Zum Ende der Begutachtung: Zentrale Maßnahmen fehlen, Finanzierung ungeklärt – Weitreichende Ausnahmen bei Stadtbegrünung – WWF fordert grundlegende Überarbeitung
WWF begrüßt Durchbruch bei UN-Plastikabkommen

„Das ist ein wichtiger Durchbruch, für den sich der WWF lange eingesetzt hat. Jetzt muss das geplante Abkommen möglichst ambitioniert und umfassend verhandelt werden, damit die Plastikflut tatsächlich gestoppt wird“, sagt WWF-Meeresbiologe Axel Hein. Besonders Ozeane leiden unter Verschmutzung. Ohne Gegenmaßnahmen könnte sich die Menge an Plastikmüll in den Meeren bis 2050 vervierfachen, wie eine vom WWF beauftragte wissenschaftliche Studie kürzlich warnte. „Wir erleben eine „Plastifizierung“ der Ozeane – mit verheerenden Folgen für marine Ökosysteme, viele Tierarten und letztlich uns Menschen. Daher muss die Politik dringend handeln“, fordert WWF-Experte Hein.
In den nächsten zwei Jahren entscheidet sich, wie das Abkommen am Ende konkret ausgestaltet wird. Laut WWF muss ein wirksames Abkommen unbedingt den gesamten Lebenszyklus von Kunststoffen umfassen. Dies sieht laut aktuellen Medienberichten auch der Resolutionsentwurf vor. Zudem brauche es wirksame Maßnahmen für die Bereiche Produktion, Verbrauch und Abfallwirtschaft, damit kein Plastik mehr in die Umwelt gelangt und auch weniger Neukunststoffe produziert werden müssen.
Der WWF setzt sich seit Jahren mit einer Petition für ein globales, rechtlich bindendes Abkommen gegen die Plastikflut ein. Mehr als 2,2 Millionen Menschen haben bisher unterzeichnet.
News
Aktuelle Beiträge
WWF-Städtecheck: Große Lücken bei Stadtbegrünungsplänen
14 Städte untersucht: Planungslücken bei Maßnahmen, Finanzierung und Erfolgskontrolle – WWF fordert langfristige Begrünungsplanung und mehr Unterstützung durch Bund und Länder
WWF Living Planet Report: Wildtierbestände weltweit massiv eingebrochen
Erfasste Populationen seit 1970 um durchschnittlich 73 Prozent geschrumpft – Lebensraumzerstörung größte Bedrohung – Schutzmaßnahmen ermöglichen Erholung einzelner Arten + BILDER und VIDEOS
WWF Living Planet Report: Wildtierbestände weltweit massiv eingebrochen
Erfasste Populationen seit 1970 um durchschnittlich 73 Prozent geschrumpft – Lebensraumzerstörung größte Bedrohung – Schutzmaßnahmen ermöglichen Erholung einzelner Arten
Wassermangel im Herbst: Sehr niedrige Wasserführung an über 80 Prozent der Flusspegel
September-Bilanz: Massiver Wassermangel in Flüssen von Niederösterreich bis Vorarlberg – Grundwasserstände bleiben vielerorts niedrig – WWF fordert Schutzprogramm und mehr Renaturierung
„Reh umgefahren. Halb so Wild“: WWF legt Beschwerde beim Werberat ein
Naturschutzorganisation kritisiert Verharmlosung von Tierleid und fordert Rücknahme des Smile-Sujets – Werberat sollte sich als klares Signal für Werbestopp oder Sujetwechsel aussprechen
WWF kritisiert späten und lückenhaften Start des Wasser-Registers
Umweltschutzorganisation fordert raschere Umsetzung und umfangreichere Erfassung der Wassernutzung – WWF warnt vor „blinden Flecken“ im Wasserentnahme-Register
Welttierschutztag: WWF fordert Ende der Verfolgung geschützter Wildtiere
Wolfsabschüsse auf Rekordniveau, Tötungskontingente für über 1.000 Biber – WWF: Bund und Länder müssen Prävention und Artenschutz stärken
WWF zu Wolfsabschuss in Arzl: DNA-Befund weist Goldschakal nach
Neuer Landesbefund legt nahe, dass getöteter Wolf für Ziegenrisse nicht verantwortlich war – WWF fordert Aufklärung und Ende voreiliger Abschussfreigaben









