol für den Ausgleich der Stromerzeugung aus Windkraft und Photovoltaik. Man könnte auf zusätzliche Naturzerstörung verzichten, und das Platzertal erhalten. Die Umsetzung dieser Standortalternative wäre schneller und günstiger. 
Hier geht’s zu unserem ausführlichen Artikel zu dieser Standort-Alternative.
Oder direkt zur Studie (pdf). 

Wie ist die konkrete Situation bei Speicherkraftwerken in Österreich?

Die Gesamtkapazität von Österreichs Speicherkraftwerken ist im europäischen Vergleich bereits sehr hoch. Österreich hat bereits so hohe Pumpspeicherleistungen, dass zumindest kurz- bis mittelfristig kein weiterer Ausbau erforderlich ist. Außerdem befinden sich bereits fünf weitere Pumpspeicherkraftwerke mit rund 1.100 Megawatt Leistung im Bau. Weitere Anlagen befinden sich in Planung oder im Genehmigungsverfahren.
Die Pläne für den Ausbau des Kraftwerks Kaunertal sind weiters komplett veraltet und es gibt einen alternativen Standort für den Ausbau eines Pumpspeichers, der keine weitere Naturzerstörung mit sich bringen würde. Zusätzlich entwickelt sich der Markt für Speicherlösungen rasant weiter, z.B. im Bereich Großbatterien. Bis der Ausbau Kaunertal fertiggestellt sein würde (das braucht mindestens 10 Jahre), wird sich dieser Markt deutlich weiterentwickeln, sodass es ganz andere Möglichkeiten geben wird, Strom aus erneuerbaren Energien zu speichern.

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In der Bildmitte sieht man einen Hangrutsch im Tiroler Kauenrtal. Das Geröll hat eine Sicherung durchbrochen. Links und rechts im Bild sieht man Wald.

Online-Aktion: Kaunertal-Verfahren stoppen

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